Sommer-Lesetipps 2020

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Tag 3: Romane auf zwei Zeitebenen

Heute gibt es im Rahmen unserer Aktion Romane auf zwei Zeitebenen. Und die können super geschrieben sein. Näheres dazu heute bei Frau Goethe liest:

https://fraugoetheliest.wordpress.com/sommer-lesetipps-2020/?fbclid=IwAR3BZB4zqO8j2Zthmbq2FQSpSCXtbVTU1_3DUCQfWlnX_HB5gww9Wq285Bc

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Und wer diese Tipps hören möchte – hier geht es zum Podcast für diesen Beitrag:

https://files.feedplace.de/frau-goethe/Lesetipps-2020_PodCast-1.mp3?fbclid=IwAR0b8vxDWW_WtPuUvV9d9frAX0S7a75DOBGKNgrDpFfXuzDkYW02LhKeqjA

Sommer-Lesetipps 2020

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Tag 2: Horror auf Lesenswertes aus dem Bücherhaus

Heute gibt es Empfehlungen von Manuela aus einem Genre, was ich selbst nicht lese. Aber ich freue mich, dass das auf dieser Seite auch so erscheint und es mal Tipps zu diesem Genre gibt. Für mich besonders spannend die Zusammenarbeit mit der Kollegin und toll, wenn man eine Fachfrau für Horror kennt. Wer neugierig geworden ist, hier der Link zu Horror auf Lesenswertes aus dem Bücherhaus:

https://lesenswertesausdembuecherhaus.blogspot.com/2020/05/horrortipps-aus-dem-bucherhaus.html?fbclid=IwAR07ii7P1ARFqEzhGMAoK2p0aRcgV4RIVSqPbFkSMmAXOXZo9wWXACBHo_Q.

Viel Spaß beim Stöbern.

Über weitere Anregungen freuen wir uns auf unserer Facebook-Seite.

 

 

 

Sommer-Lesetipps 2020

Tag 1: Krimis

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#Sommer-Lesetipps ohne Krimis? Das geht gar nicht…

Wer gerne gedanklich gerne nach Cornwall möchte, wird bei „Je tiefer man gräbt“ von Mary Ann Fox fündig. Diese Cosycrime Reihe um Mags Blake besticht durch die Landschaftsschilderungen von Cornwall. Mags hat sich hier nach dem Tod ihres Mannes, der ihr einen Haufen Schulden hinterlassen hat, eine kleine Gärtnerei aufgebaut. Da ihre Mutter verschwunden ist, als Mags noch ein Kind war und ihr Vater unter seltsamen Umständen ums Leben kam, ergibt sich hier eine Rahmenhandlung, in der es immer wieder zu mysteriösen Todesfällen kommt, bei denen Mags beinahe selbst ums Leben kommt. Eine beschauliche Krimi Reihe, die spannend, aber nicht blutig ist. Je tiefer man gräbt ist hier der erste Band, derzeit gibt es insgesamt 4 Bände, Band 5 erscheint im Juli. Hier geht es zur der ausführlichen Rezi

https://streifisbuecherkiste.wordpress.com/2019/02/04/je-tiefer-man-graebt-mary-ann-fox/

In den Norden Deutschlands entführt uns der nächste Tipp, nämlich mit der Krimi-Reihe von Romy Fölck, das aktuelle Buch heißt „Sterbekammer“. Dieser Krimi ist der dritte Fall für das Ermittlerteam Paulsen und Haverkorn und spielt in Schleswig-Holstein und Hamburg. In einer alten Mühle wird die Leiche eines alten Mannes gefunden, der dort gelebt hat. Allerdings findet sich in der Mühle eine verdeckte Bodenklappe, in der anscheinend eine vor Jahren entführte Frau gefangen gehalten wurde. Eine fesselnde Handlung, Spannung und viel Atmosphäre zeichnen diesen norddeutschen Krimi aus.

https://susannesbuecherwelt.com/2020/03/10/sterbekammer/.

