„Drei Tage im Schnee“

Roman von Ina Bhatter, erschienen bei Kiepenheuer & Witsch

Inhalt:

Hannah führt ein turbulentes Großstadtleben. Sie hetzt von einem Termin zum nächsten und verbringt ihre Tage damit, auf Dinge zu reagieren, die von außen auf sie einströmen, findet kaum Zeit für sich selbst. Um abzuschalten, mietet sie sich für ein paar Tage ein kleines Holzhaus an einem See, eingebettet in weiß verschneite Natur. Plötzlich taucht dort ein Kind in einem roten Schneeanzug auf: die kleine Sophie. Die beiden freunden sich an. Während sie in der entrückten Winterwelt Iglus bauen und Schneeengel machen, kommt Hannah so allerlei in den Kopf, was sie längst verloren glaubte: alte Freundschaften, vergessene Sehnsüchte und Talente. Etwas verschiebt sich und alles ordnet sich neu an. Allmählich beginnt Hannah, ihr Leben und die Welt in einem neuen Licht zu sehen: bunt und echt wie in ihrer eigenen Kindheit.

Susannes Meinung:

Dieser Roman erzählt wunderschön davon, wie wichtig es ist, mal wieder auf die innere Stimme zu hören und auch die Welt mal wieder mit Kinderaugen zu betrachten. Vieles verschiebt sich dadurch nämlich, von dem man vorher meinte, es ist wichtig. Der Roman ist ruhig erzählt und sehr flüssig zu lesen. Mich haben die Gedanken und die Gespräche der beiden Hauptfiguren schon zum Nachdenken gebracht, denn eigentlich kann das Leben doch so einfach sein. Das Buch ist die perfekte Lektüre für eine Auszeit im Winter auf dem Sofa, am besten mit einer heißen Schokolade….   

„Ritter Sport Ein Traum von Schokolade“

Roman von Romy Herold, erschienen bei Blanvalet

Inhalt:

Verführerisches Aroma und zart-schmelzender, vollmundiger Geschmack. Als die junge Clara zum ersten Mal ein Stück Schokolade probiert, weiß sie sofort, dass sie die süße Köstlichkeit zu ihrem Beruf machen will. 1912 legt sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Alfred Ritter den Grundstein für eine Schokoladen- und Zuckerwarenfabrik. Clara erfindet schließlich eine quadratische Tafel, deren zahlreiche Sorten das Zeug haben, die Welt zu erobern. Doch der Weg bis dahin ist steinig – und nicht nur ein Mal muss sich das Paar gegen Widerstände zur Wehr setzen, um das Familienunternehmen in eine glänzende Zukunft zu führen …

Susannes Meinung:

Dieses Buch bietet unheimlich viel. Zunächst die spannende Familien- und Firmengeschichte der Familie Ritter, besser bekannt mit dem Produkt Ritter Sport Schokolade. Dazu die Geschichte einer starken Frau zu Beginn des 20. Jahrhunderts und natürlich die deutsche Geschichte in dieser Zeit. Das alles in einem Roman verpackt, der sich gut lesen lässt. Allerdings hatte ich zu Beginn etwas Schwierigkeiten, in die Geschichte reinzukommen. Gefühlt begann das Buch sehr langsam und den schwäbischen Dialekt der Mutter konnte ich bis zum Schluss nicht verstehen. Außerdem gibt es sehr viele Personen in dem Buch (Tipp: am Ende gibt es ein Personenverzeichnis). Aber ab der Mitte hat es mich dann gepackt und ich habe den 2. Teil in einem Rutsch durchgelesen. Wirklich eine beindruckende Familie, die sich mit viel Fleiß und guten Ideen etwas erarbeitet hat und dabei immer Rückgrat und Verantwortungsbewusstsein zeigt. Und endlich weiß ich, warum es von dieser Firma keine Schokoweihnachtsmänner gibt. Aber nicht nur das habe ich gelernt. Die Schokolade wird mir jetzt noch besser schmecken.  

