„Tödliche See“

Tödliche See verkleinert

Ein Sylt-Krimi von Sabine Weiss, erschienen bei Bastei Lübbe

Inhalt:

Die Nordsee, fast achtzig Kilometer vor Sylt. Im Gerüst unter der Versorgungsplattform eines Windparks wird die Leiche eines Tauchers gefunden. Unfall oder Selbstmord sind ausgeschlossen. Das erkennen Liv Lammers und ihre Kollegen von der Mordkommission sofort. Die Arbeiter auf der Plattform wirken auf sie zunächst wie eine eingeschworene Gemeinschaft. Bald aber zeigt sich, dass es hinter den Kulissen brodelt. Und auch auf Sylt ist die Lage angespannt: Die Firmeninhaberin wird bedroht und viele Einheimische kämpfen seit Jahren gegen die Offshore-Anlage vor der Insel. Verdächtige gibt es daher mehr als genug…

Eigene Meinung:

Der fünfte Fall für Liv Lammers besticht mit einem ganz besonderen Setting. Die Versorgungsplattform eines Windparks mitten in der Nordsee ist eine eigene Welt, die man so kaum kennt und das macht diesen Krimi besonders interessant. Das gilt auch für die Welt der Berufstaucher, die man ebenfalls kaum kennt. Auch wenn man diese Welt nicht kennt, ist man sofort in diesem Krimi gefühlt mittendrin. Für mich eine Kunst der Autorin, ihre Bücher so zu schreiben. Dazu ist dieser Fall dann noch sehr spannend, es gibt sehr viele verschiedene Möglichkeiten bis zu einer klaren Auflösung. Die Ermittlungen auf Sylt liefern dann noch ganz viel Insel-Gefühl. Außerdem mag ich das Ermittler-Team um Liv Lammers, die alle Ecken und Kanten haben. Und so freue ich mich schon auf den nächsten Fall. Bis dahin eine klare Leseempfehlung für die Leser von norddeutschen Regionalkrimis.

5 Sterne-p1

„Aus der Mitte des Sees“

Aus der Mitte des Sees

Roman von Moritz Heger, erschienen bei Diogenes

Klappentext:

Eine Benediktinerabtei, idyllisch an einem See legen. Ihr Gastflügel ist gut besucht, doch die meisten Mönche nähern sich dem biblischen Alter. Gerade hat einer der jungen Mönche das Kloster verlassen und eine Familie gegründet. Seither stellt auch Lukas, Ende dreißig, seinen Lebensweg in Frage. Da taucht Sarah auf, aufmerksam, zugewandt und körperlich. Die Mitbrüder drängen Lukas, die Leitung des Klosters zu übernehmen, doch auch das Leben lockt. Um zu einer Entscheidung zu finden, überlässt sich Lukas dem See: Beim Schwimmen öffnen sich Körper und Geist.

Eigene Meinung:

Dieses Buch ist ein ganz besonderes Buch. Mit leisen Tönen und trotzdem sehr vielen klugen Gedanken, dazu ein Schreibstil, der für mich feinsinnig ist. Man muss sich auf die ruhigen Töne einlassen und es ist ganz bestimmt kein Buch für jeden Leser und zu jeder Zeit. Wer aber eine ruhige Lektüre sucht mit einigen Denkanstößen, der ist hier genau richtig. Man begleitet den Mönch vierzehn Tage lang mit seinen Gedanken über das Kloster, das Leben und Sterben an sich und die Frage nach seiner Zukunft. Da gibt es nicht unbedingt viel Handlung, aber viele interessante Gedanken. Wenn man sich auf dieses Buch einlassen kann, ist es ein Buch, dass nachhaltig in Erinnerung bleiben wird.

