„Meerglück, friesisch blau“

Roman von Stina Jensen und Hannah Juli, erschienen bei Tolino Media

Inhalt:

Nach einem Schicksalsschlag hat Liv sich von ihrem Mann getrennt und auch die geliebte Arbeit als Möbelrestauratorin aufgegeben. Dann lädt ihre Freundin sie auf deren Landgut nach Föhr ein – ausgerechnet mit der Bitte, ihr bei der Ausbesserung antiker Möbel zu helfen. Liv zögert nicht lange und begibt sich auf die Reise. Auf der Insel empfängt sie der salzige Duft des Meeres, der Wind erfrischt ihr Herz, und auch die Begegnungen mit den friesischen Bewohnern geben ihr neuen Mut. Im Stall des Gutshofs entdeckt sie eine geheimnisvolle Skulptur, verborgen zwischen altem Holz und Staub, die sie auf seltsame Weise berührt. Auf der Suche nach dem Künstler trifft Liv auf Matthis, einen Mann mit tiefgründigem Blick, und seine bezaubernde Tochter. Zwischen Sanddünen und Salzwiesen wird Matthis für Liv zu einem Anker. Doch als sie die Wahrheit über die Skulptur erfährt, gerät ihr mühsam erlangtes Gleichgewicht ins Wanken.

Susannes Meinung:

Wenn man als Leserin am Ende eines Romans das Buch mit einem Lächeln zuklappt – dann haben die Autorinnen viel richtig gemacht. Und genauso ist es mir hier ergangen. Das Buch hat so vieles: ganz viel Inselflair von der Insel Föhr,  liebevoll dargestellten Personen, die man gleich ins Herz schließt, und eine bezaubernde Geschichte. Da es auch darum geht, nach einem Schicksalsschlag wieder ins Leben zurück zu kommen, hat das Buch außerdem eine angenehme Tiefe. Dazu ist es entspannt flüssig zu lesen und ich war am Ende froh, dass ich gesehen habe, es ist der Anfang einer Reihe. Da freue ich mich schon auf den nächsten Teil.

„Das Schweigen der Kegelrobben“ und eine Lesung in Bad Oldesloe

Ein Insel-Krimi von Krischan Koch, erschienen bei dtv

Inhalt:

Kommissarin Stappenbek hat sich überreden lassen, das Treffen mit ihrer früheren Jugendgruppe auf Amrum zu organisieren, wo man zuletzt im Herbst 1998 gemeinsam war. So richtig sympathisch fand Nicole die Leute schon damals nicht, trotzdem ist sie neugierig, was aus ihnen geworden ist. Doch mit der Wiedersehensfreude ist es schlagartig vorbei, als der »schöne Alex« äußerst unschön und tot über der Toilette des früheren Jugendheimes hängt. Nicole beordert sofort ihren Kollegen Thies Detlefsen auf die Insel, der zur Unterstützung halb Fredenbüll mitbringt. Als noch ein weiterer Teilnehmer verschwindet, geht die Angst um auf der Insel. Alle Spuren weisen in die Vergangenheit, in den Herbst vor fast 27 Jahren. Nicole beschleicht eine böse Ahnung …

Susannes Meinung:

Der 13. Fall für den Fredenbüller Dorfpolizisten Thies Detlefsen ist wieder ein Krisch Koch in Höchstform. Die gesamte „Belegschaft“ von dem Imbiss in Fredenbüll befindet sich auf Amrum und so gibt es in diesem Buch auch sehr viel Inselflair, was mir richtig Spaß gemacht hat. Interessant fand ich auch die Rückblenden zu der Pallas-Katastrophe vor Amrum, an die ich mich auch noch mit Schrecken erinnere. Dazu gibt es einen spannenden Krimi-Fall mit reichlich Toten, der am Ende schlüssig aufgelöst wird. Dadurch, dass die gesamte „Belegschaft“ aus dem Imbiss auf Amrum dabei ist, gibt es auch ein Wiedersehen mit den so liebevoll angelegten Figuren. Und so war das Buch wieder großes spannendes Lesevergnügen mit viel Küstenflair und Humor.