Romy Herold ist das Pseudonym der Autoren Eva-Maria Bast und Jorn Precht. Auch unter dem Namen Charlotte Jacobi schreiben die beiden Autoren seit einigen Jahren sehr erfolgreich historische Familiensagas, darunter „Die Douglas-Schwestern“.

„Trophäe“

Roman von Gaea Schoeters, aus dem Niederländischen von Lisa Mensing, erschienen im btb Verlag

Inhalt:

Hunter, steinreich, Amerikaner und begeisterter Jäger, hatte schon fast alles vor dem Lauf. Endlich bietet ihm sein Freund Van Heeren ein Nashorn zum Abschuss an. Hunter reist nach Afrika, doch sein Projekt, die Big Five vollzumachen, wird jäh von Wilderern durchkreuzt. Hunter sinnt auf Rache, als ihn Van Heeren fragt, ob er schon einmal von den Big Six gehört habe. Zunächst ist Hunter geschockt, aber als er die jungen Afrikaner beim flinken Jagen beobachtet … Ein Roman von radikaler Konsequenz.

Michis Meinung:

Ein, wie ich finde, in vielerlei Hinsicht aufwühlender und verstörender Roman oder besser Erzählung. Es ist nicht einfach nur eine Lektüre, lesen, reflektieren und weglegen. Man ist gezwungen, sich auf diese Erzählung und deren Darbietung einzulassen , ob man will oder nicht.  Man kann nicht nichts denken beim Lesen dieses Buches. Ich brauchte im Anschluss einige Zeit Abstand, um dieses Buch zum einen richtig einordnen zu können und um mich von dieser Wucht dieses Inhaltes lösen zu können. Als Fazit vielleicht, so komplex anders und aus unserer mitteleuropäischer Sicht so komplex krank, ist sowohl die Sicht auf den Kontinent Afrika und deren wirklichen Einwohner und Stämme, genauso wie die unserer Selbstverständlichkeit und Sichtweise. … ich würde in diesem Afrika vermutlich nicht zwei Tage überleben…

„Der Tote an der Alster“

Historischer Kriminalroman von Anja Marschall, erschienen im Emons Verlag

Inhalt:

1907: In Hamburgs vornehmem Hotel Vier Jahreszeiten feiern die Reichen der Stadt – doch der schöne Schein wird jäh getrübt, als ein Toter in einer Suite gefunden wird. Kommissar Hauke Sötje begreift sofort, dass dieser Fall etwas mit ihm zu tun hat, denn das Opfer ist sein Widersacher Graf von Lahn. Während sein Vorgesetzter den Mörder im Hotel sucht, stellt Hauke eigene Ermittlungen an und stößt auf Spionage, Verrat und die erschütternde Erkenntnis, dass er und seine Familie längst ins Visier des Täters geraten sind.

Susannes Meinung:

Dieses Buch ist der 6. Kriminalroman mit Kommissar Hauke Sötje und vermutlich auch sein schwierigster weil persönlichster Fall. Dabei schafft es Anja Marschall mit ihrem Erzählstil wie immer wunderbar, das historische Hamburg zum Leben zu erwecken. Das Buch ist wie immer bei der Autorin sorgfältig recherchiert und es liest sich wieder sehr flüssig und so bekommt man einen sehr bildlichen Eindruck von Hamburg im Jahre 1907.  Dabei ist der Krimi auch noch sehr spannend, denn die Täter haben anscheinend auch Hauke selbst bzw. seine Vergangenheit im Visier und sind ihm und seinen Kollegen immer einen Schritt voraus. Bis zur vollständigen Auflösung müssen wir noch bis zum nächsten Band warten, der dann im nächsten Jahr erscheinen soll. Es bleibt also spannend – ich freue mich darauf.    

