
Roman von Oliver Bottini, erschienen bei Dumont
Unbezahlte Werbung da Rezensionsexemplar
Inhalt:
Frühjahr 2018: In Duisburg erschießt sich ein Mann am frühen Morgen, in London wird ein anderer von einem geheimnisvollen Wagen totgefahren, auf Capri sprechen alle von Mord, doch am Tatort ist weder ein Körper noch Blut zu finden. Das kann kein Zufall sein, weiß auch die Frankfurter Polizistin Vera Berg, die um ihren verstorbenen Mann Zaid trauert und nach Capri reist, um nach Antworten zu suchen. Was hat er vor ihr verheimlicht? Ist Erik, der langjährige Freund und Kollege ihres Mannes, doch nicht in seiner Villa ermordet worden? Und wenn nicht, wo ist er? Und wo ist ihre Tochter, die nach dem Tod ihres Vaters einfach verschwunden ist? Zaid, Freddy und Erik sind Studienfreunde, die das große Geld machen wollten und deren Aktiengeschäfte sich in der allzu beliebten Grauzone bewegen – bis eine Staatsanwältin auf sie aufmerksam wird und alles aus dem Ruder läuft.
Michis Meinung:
Was für ein Roman, was für ein Plan, was für ein Irrsinn, was für eine Recherche, was für ein Titel, was für ein Cover…. Die Summe aller Dinge halt. Es fällt mir nicht leicht, eine Rezension zu erstellen, für so einen grandiosen Roman, und mich dabei nicht lächerlich zu machen, da ich die Grundidee allerhöchstens im Ansatz verstehe, womit vermeintlich schlaue Leute, das große Geld gemacht haben. Respekt für die Recherche und den Versuch mir, dem Leser, die Finanzwelt auf diese Art und Weise anzubieten. Was für ein Tempo, was für ein Aufwand, was für ein Shit letztendlich für alle die, die am Geldtopf sitzen und dennoch niemals glücklich werden. Ansatzweise wird mir bewusst, wie schwierig die reale Aufarbeitung von Cum Ex und CumCum sein mag. Ich finde, „Die Summe aller Dinge“ ist ein Roman der Extraklasse.