Wenn es statt dem Festland lieber die nordfriesischen Inseln sein sollen, dann sind die Krimis von Anna Johannsen ein Tipp. Mittlerweile gibt es 5 Bände in der Reihe mit der Inselkommissarin Lena Lorenzen. Die Kriminalfälle führen die Kommissarin auf die nordfriesischen Inseln, Amrum, Föhr, Sylt sind hier die Schauplätze. Im ersten Fall „Der Tote im Strandkorb“ gibt es Ermittlungen auf Amrum. Die Autorin lebt seit ihrer Kindheit in Nordfriesland und das merkt man den Büchern auch an. Weitere Infos zu der Reihe und eine Rezi nicht nur zum 1. Band gibt es hier:

https://streifisbuecherkiste.wordpress.com/2020/05/21/der-tote-im-strandkorb-anna-johannsen

Wer mal eine ganz andere Art von Krimi lesen möchte, wird  bei Karsten Dusse mit “Achtsam morden” fündig, einementschleunigtem“ Kriminalroman. Strafverteidiger Diemel wird von seiner Frau zu einem Achtsamkreis-Coaching gezwungen. Das klappt dann so gut, dass er mit dem neu erlernten Wissen auch gleich einen schwierigen Mandanten beseitigt. Dieses Buch ist ein Krimi mit viel schwarzen Humor, das richtig Spaß macht. Ein skurriler Kriminalroman als Leseempfehlung für alle, die bereit sind, sich mal auf ein etwas anderes Buch einzulassen.

https://susannesbuecherwelt.com/2020/05/17/achtsam-morden/

Und das achtsame Morden geht jetzt weiter mit „Das Kind in mir will achtsam morden“. Der zweite Teil ist jetzt erschienen.

 

 

Sommer-Lesetipps 2020

Von Historisch bis in die Zukunft – 40 Buchvorstellungen in elf Tagen

Vom 21.Mai bis zum 1 Juni werden 40 Bücher auf vier Blogs und weiteren sozialen Medien vorgestellt. Die #Lesetipps2020 beinhalten die gängigsten Genres und zeigen eine vielfältige Auswahl. Die Blogs haben unterschiedliche Schwerpunkte und so gibt es täglich vielfältige Empfehlungen auch abseits der Bestsellerlisten.

Der Sommer steht vor der Tür und damit auch die Ferien- und Urlaubszeit. Für viele endlich Zeit zum Lesen und wenn in diesem Jahr die Reisen nicht so in die Ferne gehen können, sind Bücher eine tolle Alternative. Schließlich kann man mit Büchern vom heimischen Liegestuhl aus viele fremde Welten erobern. Um bei der Auswahl von lesenswerter Lektüre zu helfen, haben wir uns mit vier Bloggerinnen zusammen getan, um eine vielfältige Auswahl anzubieten. Und das sind

  • Lesenswertes aus dem Bücherhaus
  • Streifis Bücherkiste
  • Susannes Bücherwelt und
  • Frau Goethe liest

 

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Ab Donnerstag, 21. Mai, beginnen die thematisch sortierten Buchempfehlungen. Es werden Krimis, Horror, historische Romane, Familiengeschichten, Erfahrungsberichte, Belletristik mit kulinarischen Köstlichkeiten oder Meeresthemen, Fantasy und Science Fiction vorgestellt. Den Abschluss bilden eine Vorschau durch alle Genre sowie eine Liste der Gesamtauswahl, die als pdf-Datei zum Download angeboten wird.

Und das erwartet Euch im Detail:

  1. Mai – Krimis in Susannes Bücherwelt
  2. Mai – Horror auf Lesenswertes aus dem Bücherhaus
  3. Mai – Familiengeschichten auf zwei Zeitebenen bei Frau Goethe liest
  4. Mai – Erfahrungsberichte in Streifis Bücherkiste
  5. Mai – Süße Serien bei Frau Goethe liest
  6. Mai – Fantasy auf Lesenswertes aus dem Bücherhaus
  7. Mai – Deutsche Geschichte in Streifis Bücherkiste
  8. Mai – Meeresleuchten in Susannes Bücherwelt
  9. Mai – Thriller in Susannes Bücherwelt
  10. Mai – Blick in die Zukunft – Auf was freuen sich die Bloggerinnen am meisten?
  11. Mai – Science Fiction auf Lesenswertes aus dem Bücherhaus
  12. Juni – Gesamtliste

Wir freuen uns auf den Austausch über Bücher und gerne auch Ergänzungen in der dafür freigeschalteten Facebookgruppe. Meldet Euch an und verpasst keinen der täglichen Beiträge. Ihr dürft gespannt sein. Es ist Zeit zum Lesen.