„Winterträume in der kleinen Pension am Meer“

Ein Sylt-Roman von Julia Rogasch, erschienen im Ullstein Verlag

Inhalt:

Das »Meerglück« ist Claras ganzer Stolz: Gemeinsam mit ihrer Mutter führt sie die kleine Pension und den angrenzenden Laden. Doch um die Finanzen steht es schlecht – da helfen auch die Stammgäste rund um Weihnachten nicht. Verkaufen will Clara die kleine Pension und den Laden aber auf keinen Fall, denn für sie zählt der Charakter des Familienbetriebs, den ihr Vater so geliebt hat. Als Severin sich einbucht, knistert es sofort zwischen den beiden und Clara spürt eine besondere Verbindung. Bis sie in seinem Zimmer die Visitenkarte eines ihrer größten Konkurrenten entdeckt. Hat sie sich in Severin getäuscht?

Susannes Meinung:

Auch dieser Roman von Julia Rogasch entführt beim Lesen wieder auf die Insel Sylt. Dieses Mal vor winterlicher Kulisse ist der Roman mehr ein Winter- als ein Weihnachtsbuch. Dabei sorgen liebevoll beschriebene Personen wieder für besonderes Wohlfühlen. Und das gilt nicht nur für die Hauptpersonen. Auch die Pension und der Laden sind so liebevoll beschrieben, dass man gleich einziehen bzw. stöbern möchte. Auch den notwendigen Tiefgang hat die Geschichte, denn es geht darum, eigene Lebensträume zu verwirklichen und nach einer verlorenen Liebe auch wieder Vertrauen in eine neue Beziehung aufzubauen. Zusammengefasst ein schöner Wohlfühlroman vor der winterlichen Kulisse der Insel Sylt.

„Merry Crisis – ein fast besinnliches Weihnachtsfest“

Roman von Eli Mell, erschienen im Gmeiner Verlag

Inhalt:

Weihnachten mit der Familie. Wie schön. Wie besinnlich. Wie unfassbar anstrengend!
Olivia liebt Weihnachten – theoretisch. Doch der fünftägige Familienfest-Marathon wird auch dieses Jahr wieder zur Zerreißprobe. Nicht nur, dass sie ihrer traditionsbewussten Familie noch beichten muss, dass sie deren Erwartungen wieder enttäuschen wird. So taucht in diesem Jahr, neben neuen Familienmitgliedern, unerwartet auch noch Nathan auf – Ollis Erzfeind aus der Schulzeit, der plötzlich ganz anders ist als früher. Zwischen dem skurrilen Onkel in Ballettschläppchen, der überengagierten Mutter und der versnobten Tante hat es Olli wirklich nicht leicht die Fassung zu bewahren. Als dann noch brisante Familiengeheimnisse ans Licht kommen, droht das Fest der Liebe endgültig zum Desaster zu werden.

Susannes Meinung:

Der Debütroman von Eli Mell hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Man ist als Leserin sofort mittendrin und darf mit Familie Schenk Weihnachten feiern. Dabei wird man automatisch auch an Rituale in der eigenen Familie erinnert, denn die gibt es wohl so oder so ähnlich in jeder Familie, nebst mindestens einem nervigen Familienmitglied das man nur um des lieben Friedens wegen erträgt. So kann man das auch hier erleben. Dazu kommt dann auch noch die Frage nach den Erwartungen, die z.B. die Eltern an ihre erwachsenen Kinder haben. Dabei ist die Geschichte mit viel Herzenswärme erzählt und auch mit einer Situationskomik, dass ich mehrfach laut lachen musste. Außerdem sind die Beschreibungen so bildlich, dass ich viele Bilder gleich vor Augen hatte. Insgesamt ein wunderbares Lesevergnügen für eine fröhliche Weihnachtszeit.        

Ken Follett in Hamburg 2025

Das war eine ganz besondere Veranstaltung am letzten Dienstagabend in Hamburg. Ken Follett stellte im Gespräch mit Katharina Mahrenholtz und Daniel Kaiser vom Literatur-Podcast eat.READ.sleep sein neues Buch „Stonehenge Die Kathedrale der Zeit“ vor. Der einzige Termin in Deutschland und für mich ist Ken Follett noch dazu einer der großen, lebenden Autoren.

