„Matcha-Tee am Montag“

Roman von Michiko Aoyama, aus dem Japanischen von Sabine Mangold, erschienen bei Rowohlt Kindler

Inhalt:

Normalerweise ist das Café Marble montags geschlossen. An jedem ersten Montag im Monat findet hier jedoch eine Teeverkostung der besonderen Art statt. Versteckt unter Kirschbäumen verwandelt sich diese Oase der Ruhe dann in einen magischen Ort, an dem der bittere Matcha Tee die Bitterkeit des Lebens besänftigen soll. Der umsichtige Besitzer, genannt Master, erwartet seine Besucher, und er hat für jede und jeden ein offenes Ohr. Zu seinen Gästen gehört eine erfolgreiche Geschäftsfrau, die seit dem Neujahrsfest vom Pech verfolgt zu sein scheint. Ebenso eine Ladenbesitzerin, die sich unversehens konfrontiert sieht mit ihren bescheidenen beruflichen Anfängen. Sowie eine Großmutter, die mit ihrer Enkelin im Clinch liegt … Alle Gäste des Cafés sind an einem Punkt in ihrem Leben, an dem sie Halt und Trost brauchen. Und so wird das Café zu einem Ort unerwarteter Begegnungen – und zu einem Ausgangspunkt für Neubeginn und zweite Chancen.

Susannes Meinung:

Der neue Roman von Michiko Aoyama ist ein ganz besonderes Buch. In dem Roman über die Kraft menschlicher Beziehungen habe ich so viel schöne Sätze und Gedanken gelesen, die man als Leser eigentlich gerne aufschreiben möchte, um sie zu behalten und immer nochmal  zu lesen. Ein bezauberndes, ruhiges und dabei warmherziges Buch, was auch an dem entspannten, leichten Schreibstil liegt. Dadurch erdrücken auch schwierige Themen nicht beim Lesen. Ausgangspunkt ist das Café Marble, das an einem Montag zum Cafe Matcha wird. Dort kommen Menschen spontan zusammen und eine dieser Personen ist im nächsten Kapitel wieder in der Handlung dabei zusammen mit jemand anders, der dann wieder im nächsten Kapitel auftaucht. Das zieht sich wie eine zauberhafte Perlenkette durch das Buch und endet dann tatsächlich auch wieder bei dem Besitzer des Café Marple und der Ursprungsgeschichte. Insgesamt ein warmherziger Roman für entspanntes Lesevergnügen und auf jeden Fall eine absolute Leseempfehlung.

„Zurück unter Mördern“

Kriminalroman von Michael Jensen, erschienen im Aufbau Taschenbuch Verlag

Inhalt:

Nach der Hölle des Zweiten Weltkriegs will der engagierte junge Jurist Henry Mahler als Privatermittler für Gerechtigkeit sorgen. Dabei stößt er auf das Schicksal der jüdischen Familie Lassally: Eduard Lassally, das Oberhaupt der Hamburger Handelsdynastie, wurde in der Nazizeit eingeschüchtert und enteignet – und soll schließlich Selbstmord begangen haben. Sein Sohn Oswald glaubt diese Geschichte nicht. Gemeinsam suchen Henry und Oswald nach den Schuldigen, die die Lassallys ins Unglück stürzten. Und geraten damit in höchste Gefahr.

Susannes Meinung:

Das Buch von Michael Jensen bleibt dem Leser nachhaltig im Gedächtnis. Es beschäftigt sich anhand einer wahren Begebenheit mit dem Schicksal jüdischer Familien im Nachkriegsdeutschland und man kann mit Schrecken verfolgen, wie die Familien gezielt um ihr Vermögen gebracht wurden. Dabei beleuchtet der Autor auch die Folgen des Krieges für die Menschen und was z.B. andauernde Ungewissheit mit Angehörigen macht, die nicht wissen, ob ein Familienmitglied noch lebt. Die Geschichte spielt in Hamburg und wird auf zwei Zeitebenen in den Jahren 1930 und 1950 erzählt, was auch immer gut kenntlich gemacht ist. Durch die Rückblenden kann man verfolgen was damals passiert ist, während der Ermittler später versucht, Licht ins Dunkel zu bringen. Das wird sehr spannend erzählt, weil auch die Ermittlungen nicht ganz ungefährlich sind. Außerdem lässt sich das Buch sehr flüssig lesen und man kann sich Hamburg in der Nachkriegszeit durch die anschauliche Sprache sehr gut vorstellen. Dabei fliegt man eigentlich nur so durch die spannenden Seiten während man dem Ermittler folgt und sich gleichzeitig das Entsetzen über die Geschehnisse breit macht. Zusammengefasst ein Roman, der einem langen im Gedächtnis bleiben wird und dem ich viele Leserinnen und Leser wünsche, weil das gerade in der heutigen Zeit leider wieder ein aktuelles Thema ist. Eine klare Leseempfehlung.

„Kälter“

Thriller von Andreas Pflüger, erschienen im Suhrkamp Verlag

Inhalt:

Im Herbst 1989 führt Luzy Morgenroth auf Amrum das Leben einer Provinzpolizistin. Kaum jemand ahnt, dass sie vor langer Zeit eine Andere war. Als in einer Sturmnacht ein Einheimischer spurlos von der Fähre verschwindet, muss sie sich einem Killerkommando stellen, das auf die Insel kam, und verwandelt sich wieder in die Luzy von früher. Eine Waffe.

Susannes Meinung:

Mit seinem neuen Thriller „Kälter“ hat Andreas Pflüger einen handfesten Agententhriller geschrieben. Das Buch ist beeindruckend, intensiv und erzählt die Story mit einem rasanten Tempo. Und so verfolgt man als Leser staunend, was am Ende des Kalten Krieges in Europa insbesondere in der Sowjetunion passiert sein kann, wie die Geheimdienste da gearbeitet haben. Die Hauptfigur des Buches, eine starke Frau, wird im Sinne von Rache um die halbe Welt geschickt und entsprechend von ihren Verfolgern gejagt. Insgesamt sicherlich ein harter Thriller, wo man manchmal denkt, nicht noch mehr Tote, aber wer gerne echte, rasante Thriller liest, für den ist es das perfekte Lesevergnügen, bei dem auch ein trockener Humor nicht zu kurz kommt. 

„Nirgendwann Plan B war auch Mist“

Roman von Mac Conin, erschienen im kontrabande Verlag, Köln

Inhalt:

Kein Liebesroman. Jo steht vor dem Nichts: kein Geld, kein Job, bald keine Wohnung. Als ihr Chef zu weit geht, zieht sie die Reißleine – doch der Preis ist hoch. In einer Stadt, die keine Rücksicht nimmt. Sie kämpft sich mit Trotz, trockenem Humor und der Hilfe eines alten Mannes durch die täglichen Zumutungen des Großstadtlebens.

Susannes Meinung:

Dieser Roman entpuppt sich beim Lesen als reine Wundertüte. Was zunächst als die Geschichte einer jungen Frau beginnt, die anscheinend nichts auf die Reihe kriegt, mündet in eine Vielzahl von wichtigen Themen wie zum Beispiel auch Einsamkeit im Alter. Man erfährt beim Lesen auch, was die junge Frau in der Kindheit erlebt hat, wie sexuelle Übergriffe und ein alkoholkranke Mutter, und so muss sie sich dann jetzt auch um ihre Geschwister kümmern. Das alles tut sie zusammen mit einem älteren Herrn der unter Einsamkeit leidet. Die Geschichte wird immer aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Dabei kommt auch das „Büdchen“ zu Wort. Büdchen sind ja in Köln Kioske in den Stadtteilen und diese haben früher für die Nachbarschaft und für die Menschen eine besondere Bedeutung als Treffpunkt gehabt und wo man sich dann auf ein Feierabendbier getroffen hat. Das wird mittlerweile alles deutlich weniger und das Büdchen überlegt, welche gesellschaftlichen Veränderungen es gegeben hat und welchen Platz ist dann jetzt noch in der Gesellschaft hat. Eine interessante Vorgehensweise beim Schreiben und insgesamt hat das Buch mich auch sehr positiv überrascht. Ich fand die junge Frau ehrlicherweise zu Anfang recht nervig, aber im Laufe der Zeit habe sie für ihren Kampf um ihre Geschwister bewundert und die vielfältigen Themen in diesem insgesamt sehr lesenswerten Roman haben mich berührt. Das Buch ist in kurzen Sätzen mit Humor geschrieben und ist insofern auch gut und flüssig zu lesen, es überzeugt mit einer Geschichte mit Tiefgang.