Lesung aus „Das Schweigen der Kegelrobben“ in Bad Oldesloe

Und dann hatte ich im April 2025 noch das Glück, Krischan Koch bei seiner 1. Lesung in Bad Oldesloe (das wurde auch mal Zeit!) zu erleben. Diese Lesungen sind immer ein besonders großes Vergnügen. Krischan Koch liest immer sehr engagiert und erweckt mit seiner Stimme seine Figuren zum Leben, das ist beste Unterhaltung.

Der Autor lebt in Hamburg und hat einen 2. Wohnsitz auf Amrum. Nachdem er in Hamburg Germanistik und Geschichte studiert hat, hat Krischan Koch als Journalist gearbeitet und Filmkritiken geschrieben. Das erklärt auch seine Buchtitel, die immer in Anlehnung an einen Filmtitel gewählt sind.

Der Autor hat immer schon geschrieben, zu den Krimis ist er dann gekommen , als Regionalkrimis gut liefen. Und zum Glück ist der 14. Band rund um Fredenbüll auch schon in Arbeit – ich freue mich darauf.

„Echokammer“

Thriller von Ingar Johnsrud, aus dem Norwegischen von Daniela Stilzebach, erschienen im  Droemer Verlag

Inhalt:

Während die Wahl des norwegischen Parlaments immer näher rückt, arbeiten die Anti-Terror-Ermittler Liselott Benjamin und Martin Tong fieberhaft daran, einen Anschlag zu vereiteln. Hinweise deuten auf eine kleine Gruppe rechtsnationaler Extremisten, die im Besitz einer großen Menge Rizin sein sollen. Doch was genau haben sie vor? Gleichzeitig nimmt der Wahlkampf immer abgründigere und undurchsichtigere Züge an. Strategische Kampagnenmanöver, politische Intrigen oder manipulative Kräfte von außen – was steckt dahinter? Klar ist nur eins: Irgendjemand will das Land ins Chaos stürzen. Und die Uhr tickt!

Michis Meinung:

Dieser norwegische Thriller überzeugt mich auf ganzer Linie. Von Anfang bis zum Ende wird der Spannungsbogen hoch gehalten. Das neu installierte Ermittlerteam Benjamin & Tong muss sich immer wieder neu auf unerwartete Begebenheiten einstellen. Die politische Lage und die maßgebliche Einflussnahme der Medien durch Fake News ist erschreckend Realitätsnah. Der geplante- und in Teilen erfolgte Terroranschlag erzeugt parallel Spannung und Nervenkitzel. Ein wirklich gelungener Thriller.

„Fischbrötchen und Erdbeerbonbons“

Ein Ostseeroman von Jane Hell erschienen im Kampenwand Verlag

Inhalt:

Isa ist glücklich mit ihrer Arbeit als Bonbonkocherin im Küstenort Eckernförde an der Ostsee. Nur mit der Liebe könnte es besser laufen. Mit fast dreißig Jahren denkt sie noch viel zu oft an die prickelnden Sommertage mit ihrer Jugendliebe Erik zurück. Vollkommen unerwartet taucht er nach dreizehn Jahren Funkstille dann wieder auf, doch ihre Lebenswelten könnten nicht unterschiedlicher sein: Erik lebt in New York und Isa ist in das idyllische Norderby an der Schlei gezogen.Fast zeitgleich zerbricht die Beziehung von Isas bestem Freund Sönke und erinnert sie an ein altes Versprechen, das die Freunde sich einst gaben. Als dann auch noch Isas berufliche Zukunft ins Wanken gerät, ist das Chaos perfekt.

Susannes Meinung:

Fischbrötchen und Erdbeerbonbons sind, kulinarisch gedacht, eine interessante Kombination, hier im Buch ergibt sich daraus ein schöner Sommerroman. Die Geschichte bezaubert durch den Charme von Norderby und die liebevoll dargestellten Hauptpersonen. Dabei ist das Buch in sich abgeschlossen, man braucht nicht die Reihe vorher zu lesen (kann es aber natürlich). So ein Miteinander von Freunden und Nachbarn wie hier im Buch wünschen sich bestimmt viele im Leben. Dazu geht es um die Frage, was eine Freundschaft ausmacht und wie es ist, wenn man im Leben unerwartet eine Gelegenheit bekommt, mit der man nicht mehr gerechnet hat. Insgesamt ein entspannt zu lesender, unterhaltsamer Sommerroman.    