Das Buch ist eigentlich ein Buch über den Start der Zivilisation und Ken Follett zeigte sich im Gespräch fasziniert vom Mittelalter mit den ganzen Erfindungen, die in der Zeit gemacht wurden. Eine besondere Bindung bekommt man dann zu einem Buch, wenn man die Figuren mag, so Follett weiter. Befragt nach seinem Arbeitsprozess erklärte Follett, dass er früh aufsteht, um dann bis Mittag zu arbeiten. Anschliessend gab es dann noch weitere Informationen zu Stonehenge von einer Expertin für dieses Monument.

Insgesamt war es ein interessanter und unterhaltsamer Abend mit einem sehr charmanten Ken Follett. Das hat richtig Spaß gemacht.

Das Buch (es ist übrigens keine Fortsetzung…):

Inhalt:

Ein Mann mit außergewöhnlicher Gabe

In der Hitze des Hochsommers überquert Seft, ein begnadeter Feuersteinhauer, die Große Ebene, um den Ritualen beizuwohnen, die den Beginn des neuen Jahres anzeigen. Beim Markt zur Sommersonnenwende will er einige seiner Steine eintauschen und Neen suchen, das Mädchen, das er liebt. Neens Familie lebt in Wohlstand und bietet Seft in ihrer Gemeinschaft von Hirten Zuflucht vor seinem brutalen Vater und seinen aggressiven Brüdern.

Eine Priesterin, die an das Unmögliche glaubt

Joia, Neens Schwester, ist eine Priesterin mit Vision, eine geborene Anführerin. Schon als Kind sieht sie der Zeremonie zur Sommersonnenwende wie gebannt zu. Sie träumt von einem wundergleichen neuen Monument, errichtet aus den größten Steinen der Welt.

Ein Monument, das eine Zivilisation prägen wird

Joias Vision von einem großen Steinkreis inspiriert Seft und wird zu ihrem gemeinsamen Lebenswerk. Doch als Dürre die Erde plagt, wächst das Misstrauen zwischen Hirten, Ackerbauern und Waldbewohnern – und eine grausame Gewalttat führt zu offenem Krieg …

„Lübecks Töchter – Der Traum von Bildung und Freiheit“

Historischer Roman von Anna Husen, erschienen im Knaur Verlag

Inhalt:

Die junge Lehrerin Amélie hat einen großen Traum, als sie 1874 in ihre Heimatstadt Lübeck zurückkehrt: Gemeinsam mit ihrer Schwester Clara will sie ein Seminar zur Ausbildung von Lehrerinnen gründen. Denn es braucht dringend mehr Frauenbildung, damit die Töchter von heute später selbst über ihr Leben bestimmen können. Doch Ferdinand Rubens, Beamter der Oberschulbehörde, setzt alles daran, ihren Plan zu vereiteln.
In dieser schwierigen Zeit ist es Amélies Kindheitsfreund Richard, der ihr wieder neuen Mut gibt. Mit jeder hoffnungsvollen Begegnung kommt Amélie dem jungen Witwer und seiner kleinen Tochter näher. Und doch weiß sie in jedem zärtlichen Moment, dass sie sich zwischen ihrem Traum und ihrer Liebe entscheiden muss …

Susannes Meinung:

Dieser Roman ist genau so, wie ich historische Romane sehr gerne lese. Die historischen Begebenheiten werden gut verpackt in eine schöne Erzählung, die einen beim Lesen fesselt. Und genauso ist es in diesem Buch. Die Charaktere in dem Buch sind so intensiv und interessant dargestellt, dass man ihrer Geschichte sehr gerne folgt und beim Lesen Bilder vor Augen hat. Auch die Geschichte mit der privaten Töchterschule fand ich sehr spannend, da lernt man schon beim Lesen dazu. Außerdem natürlich ganz wichtig die Themen, dass Bildung für Mädchen damals nicht selbstverständlich war und das Frauen sich entscheiden mussten, entweder als Lehrerin zu arbeiten oder eben für die Familie und das private Glück. Zum Glück ist das heute nicht mehr so. Das alles vor der wunderbaren Kulisse der Hansestadt Lübeck, was auch zu dem Lesevergnügen beiträgt- Außerdem ist der Roman sehr flüssig zu lesen und so zieht die Geschichte einen als Leserin dann schnell komplett in den Bann. Ich möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht und freue mich auf den 2. Teil, der im Frühjahr erscheint.