„Mathilde und Marie“

Roman von Torsten Woywod, erschienen im dtv-Verlag

Inhalt:

In Redu, einem kleinen Bücherdorf inmitten der belgischen Ardennen, wird die Zeit als Freund und nicht als Gegner empfunden: Umgeben von ausgedehnten Wäldern, rauschenden Flüssen und steilen Anhöhen gibt es hier lediglich einen Fernseher, während das Internet nur eine Stunde am Tag verfügbar ist. Dass der Kirchturm windschief in den Himmel ragt und man sein baldiges Herabstürzen befürchten muss, stört die 390 Einwohner ebenso wenig wie die gehörig aus dem Takt geratene Turmuhr. Als dann noch die junge Französin Marie ins Dorf kommt und der Frühling Einzug hält, wird nicht nur die Natur zu neuem Leben erweckt. Selbst die mürrische Nachbarin Mathilde kann sich dieser Veränderung nicht entziehen.

Susannes Meinung:

Um es kurz zu sagen, dieser Roman ist ein wunderbares Buch. Schon beim Lesen spürt man etwas von der wohltuenden Ruhe dieses bezaubernden Ortes und möchte eigentlich auch gleich eine Reise dorthin starten. Ohne die Ablenkungen der modernen Welt erleben die Menschen hier die Natur bewusst, mit den Jahreszeiten, den Farben und Gerüchen. Sie leben im Einklang mit der Natur und wissen, wie wichtig die Gemeinschaft untereinander ist. Das alles strahlt eine wunderbare Ruhe aus. Dabei gibt es auch hier unglückliche Menschen, Menschen die traurig sind. Und am Beispiel von Mathilde und Marie beschreibt der Autor, wie sich zwei Fremde näher kennenlernen, anfreunden und sich gegenseitig damit helfen. Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen, erzählt wird die Geschichte aus wechselnden Perspektiven, die aber immer gut kenntlich gemacht sind. Dabei gibt es so schöne Formulierungen rund um die Natur und das Leben an sich, dass man das Buch bestimmt noch ein zweites Mal lesen kann/sollte. Eine klare Leseempfehlung von mir. 

Es geht wieder los….

Liebe Leserinnen und Leser,

vielen Dank für Eure Treue. Hier waren jetzt leider 7 Wochen (Zwangs-)Pause. Ein kleiner Sturz bei Glatteis führte dazu, dass Schonung angesagt war und ich nicht am Rechner arbeiten konnte. Lesen ging aber zum Glück und nun warten die Leseeindrücke zu 15 Büchern darauf, in Rezis umgewandelt zu werden. Zum Glück habe ich eine App entdeckt, die diktierte Leseeindrücke in Texte umgewandelt hat. Es geht also wieder los…. Nicht alle Bücher sind auf dem Bild, ich habe auch viele E-Books gelesen… Bitte wundert Euch also nicht, wenn hier in der nächsten Zeit mehrere Rezis kurz hintereinander kommen… Ich denke, nach der Messe in Leipzig werden wir wieder laufend sein. Und dann warten schon wieder weitere tolle Neuerscheinungen darauf, entdeckt zu werden. Zum Glück hat Michi dann auch wieder mehr Zeit zum Lesen.