„Umlaufbahnen“

Roman von Samantha Harvey, aus dem Englischen von Julia Wolf, erschienen bei dtv

Inhalt:

Sechs Astronauten schweben in einer Raumstation durchs All. Den Planeten Erde umkreisen sie in 90 Minuten, sechzehnmal in 24 Stunden. Die zwei Frauen und vier Männer aus ganz unterschiedlichen Nationen arbeiten, essen und schlafen auf engstem Raum – und doch ist alles losgelöst vom Alltag, Schwerkraft und Zeitempfinden sind außer Kraft gesetzt. Was passiert, wenn man seine Heimat nur aus weiter Ferne durch ein kleines Fenster sieht? Wie verändern sich Denken und Fühlen? In dem Zeitraum von nur einem Tag, während die Sonne sechzehnmal auf- und untergeht, betrachtet dieser poetische Roman die großen und kleinen Fragen der Menschheit und bringt uns der Schönheit des Universums ganz nahe.

Susannes Meinung:

Dieser Roman ist wirklich beeindruckend, denn man erfährt vieles über die Tätigkeit der Astronauten, eine Welt, die mir bisher völlig fremd  war. Man erfährt viel über das Leben in einer Raumstation und hat auch einen Blick in das Gefühlsleben der Astronauten, die lange von ihren Familien und dem Leben auf der Erde getrennt werden. Außerdem ermöglicht der Roman mit wunderbaren Beschreibungen sehr interessante Blicke auf die Erde und das im wörtlichen Sinne. Die Astronauten sehen sehr viel bei ihrem Blick auf die Erde, gerade was Natur und Umwelt betrifft. Ein bisschen schwierig fand ich die Personen in dem Buch, mit ihnen bin ich nicht so richtig warm geworden. Aber insgesamt ein ungewöhnlicher, kraftvoller Roman, den man auch nicht so schnell vergisst.

„Sommerhimmel über dem Möwenhof“

Roman von Frida Jacobsen, erschienen im Aufbau Taschenbuchverlag

Inhalt:

Für einen Neuanfang zieht Maren mit ihren Kindern zurück an die Nordseeküste, wo ihre Familie auf dem Möwenhof ein gemütliches Bed & Breakfast betreibt. Als sich Maren Hals über Kopf in den Bootsbauer Henning verliebt, könnte ihr Glück perfekt sein. Doch gerade jetzt plant ihr Onkel, das idyllische Kleinod zu verkaufen. Die Frauen vom Möwenhof geben nicht auf und setzen alles daran, ihn umzustimmen. Marens Beziehung zu Henning wird dabei auf eine harte Probe gestellt. Kann sie auf seine Unterstützung vertrauen und ihr Zuhause retten?

Susannes Meinung:

Für mich war es das erste Buch der Autorin und ich muss sagen, ich bin sehr begeistert. Man ist beim Lesen sofort mittendrin und taucht dann ganz tief ein in die Geschichte. Neben viel Nordseeflair kann man sich an eine warmherzigen Geschichte erfreuen mit Figuren, die gefühlt mitten aus dem Leben kommen. Und so kam bei mir beim Lesen ständig der Wunsch, auch sofort auf dem Möwenhof Urlaub machen zu wollen. Dazu lässt sich die Geschichte sehr flüssig lesen, einfach ein echtes Wohlfühlbuch. Ich würde mich freuen, wenn es eine Fortsetzung gibt.