„Brackwasser“

Psychothriller von Jana Stieler, erschienen bei Limes

Inhalt:

Vor über zwanzig Jahren hatte Svea sich geschworen, nie wieder in die Heimat zurückzukehren. Nach einem Sommerfest verschwand Sveas beste Freundin ohne jede Spur. Aber nun wurde ihre Leiche gefunden, tief im Wald versteckt. Für Svea steht der Schuldige fest: ihr Schwager, der damals mit ihrer Freundin zusammen war. Keiner kennt die Wälder an der Schlei so gut wie er. Svea will ihre Schwester Fenja und deren Kinder mit allen Mitteln vor dem überzeugten Prepper schützen. Doch Fenja misstraut ihr zutiefst – und Svea kann ihr nicht sagen, was in jener Nacht wirklich geschah …

Susannes Meinung:

Das Buch ist ein wirklich ungewöhnlicher Psycho-Thriller. Auch wenn es nicht direkt blutig wird, ist dieses Buch nichts für schwache Nerven. Da schleppen einige Menschen Probleme mit sich rum und leben z.T. auch in toxischen Verbindungen, das war manchmal schon beim Lesen schwer zu ertragen. Interessant ist, dass es der Autorin gelingt, Spannung aufzubauen, ohne das es direkt den klassischen Ermittler gibt. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, was für Spannung sorgt. Trotzdem ist das Buch gut und flüssig zu lesen. Im ersten Teil wird noch mehr eingeführt und erklärt, dafür nimmt die Handlung dann im zweien Teil Fahrt auf und hat mich mit den letzten Wendungen noch überrascht. Auf jeden Fall ein ungewöhnlicher und spannender Psycho-Thriller aus der Schlei-Region. Und ich bin gespannt auf das nächste Buch der Autorin.

„Frankfurter Buchmesse 2025“

Am Freitag war es wieder so weit – ich war einen Tag auf der Frankfurter Buchmesse. Dabei habe ich wieder viele liebe Menschen getroffen und schöne Eindrücke gesammelt.

Freitag war in diesem Jahr kein Fachbesuchertag- dementsprechend füllte sich das Gelände auch schon ziemlich gut.

Bei Amazon am Stand gab es einen Kriminalfall zu lösen und die Frage nach meinem „Buchverbrechen“ konnte ich recht schnell beantworten.

Vorbei am Reclam Verlag und einem Besuch beim Krümmelmonster (ich liebe es!)

ging es zu meinem ersten Termin beim Gmeiner Verlag.

Hier gab es gleich eine andere Welt: der erste Glühwein der Saison wartet mit einem Tannenbaum und Geschenken. Die Autorin Eli Mell stellte ihren Debüt-Roman „Merry Crisis – ein fast besinnliches Weihnachtsfest“ vor und das war wirklich sehr stimmungs- und liebevoll dekoriert. Die Autorin hat während der Corona-Zeit angefangen zu schreiben und liebt Weihnachten sehr. Während der Corona-Zeit ist sie mit dem Plastikbäumchen bei ihren Freunden von Tür zu Tür gefahren. Da insgesamt zu wenig gelacht wird, hat sie sich entschlossen, einen lustigen Weihnachtsroman zu schreiben. Ich bin gespannt.

 Am Gmeiner-Stand habe ich dann auch noch zwei tolle Autorinnen getroffen:

Anette Strohmeyer war da und während ihr Buch „Die Frau und der Fjord“ noch auf meinem SuB liegt, habe ich schon Bücher von Anne Nordby mit Begeisterung gelesen. Denn auch unter diesem Pseudonym schreibt die sympathische Autorin.

Und dann habe ich endlich geschafft, Anja Eichbaum auch mal persönlich zu treffen. Liebe ich doch die Norderney-Krimireihe der Autorin sehr und inzwischen auch die Insel. Da hatten wir dann auch gleich viel Gesprächsstoff. 