Liebe Grüße

Susanne

„Drei Tage im Schnee“

Roman von Ina Bhatter, erschienen bei Kiepenheuer & Witsch

Inhalt:

Hannah führt ein turbulentes Großstadtleben. Sie hetzt von einem Termin zum nächsten und verbringt ihre Tage damit, auf Dinge zu reagieren, die von außen auf sie einströmen, findet kaum Zeit für sich selbst. Um abzuschalten, mietet sie sich für ein paar Tage ein kleines Holzhaus an einem See, eingebettet in weiß verschneite Natur. Plötzlich taucht dort ein Kind in einem roten Schneeanzug auf: die kleine Sophie. Die beiden freunden sich an. Während sie in der entrückten Winterwelt Iglus bauen und Schneeengel machen, kommt Hannah so allerlei in den Kopf, was sie längst verloren glaubte: alte Freundschaften, vergessene Sehnsüchte und Talente. Etwas verschiebt sich und alles ordnet sich neu an. Allmählich beginnt Hannah, ihr Leben und die Welt in einem neuen Licht zu sehen: bunt und echt wie in ihrer eigenen Kindheit.

Susannes Meinung:

Dieser Roman erzählt wunderschön davon, wie wichtig es ist, mal wieder auf die innere Stimme zu hören und auch die Welt mal wieder mit Kinderaugen zu betrachten. Vieles verschiebt sich dadurch nämlich, von dem man vorher meinte, es ist wichtig. Der Roman ist ruhig erzählt und sehr flüssig zu lesen. Mich haben die Gedanken und die Gespräche der beiden Hauptfiguren schon zum Nachdenken gebracht, denn eigentlich kann das Leben doch so einfach sein. Das Buch ist die perfekte Lektüre für eine Auszeit im Winter auf dem Sofa, am besten mit einer heißen Schokolade….   

„Ritter Sport Ein Traum von Schokolade“

Roman von Romy Herold, erschienen bei Blanvalet

Inhalt:

Verführerisches Aroma und zart-schmelzender, vollmundiger Geschmack. Als die junge Clara zum ersten Mal ein Stück Schokolade probiert, weiß sie sofort, dass sie die süße Köstlichkeit zu ihrem Beruf machen will. 1912 legt sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Alfred Ritter den Grundstein für eine Schokoladen- und Zuckerwarenfabrik. Clara erfindet schließlich eine quadratische Tafel, deren zahlreiche Sorten das Zeug haben, die Welt zu erobern. Doch der Weg bis dahin ist steinig – und nicht nur ein Mal muss sich das Paar gegen Widerstände zur Wehr setzen, um das Familienunternehmen in eine glänzende Zukunft zu führen …

Susannes Meinung:

Dieses Buch bietet unheimlich viel. Zunächst die spannende Familien- und Firmengeschichte der Familie Ritter, besser bekannt mit dem Produkt Ritter Sport Schokolade. Dazu die Geschichte einer starken Frau zu Beginn des 20. Jahrhunderts und natürlich die deutsche Geschichte in dieser Zeit. Das alles in einem Roman verpackt, der sich gut lesen lässt. Allerdings hatte ich zu Beginn etwas Schwierigkeiten, in die Geschichte reinzukommen. Gefühlt begann das Buch sehr langsam und den schwäbischen Dialekt der Mutter konnte ich bis zum Schluss nicht verstehen. Außerdem gibt es sehr viele Personen in dem Buch (Tipp: am Ende gibt es ein Personenverzeichnis). Aber ab der Mitte hat es mich dann gepackt und ich habe den 2. Teil in einem Rutsch durchgelesen. Wirklich eine beindruckende Familie, die sich mit viel Fleiß und guten Ideen etwas erarbeitet hat und dabei immer Rückgrat und Verantwortungsbewusstsein zeigt. Und endlich weiß ich, warum es von dieser Firma keine Schokoweihnachtsmänner gibt. Aber nicht nur das habe ich gelernt. Die Schokolade wird mir jetzt noch besser schmecken.  