Und hier geht es zu der Facebook-Seite:

https://www.facebook.com/groups/701847813980939/

 

„Lost in Fuseta“

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Ein Portugal-Krimi von Gil Ribeiro, erschienen bei Kiepenheuer & Witsch

Inhalt:

Das Septemberlicht an der Algarve ist von betörender Schönheit. Am Flughafen von Faro nehmen Sub-Inspektorin Rosado und ihr Kollege Esteves einen schlaksigen Kerl in schwarzem Anzug und mit schmaler Lederkrawatte in Empfang: Leander Lost, Kriminalkommissar aus Hamburg, für ein Jahr in Diensten der Policia Judiciaria. Eine Teambildung der besonderen Art beginnt, als die portugiesischen Sub-Inspektoren feststellen müssen, dass ihr neuer Kollege aus Deutschland nicht nur merkwürdig gekleidet ist, sondern sich auch merkwürdig verhält. Erst langsam kommen sie dem Mörder eines Privatdetektives auf die Spur, sowie der Tatsache, dass Leander Losts Merkwürdigkeiten dem Asperger-Syndrom geschuldet sind – und dass seine Inselbegabungen äußerst hilfreich sind bei der Lösung des Falls um die schmutzigen Machenschaften eines Wasserversorgers an der Algarve.

Eigene Meinung:

Dieses Buch ist der erste Fall für Leander Lost. Dabei erfährt man neben der eigentlichen Krimihandlung sehr viel über diesen ungewöhnlichen Ermittler und wie wichtig es ist, aufeinander zuzugehen, damit aus Kollegen ein Team wird. Das Ganze dann noch vor der Küste der Algarve  und so ist neben Spannung auch Fernweh beim Leser vorprogrammiert. Humor und Lokalkolorit kommen nicht zu kurz bei diesem Vergnügen, von dem es mittlerweile zum Glück weitere Bände gibt.

5 Sterne-p1

„Achtsam morden“

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Roman von Karsten Dusse, erschienen im Wilhelm Heyne Verlag

Klappentext:

Björn Diemel wird von seiner Frau gezwungen, ein Achtsamkeits-Seminar zu besuchen, um seine Work-Life-Balance wiederherzustellen. Denn Björn ist ein erfolgreicher Anwalt und dementsprechend sehr wenig Zeit für seine Familie. Der Kurs trägt tatsächlich Früchte, und Björn kann das Gelernte sogar in seinen Job integrieren – allerdings nicht ganz auf die erwartete Weise. Denn als sein Mandat, ein brutaler Großkrimineller, ihm ernstliche Probleme bereitet, bringt er ihn einfach um – nach allen Regeln der Achtsamkeit.

Eigene Meinung:

Ein entschleunigter Kriminalroman, so der Untertitel. Das trifft es ziemlich gut. Auch wenn es reichlich Tote gibt, ist das Buch kein klassischer Krimi. Dafür lernt man als Leser ganz viel über Achtsamkeit. Was das Buch aber auszeichnet, ist der schwarze Humor, der sich durch das ganz Buch zieht und es zu einer sehr guten Unterhaltung macht. Am Ende kann man der Hauptfigur gar nicht böse sein, dass sie gleich zu Anfang einen Mord begeht, es geschah schließlich achtsam und nur in bester Absicht. Ein skurriler Kriminalroman als Leseempfehlung für alle, die bereit sind, sich mal auf ein etwas anderes Buch einzulassen.

5 Sterne-p1

„Inselaffäre“

Inselaffäre verkleinert

Kriminalroman von Anja Eichbaum, erschienen im Gmeiner-Verlag

Klappentext:

Partystimmung auf Norderney. Ein Fotoshooting junger Cosplayer sorgt für Aufsehen. Nichts, worüber sich Inselpolizist Martin Ziegler Sorgen machen würde, wäre nicht zeitgleich die Hochzeit von Pensionsbesitzerin Daniela, bei der er Trauzeuge ist. Zum Glück ist auch die Polizeipsychologin Ruth Kreiser eingeladen. Denn es gibt einen mysteriösen Todesfall im Schrebergarten. Dabei ahnt Martin noch nicht, dass dies erst der Auftakt zu viel Schlimmeren ist…

Eigene Meinung:

Das Buch ist der dritte Band um Inselpolizist Martin Ziegler und es ist ein wirklich gelungener Regionalkrimi. Man bekommt eine satte Brise „Norderney“ und hat gleichzeitig Spannung und Unterhaltung. Auch wenn man die vorherigen Bände nicht kennt, kann man problemlos einsteigen und sich an diesem ostfriesischem Krimi erfreuen, der entspannt zu lesen ist. Mir hat es wirklich Spaß gemacht und ich freue mich auf den nächsten Fall für Martin Ziegler.