„Hotel Vier Jahreszeiten“

Roman von Anja Marschall, erschienen bei Piper

Am 27. Februar 2025 ist er erschienen, der neue historische Roman von Anja Marschall. Das Hotel Vier Jahreszeiten steht dabei im Mittelpunkt des Romans, der eine Mischung aus Fiktion und realer Geschichte ist. Das Hotel hat für die Autorin als Hamburgerin besondere Bedeutung, auch wenn die Oma mit ihr immer die Straßenseite gewechselt hat, um die feinen Leute im Hotel nicht zu stören.

Ich habe mich zum Erscheinen dieses Buches an einer Bloggeraktion beteiligt. Bei meinen „Lesebuddys“ findet Ihr viele weitere spannende Themen rund um das Buch und natürlich viele andere Bücher:

Die Lesebuddys sind Bloggerinnen/Blogger, die mit mir das Buch gemeinsam lesen und Themen rund um das Buch vorstellen. Schaut vorbei bei

Die glänzende Fassade eines Grandhotels – Frau Goethe liest

Angélique’s Leseecke

Luises Lebenswelt aus Anja Marschall, Hotel Vier Jahreszeiten – Ein Traum in Gold (Bd. 1) – Elizas Bücherparadies

Blog – Willkommen bei Bücherheike und Skoutzi

Ich habe mich für die Bloggeraktion im Raum Hansekabinett eingebucht und etwas zum Thema Hansestadt geschrieben, denn das Hotel Vier Jahreszeiten ist eng mit der Hansestadt Hamburg verbunden:

Und hier noch etwas zum Inhalt des Buches:

Der schicksalhafte Aufstieg einer einfachen Wäscherin im mondänen Hamburger Hotel Vier Jahreszeiten

Die große Saga rund um die fesselnde Geschichte des Hamburger Luxushotels während der beiden Weltkriege

Hamburg, 1914: die 14jährige Luise wäscht im Armenviertel der Stadt auf. Als sie die Chance bekommt, im vornehmen Hotel Vier Jahreszeiten zu arbeiten, scheint ihr Traum auf ein besseres Leben in Erfüllung zu gehen. Doch der Alltag im Waschkeller des Hotels ist hart und Luise muss sich gegen viele Widrigkeiten behaupten. Zum Glück ist Page Hans an ihrer Seite. Dank ihm entdeckt sie die Wahrheit über ihre Herkunft, während draußen der Krieg tobt. Das Hotel wird zu ihrer Familie, die sie nie hatte. Und sie ist bereit, diese mit ihrem Leben zu verteidigen.

Die Rezi dazu folgt bald.

Und am 10. März 2025 war es dann so weit: Premierenlesung von Anja Marschall im Spiegelsaal des Hotels Vier Jahreszeiten. Stillvoller kann man eine Buchpremiere nicht feiern. Neben Anja Marschall haben noch ehemalige Mitarbeiter des Hotels, die 1. Hausdame und ein Oberkellner mit ihren Geschichten das Hotel zum Leben erweckt. Hier einige Bilder von der Veranstaltung:

 

„Die Friedhofsvilla“

Flensburg-Krimi von Britta Bendixen, erschienen bei CW Niemeyer

Inhalt:

Eine kopflose Leiche im Wald stellt Kommissar Carsten Andresen und sein Team vor eine Herausforderung. Kaum haben die Ermittlungen begonnen, verschwindet plötzlich die Tochter von Andresens Lebensgefährtin spurlos. Kurz darauf wird auch er vermisst. Für seine Kollegen Lutz Weichert und Mirja Sommer deutet alles auf eine Entführung hin, doch es gibt keine Lösegeldforderungen. Geht es hier nicht um Geld, sondern um Rache? Sind der Hauptkommissar und seine Ziehtochter in Lebensgefahr? Um das Rätsel ihres Verschwindens zu lösen, suchen Weichert und Sommer in Andresens Vergangenheit nach Hinweisen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Währenddessen durchlebt Andresen auf dem Dachboden einer stadtbekannten, alten Villa seine ganz persönliche Hölle .