Romy Herold ist das Pseudonym der Autoren Eva-Maria Bast und Jorn Precht. Auch unter dem Namen Charlotte Jacobi schreiben die beiden Autoren seit einigen Jahren sehr erfolgreich historische Familiensagas, darunter „Die Douglas-Schwestern“.

„Trophäe“

Roman von Gaea Schoeters, aus dem Niederländischen von Lisa Mensing, erschienen im btb Verlag

Inhalt:

Hunter, steinreich, Amerikaner und begeisterter Jäger, hatte schon fast alles vor dem Lauf. Endlich bietet ihm sein Freund Van Heeren ein Nashorn zum Abschuss an. Hunter reist nach Afrika, doch sein Projekt, die Big Five vollzumachen, wird jäh von Wilderern durchkreuzt. Hunter sinnt auf Rache, als ihn Van Heeren fragt, ob er schon einmal von den Big Six gehört habe. Zunächst ist Hunter geschockt, aber als er die jungen Afrikaner beim flinken Jagen beobachtet … Ein Roman von radikaler Konsequenz.

Michis Meinung:

Ein, wie ich finde, in vielerlei Hinsicht aufwühlender und verstörender Roman oder besser Erzählung. Es ist nicht einfach nur eine Lektüre, lesen, reflektieren und weglegen. Man ist gezwungen, sich auf diese Erzählung und deren Darbietung einzulassen , ob man will oder nicht.  Man kann nicht nichts denken beim Lesen dieses Buches. Ich brauchte im Anschluss einige Zeit Abstand, um dieses Buch zum einen richtig einordnen zu können und um mich von dieser Wucht dieses Inhaltes lösen zu können. Als Fazit vielleicht, so komplex anders und aus unserer mitteleuropäischer Sicht so komplex krank, ist sowohl die Sicht auf den Kontinent Afrika und deren wirklichen Einwohner und Stämme, genauso wie die unserer Selbstverständlichkeit und Sichtweise. … ich würde in diesem Afrika vermutlich nicht zwei Tage überleben…

„Der Tote an der Alster“

Historischer Kriminalroman von Anja Marschall, erschienen im Emons Verlag

Inhalt:

1907: In Hamburgs vornehmem Hotel Vier Jahreszeiten feiern die Reichen der Stadt – doch der schöne Schein wird jäh getrübt, als ein Toter in einer Suite gefunden wird. Kommissar Hauke Sötje begreift sofort, dass dieser Fall etwas mit ihm zu tun hat, denn das Opfer ist sein Widersacher Graf von Lahn. Während sein Vorgesetzter den Mörder im Hotel sucht, stellt Hauke eigene Ermittlungen an und stößt auf Spionage, Verrat und die erschütternde Erkenntnis, dass er und seine Familie längst ins Visier des Täters geraten sind.

Susannes Meinung:

Dieses Buch ist der 6. Kriminalroman mit Kommissar Hauke Sötje und vermutlich auch sein schwierigster weil persönlichster Fall. Dabei schafft es Anja Marschall mit ihrem Erzählstil wie immer wunderbar, das historische Hamburg zum Leben zu erwecken. Das Buch ist wie immer bei der Autorin sorgfältig recherchiert und es liest sich wieder sehr flüssig und so bekommt man einen sehr bildlichen Eindruck von Hamburg im Jahre 1907.  Dabei ist der Krimi auch noch sehr spannend, denn die Täter haben anscheinend auch Hauke selbst bzw. seine Vergangenheit im Visier und sind ihm und seinen Kollegen immer einen Schritt voraus. Bis zur vollständigen Auflösung müssen wir noch bis zum nächsten Band warten, der dann im nächsten Jahr erscheinen soll. Es bleibt also spannend – ich freue mich darauf.