4 Sterne-p1

„Das Dünencafe“

Ein historischer Sylt-Roman von Sina Beerwald, erschienen bei Droemer Knaur

Klappentext:

Der erste Weltkrieg ist endlich vorbei. Trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten und unter dem Argwohn der Männer setzt Moiken alles daran, das Hotel „Strandvilla“ und ihr geliebtes Cafe auf Sylt im alten Glanz erstrahlen zu lassen, sie will ihre Gäste im Dünenpavillon wieder mit Törtchen und Pralinen verwöhnen. Der charismatische Wasserbauingenieur Adam von Baudissin ist fasziniert von ihr – und sie von ihm. Er ist auf die Insel gekommen, um allen Widrigkeiten zum Trotz ein Jahrhundertbauwerk zu errichten – einen Damm zum Festland. Moiken könnte glücklich sein, wäre da nicht die Sorge um ihre Tochter Emma, die mit ihrem Vater, dem Fotografen Boy Lassen, nach Berlin gegangen ist. Als Emma schwer erkrankt, eilt Moiken in die brodelnde Metropole. Das Wiedersehen mit Boy, ihrer ersten großen Liebe, reißt alte Wunden auf: Wird Moiken ihn jemals vergessen können?

Eigene Meinung:

Das Buch ist ein historischer Roman, wie ich ihn sehr gerne lese. Historische Begebenheiten eingebunden in eine interessante Handlung mit spannenden Hauptpersonen. Genau das ist hier der Fall. Dabei lässt sich das Buch sehr flüssig lesen und so gibt es den vollen Lesespaß. Neben dem großen Projekt des Dammbaus geht es hier auch noch um die Stellung der Frau in der Gesellschaft nach dem ersten Weltkrieg. Und das ist als Witwe und Geschäftsfrau gar nicht so einfach. Außerdem gibt es viele wunderbare Beschreibungen der Insel Sylt. Zwar aus einer anderen Zeit, aber vieles kann man auch heute noch nachvollziehen, wenn man die Insel kennt. Den ersten Teil habe ich übrigens noch nicht gelesen, was aber kein Problem darstellt, denn die Erklärungen in diesem Buch sind so, dass man mühelos hineinkommt. Insgesamt ein sehr großes Lesevergnügen und eine klare Leseempfehlung.

5 Sterne-p1

Und wer mit Teil 1 anfangen möchte:

„Die Strandvilla“ entführt auf die Insel Sylt im Jahre 1913.

„Inselduell“

Kriminalroman von Anja Eichbaum erschienen im Gmeiner Verlag 

Inhalt:

Umweltbewusst, modern, alleinerziehend. So präsentiert sich Petra Mertens bei der anstehenden Norderneyer Bürgermeisterwahl. Doch noch bevor der Wahlkampf an Fahrt aufnimmt, wird die Kandidatin tot am Planetenweg gefunden. Steckt ein politisches Motiv dahinter? Oder lassen sich die Gründe für die Tat in der Vergangenheit finden? Und was hat es mit den mystischen Zeichen am Tatort auf sich? Der Täter scheint ein perfides Spiel zu spielen. Atemlos verfolgt Inselpolizist Martin Ziegler eine Spur nach der anderen. Ob die Polizeipsychologin Ruth Keiser ihm helfen kann?

Eigene Meinung

Das Buch ist ein wunderbarer Regionalkrimi. Es bietet beste Unterhaltung und ist dabei auch noch sehr spannend. Die Geschichte lässt sich angenehm flüssig lesen und überzeugt mit sehr viel Atmosphäre von Norderney, aber nicht nur, denn die Polizeipsychologin Ruth Kaiser ist im Rheinland unterwegs und so bekommt das Buch auch noch die entsprechende Kontraste. Außerdem überzeugen mich die Ermittler auch in diesem Buch wieder. Inselpolizist Ziegler nicht so erfahren mit solchen Fällen und die Psychologin Keiser mit einem ganz anderen Blick auf solche Vorkommnisse. Diese Mischung sorgt für interessante Ermittlungen. Dazu gibt es noch einige Wendungen, so das plötzlich alles möglich scheint. Für die Leser von Regionalkrimis eine Leseempfehlung.