Susannes Meinung:

Dieser solide Flensburg-Krimi hat mich richtig gepackt. Er ist spannend, flüssig zu lesen und hat ein gutes Erzähltempo. Es wird nie langweilig, stattdessen gibt es überraschende Wendungen. Man verfolgt abwechselnd, was der entführte Kommissar durch macht und in der anderen Perspektive kann man die Ermittlungen verfolgen. Dadurch entsteht eine besondere Spannung. Die verliert sich auch dann nicht, als man als Leser schon weiß, wer der Entführer ist, denn dann beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Die Hauptfiguren sind sehr authentisch  angelegt, so dass man auch tatsächlich mit ihnen fühlt.  Dieses Buch ist nicht der erste Fall für Kommissar Andresen und sein Team, aber es ist nicht notwendig, die anderen Bücher auch zu kennen. Mich hat dieses Buch begeistert und ich freue mich auf weitere Fälle für dieses Team.

„Lupus“

Thriller von Tibor Rode, erschienen bei Droemer Knaur

»Lupus« von Tibor Rode ist ein filmreifer Wissenschaftsthriller im Spannungsfeld zwischen Mensch, Technik und Natur.

Inhalt:

Ohne jede Spur verschwinden nachts Jäger auf der Pirsch – so auch der Vater von Tierärztin Jenny Rausch. Zeitgleich häufen sich Angriffe scheinbar wild gewordener Wölfe in deutschen Wäldern. Die Kameras auf einem eigens eingerichteten und von KI gesteuerten Schutzzaun zeichnen seltsame Daten auf, was Staatsanwalt Frederik Bach auf den Plan ruft. Sind die vermissten Jäger tatsächlich Wölfen zum Opfer gefallen oder hat man es mit Mord zu tun? Staatsanwalt Bach und Jenny geraten in einen Strudel aus Ereignissen, die Verbrechen während der Nazi-Zeit, eines der bestgehüteten Geheimnisse der DDR-Diktatur und ein Familiendrama miteinander verknüpfen. Antworten finden die beiden schließlich in Jennys eigener Vergangenheit – und auf der gefährlichsten Insel der Welt.

Michis Meinung:

Spannung von der ersten Seite an und dieser Spannungsbogen wird bis zum Schluss gehalten. Eine mystische, absolut glaubhafte Fiktion bzg. KI-Zaun, getrennt gepaart mit Geheimnissen der Forschung in der DDR. Gedankengänge, welche bis in die Gegenwart reichen und mich teils erschüttern und Denken anstoßen. Ein klasse verarbeiteter Thriller.

„Die Wand“

Roman von Marlen Haushofer, erschienen im Ullstein Verlag

Inhalt:

Eine Frau will mit ihrer Cousine und deren Mann ein paar Tage in einem Jagdhaus in den Bergen verbringen. Nach der Ankunft unternimmt das Paar noch einen Gang ins nächste Dorf und kehrt nicht mehr zurück. Am nächsten Morgen stößt die Frau auf ein unsichtbares, glattes, kühles Hindernis – eine unüberwindbare Wand, hinter der Totenstarre herrscht. Abgeschlossen von der übrigen Welt, richtet sie sich inmitten ihres engumgrenzten Stücks Natur und umgeben von einigen zugelaufenen Tieren aufs Überleben ein.

Eigene Meinung:

Nachdem ich das Buch gelesen habe, verstehe ich, warum es für viele Leserinnen und Leser zu den ganz besonderen Büchern gehört, die man unbedingt mal gelesen haben sollte. Es ist beeindruckend, wie sich die Hauptfigur in ihrer Einsamkeit einrichtet und Mittel und Wege findet, hier zu überleben. Sehr schnell entdeckt sie, wie die Natur ihr dabei helfen kann. Und unweigerlich überlegt man beim Lesen, wie es einem selbst in einer ähnlichen Situation gehen würde. Nun ist das Buch 1968 erschienen, die Menschen haben da noch in einer weniger technischen Welt gelebt, als wir es heute tun. Aber plötzlich komplett auf sich alleine gestellt zu sein, ist immer eine Herausforderung. Dieses wird in einer sehr ruhigen, einfachen Sprache erzählt, so dass sich das Buch auch sehr gut  lesen lässt. Zusammengefasst ein besonderes Buch, dass man nicht vergisst.