 

Beste Stimmung auch bei der Signierstunde der 3 Hosts vom Podcast eatREADsleep. Ich liebe diesen Podcast, weil ich es großartig finde, wie unterhaltsam hier die Freude am Lesen geweckt wird.

Dann ein wenig Zeit, dass Messetreiben zu genießen:

Gaby Hauptmann war gerade mit Signieren beschäftigt. Eine Verlagsmitarbeiterin hat mir verraten, dass die Autorin seit 30 Jahren am Schreiben ist. Ich glaube, die ersten Bücher, die ich von ihr im Regal habe, sind aus dieser Zeit…

Und auch Elke Heidenreich, Carsten Henn und Klaus-Peter Wolf waren auf der Messe im Einsatz beim Signieren.:

Das größte Buch bei Kein & Aber

Und schöne Bücher bei Taschen

Weiter ging es zu den Mörderischen Schwestern. Ich liebe diesen Stand, weil man immer interessante Autorinnen und viel gute Laune trifft.

Hier habe ich dann Katharina Drüppel persönlich kennengelernt. Die Autorin schreibt Kriminalromane und gerade bei ihrer Nordsee-Reihe bin ich auch als Bloggerin schon aktiv gewesen. Da freue ich mich jetzt auf 2026…

Und mit Anke Küpper war ich hier sogar verabredet, die Autorin ist Mitherausgeberin von „Ein Huhn Ein Mord“ 15 Kurzkrimis rund ums Federvieh. Das Buch ist alleine optisch schon ein Hingucker:

 

 Da steigt meine Vorfreude auf unsere Buchmesse, die #BookOldesloe, gleich noch wieder, wo Anke mit ihren Mörderischen Schwestern dabei ist und bestimmt auch das Federvieh dabei hat.

Bei unserer Messe in Bad Oldesloe dabei ist auch der „Bulle von Hamburg“, Ben Westphal, auch ihn konnte ich noch kurz in Frankfurt treffen. Er kann sich gerade riesig freuen, denn der Emons Verlag bringt nicht nur seine neuen Bücher heraus sondern hat jetzt auch die beiden ersten Bände aus seiner Reihe, die es bisher nur um Selbstverlag gab, aufgenommen. Läuft…

Dann ging es für mich zum Bloggertreffen bei Kiepenheuer & Witsch und da musste ich schon Schmunzeln, als ich in den Saal kam: Autorin Vea Kaiser und ihr Lektor erwarteten die Blogger:innen im Bademantel. Das passte prima zu ihrem Buch „Fabula Rasa“ oder „Die Königin des Grand Hotels“ . Und mit genauso viel Humor ging es weiter:

Die Autorin stellte ihr viertes Buch vor. Auf diesen Moment hat sie 6 Jahre gewartet, denn zwischendurch hat sie 2 Romane für „die Mülltonne produziert“. Alles was sie sich für einen Roman ausgedacht hatte, war zwischenzeitlich in der Realität mit der Pandemiezeit geschehen. 

Dieser Roman basiert jetzt auf einer wahren Begebenheit, denn in Österreich hat die Chefbuchhalterin eines Hotels 20 Jahre Geld für gefälschte Rechnungen auf ihr eigenes Konto überwiesen, weil ihr Sohn Geld brauchte. Die spannende Frage ist dabei auch, wo ein Verbrechen anfängt und wo es aufhört. Außerdem denkt der Roman viel über Ungleichheiten nach, zwischen Männern und Frauen, zwischen Arm und Reich… Und nachdem in der Literatur alle großen Frauen von Männern beschrieben wurde, wollte sie es jetzt mal anders machen. Außerdem ist das Buch eine Liebeserklärung an analoge Dinge wie Filofax-Kalender und Füllfederhalter.  Eine tolle, sehr charmante Autorin und ich bin neugierig auf das Buch.

Nach einem schönen Tag mit vielen Eindrücken und tollen Begegnungen ging es dann sehr inspiriert wieder nach Hause. Inzwischen hatte auch Thomas Mann schon Feierabend und stand in der Ecke…