5 Sterne-p1

Das Buch ist der 4. Fall für Ruth Keiser und Martin Ziegler:

  1. Fall Inselcocktail
  2. Fall Letzte Hoffnung Meer
  3. Fall Inselaffäre
  4. Fall Inselduell 

„Das kleine Friesencafé“

Das kleine Friesencafe verkleinert

Roman von Janne Mommsen, erschienen im Rowohlt Taschenbuch Verlag

Klappentext:

Julia braucht eine Auszeit vom Leben. Auf Rat ihrer Oma reist sie nach Föhr, um den Spuren ihrer früh verstorbenen Mutter zu folgen, die einst eine glückliche Zeit auf der Insel verbrachte. Bei einem Spaziergang stößt Julia auf ein leerstehendes Kapitänshaus: der perfekte Ort, um ihrer Leidenschaft, der Malerei, nachzugehen. Spontan beginnt sie, Porträts von Touristen und Insulanern anzufertigen. Als sich immer mehr Leute dort malen lassen, schenkt sie bald Kaffee aus, backt Friesentorte und bewirtet die Gäste. Es fühlt sich an wie ein eigenes kleines Cafe. Julia scheint ihrem Traum vom Glück ganz nahe, da stellen sich ihr zwei Männer in den Weg: ihr kauziger Vermieter Kapitän Hark Paulsen und der gutaussehende Bürgermeister Finn-Ole. Wie gut, dass Hilfe von Oma Anita naht…

Eigene Meinung:

Dieses Buch fühlt sich so gut an wie eine wohlig warme Decke. Wunderbare Beschreibungen von der Nordseeinsel Föhr, dass man beim Lesen förmlich den Seewind spürt, dazu gibt es Hauptfiguren, die so liebevoll und warmherzig vorgestellt werden, dass man als Leser gleich mitfühlt und mitten drin ist. Und ich glaube, viele haben den Traum von einem Cafe auf einer Nordseeinsel. Der notwendige Mut zu Veränderungen ist es dann auch, der dem Buch eine gewisse Tiefe gibt. Das alles liest sich wunderbar und es macht einfach Spaß, diese Lese-Stunden auf der Insel zu verbringen. Das Buch ist der Auftakt zu einer neuen Friesencafe-Reihe und ich freue mich auf die Fortsetzung. Bis dahin eine klare Leseempfehlung. 

5 Sterne-p1

„Der weisse Heilbutt“

Der weisse Heilbutt

Ein Insel-Krimi von Krischan Koch, erschienen bei dtv

Klappentext:

Schon wieder ein Jahrhundertsommer auf Amrum. Dorfpolizist Thies Detlefsen und seine Fredenbüller Freunde wollen eigentlich Urlaub auf der Insel machen. Doch dann kommt alles anders. Ein riesiger weißer Fisch vor Amrums Strand löst eine Panik aus. Und dann liegt auch noch diese Tote in den Dünen. Badeunfall oder Mord? Noch in der Badehose nimmt Thies die Ermittlungen auf.

Eigene Meinung:

Auch dieser Insel-Krimi bietet wieder großes Lesevergnügen. Die Fredenbüller machen Urlaub auf Amrum und das ist so gut beschrieben, dass man als Leser gleich mit Urlaub auf Amrum macht. Dazu werden noch aktuelle Themen aufgegriffen wie Immobilienspekulationen oder der Ehrgeiz der Sterneköche. Und das alles kombiniert mit einem klassischen Krimi und sehr viel trockenem Humor. Ich habe viel gelacht bei diesem Buch und liebe einfach diese Mischung aus Krimi, liebevoll dargestellten Hauptfiguren und viel Humor. Krabben und Crime, das trifft es. Von mir eine klare Leseempfehlung, es macht einfach Spaß.

5 Sterne-p1

„Die Bücherfrauen“

Die Bücherfrauen.jpg verkleinert

Roman von Romalyn Tilghman, aus dem amerikanischen Englisch von Britt Somann-Jung, erschienen bei S. Fischer

Inhalt:

Mit ihrer Liebe zu Büchern schenken drei mutige Frauen einer zerstörten Kleinstadt neue Hoffnung. In Prairie Hill, einer Kleinstadt irgendwo in Kansas, steht nach einem Tornado nur noch die Fassade der Bibliothek. Angelina kehrt für ihre Doktorarbeit zurück an den magischen Ort ihrer Kindheit. Ihre Liebe zum Lesen erbte sie von ihrer Großmutter Amanda. Frauen wie Amanda, die zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts Kultur in die entlegensten Winkel des Landes brachten, widmet Angelina ihre Studien. In Kansas begegnet sie zwei Frauen, die wie sie an einem Wendepunkt stehen. Gemeinsam entwickeln sie eine Schaffenskraft, die der Kleinstadt neue Hoffnung gibt. Am Ende der Welt finden die drei Frauen einen neuen Lebenssinn und ihr ganz persönliches Glück.

Eigene Meinung:

Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut, der Klappentext sagt mir sehr zu. Die Umsetzung lässt mich dann etwas ratlos zurück. Die Grundidee ist wunderbar. Man bekommt einen Einblick, wie Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts gerade die Frauen dafür gekämpft haben, dass Kultur in die Ortschaften kommt. An diesen Stellen, im Buch sind das Auszüge aus Tagebüchern, ist das Buch richtig stark. Was mir nicht gefallen hat, sind die drei Hauptfiguren in der heutigen Zeit. Die drei Frauen bleiben irgendwie blass in der Geschichte, merkwürdig distanziert. Untereinander, aber auch als Leserin findet man keine Nähe. Eine von ihnen hat durch den Tornado gerade ihr gesamtes Hab und Gut verloren, selbst das bleibt merkwürdig distanziert. Die anderen beiden Frauen suchen einen neuen Platz im Leben, mit ihnen konnte ich gar nicht warm werden. Zusammengefasst ein interessanter Einblick in Kulturgeschichte verpackt in eine Geschichte, die nicht so ganz überzeugen kann.

3 Sterne-p1

„Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre“

Die Schokoladenvilla goldene jahre verkleinert

Roman von Maria Nikolai, erschienen im Penguin Verlag

Inhalt:

Stuttgart 1926: Die junge abenteuerlustige Serafina zieht zu ihrem Halbbruder Victor in dessen prächtiges Familienanwesen, das alle nur „Die Schokoladenvilla“ nennen. Denn die Rothmanns sind weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt für ihre feinen Schokoladenkreationen, von denen sich auch Serafina nur zu gern verführen lässt. Mit ganzem Herzen stürzt sie sich in die Verlockungen der aufregenden neuen Zeit, und als sie den attraktiven Anton kennenlernt, verliebt sie sich Hals über Kopf. Doch Anton ist im Begriff, sich mit einer anderen zu verloben. Derweil wird das Schokoladenimperium der Rothmanns durch heimtückische Sabotageakte bedroht – und Serafina von einem dunklen Kapitel ihrer Vergangenheit eingeholt…

Eigene Meinung:

Auch der 2. Teil der Trilogie ist wieder ein wunderbarer Roman zum Abtauchen. Man taucht in eine andere Zeit und in die wunderbare Welt der Schokolade. In dem Buch ist wieder eine historische Geschichte so wunderbar erzählt, dass es außerdem beste Unterhaltung bietet. Außerdem ist auch dieses Buch wieder entspannt flüssig zu lesen. Und so freue ich mich auf den dritten Teil der Schokoladen-Saga.

5 Sterne-p1

Die Trilogie

Teil 1 „Die Schokoladenvilla“

Teil 2 „Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre“

Teil 3 „Die Schokoladenvilla – Zeit des Schicksals“ (auch bereits erschienen)

„Junge Frau vermisst“

Damit beginnt der Krimi von Svea Jensen in #NordWestTod und so oder ähnlich liest man es häufiger in der Zeitung oder im Internet. Doch was steckt eigentlich dahinter?

Jeder Erwachsene, der im Vollbesitz seiner geistigen und körperlichen Kräfte ist, hat das Recht, seinen Aufenthaltsort frei zu wählen. Wenn nun eine Person aus unerklärlichen Gründen von ihrem gewohnten Aufenthaltsort fern bleibt, erfolgt meistens durch Angehörige oder Bekannte eine Vermissten-Meldung bei der örtlichen Polizei. Die Polizei leitet eine Vermissten-Fahndung ein, wenn eine Person ihren gewohnten Lebenskreis verlassen hat, ihr derzeitiger Aufenthalt unbekannt ist und eine Gefahr für Leib und Leben (z.B. Opfer einer Straftat, Selbstmordabsicht) angenommen werden kann. Wenn diese Kriterien erfüllt sind, werden unmittelbar nach Eingang der Vermissten-Meldung Suchmaßnahmen eingeleitet. Das erfolgt dann unmittelbar und nicht, wie im Fernsehen oft dargestellt, erst nach 24 Stunden. Bei den Suchmaßnahmen können neben der Polizei weitere lokale Rettungskräfte eingesetzt werden, wie z.B. THW oder Feuerwehr.

Wird die vermisste Person aufgefunden, will aber keinen Kontakt mehr zu den Suchenden, ist die Ermittlung für die Polizei ebenfalls abgeschlossen

Neben der Tätigkeit der örtlichen Polizei gibt es m Bundeskriminalamt zusätzlich eine zentrale Vermissten-Stelle, die sich mit der Fahndung nach vermissten Personen, Identifizierung von unbekannten Leichen und unbekannten hilflosen Personen beschäftigt. Hier werden auch die entsprechenden Statistiken geführt und die Informationen laufen zusammen. In der Datei „Vermisste/unbekannte Tote“ sind aktuell rund 11.500 Vermissten-Fälle gespeichert, darunter ca. 9.200 Fälle Betroffener in Deutschland. Nach den Erfahrungen erledigen sich ca. 50 % der Vermissten-Fälle innerhalb einer Woche, innerhalb eines Monats sind es schon über 80 %. Länger als ein Jahr werden nur rund 3 % der Personen vermisst.

Jeden Tag werden etwa 200 bis 300 Fahndungen neu erfasst und auch wieder gelöscht.  

Für die Angehörigen ist  ein Vermissten-Fall eine erhebliche psychologische Belastung. Nichts über den Verbleib einer Person zu wissen und immer in Ungewissheit zu leben, ist vermutlich irgendwann schlimmer, als wenn man Gewissheit z.B. über den Tod eines Menschen hat. Neben den psychologischen Folgen gibt es auch rechtliche Schwierigkeiten, die sogar existenzgefährdend für Hinterbliebene werden können, wenn z.B. aufgrund einer fehlenden Toderklärung Pensionszahlungen nicht erfolgen.  

Nordwesttod verkleinert

Und wie hat mir nun das Buch gefallen? Hier meine Rezension:

Dieses spannende Buch ist der erste Fall für die Soko St.Peter-Ording.  Damit bietet es beste Krimi-Unterhaltung vor der traumhaften Kulisse St. Peter-Ordings. Die dortige Polizei-Dienststelle bekommt es mit einem Vermisstenfall zu tun. Das Buch überzeugt mit einem flüssigen Schreibstil und ist dabei immer spannend mit einigen überraschenden Wendungen. Außerdem hat mir die Mischung gut gefallen, zwischen den reinen Ermittlungen der Polizei und den persönlichen Geschichten der tätigen Ermittler. Hier findet sich gerade ein Team neu zusammen und die Charaktere  haben mir sehr gut gefallen. Man erfährt viel über Anna und Hendrik, aber auch über die Einwohner von St.Peter-Ording. Insgesamt ein spannendes, großartiges Lesevergnügen, eine klare Leseempfehlung für die Liebhaber von Regionalkrimis von mir. Und ich freue mich auf den nächsten Fall in St. Peter-Ording.  

5 Sterne-p1