5 Sterne-p1

„Ultimatum“

Ultimatum

Thriller von Christian v. Ditfurth erschienen bei C. Bertelsmann

Inhalt:

Berlin im Herbst 2019: Der Ehemann der Kanzlerin wird gekidnappt. Die Entführer stellen unerfüllbare Forderungen. Eine deutsche Regierung lässt sich nicht erpressen. Oder doch? Die Entführer meinen es ernst, senden eine abgetrennte Hand ins Polizeirevier. Der Machtapparat ist in Schockstarre, Kommissar de Bodt schafft es allerdings, Dr. Süß zu befreien. Aber das Katz- und-Maus-Spiel hat gerade erst angefangen. In Frankreich wird die Gattin des Präsidenten entführt… Kommissar Eugen de Bodt und sein Team stehen vor einer fast unlösbaren Aufgabe.

Eigene Meinung:

Das Buch ist ein rasanter Thriller in der Welt der Geheimdienste. Viele kurze bis sehr kurze Sätze erzeugen Spannung und Tempo. Dazu geht die Handlung in hohem Tempo quer durch Europa. Das Buch ist schon der 5. Band zu der Thriller-Reihe um Kommissar de Bodt. Ich kenne die vorherigen Bände nicht, es war aber kein Problem, in die Geschichte hereinzukommen. Man ist sofort mittendrin, auch wenn man die vorherigen Bände nicht kennt. Und mir gefällt die Figur des Kommissars de Bodt sehr gut. Er ist gebildet und nervt seine Umgebung mit Zitaten von Philosophen. Mich hat beeindruckt, wie selbstsicher und gelassen er auftritt, auch wenn er mit ranghohen politischen Vertretern zu tun hat. Das hat bei mir auch für einiges Schmunzeln gesorgt. Wer einen politischen, temporeichen Thriller sucht, der wird bei diesem Buch fündig.

4 Sterne-p1

„Offene See“

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Roman von Benjamin Myers, erschienen im DuMont Buchverlag, aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann

Inhalt:

Robert weiß früh, dass er, der Familientradition folgend, sein Dasein als Bergarbeiter fristen wird. Dabei ist ihm Enge ein Graus. Er liebt die Natur und Bewegung, sehnt sich nach der Weite des Meeres. Daher beschließt er, im Alter von sechzehn, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, sich zum Ort seiner Sehnsucht aufzumachen. Fast am Ziel angekommen, lernt er eine ältere Frau kennen, die ihn auf eine Tasse Tee in ihr leicht heruntergekommenes Cottage einlädt. Eine Frau wie Dulcie hat er noch nie getroffen: unverheiratet, unkonventionell, mit sehr klaren und für ihn unerhörten Ansichten zu Ehe, Familie und Religion. Durch sie lernt Robert eine ihm vollkommen unbekannte Welt kennen: Musik, Malerei, Literatur, all das zählt in seinem Elternhaus nicht, doch Robert erkennt sofort seine Liebe hierzu. Als Dank für ihre Großzügigkeit bietet er Dulcie seine Hilfe rund um das Cottage an. Doch als er eine wild wuchernde Hecke stutzen will, um den Blick auf die offene See freizulegen, verbietet sie das barsch. Ebenso ablehnend reagiert sie auf ein Manuskript mit Gedichten, das Robert findet. Gedichte, die Dulcie gewidmet sind, die sie aber auf keinen Fall lesen will.

Eigene Meinung:

Der Autor schreibt in seiner Danksagung am Ende des Buches, das Buch ist allen Bibliothekaren, Buchhändlerin und Lehrern auf der ganzen Welt gewidmet, die sich darum bemühen, anderen ihre Leidenschaft für die Kraft des geschriebenen Wortes zu vermitteln. Und genau das erreicht das Buch auch. Zu Beginn hatte ich Probleme beim Lesen, weil mir die Sprache etwas holperig vorkam. Aber die Geschichte ist aus der Sicht eines sechzehn Jahre alten Ich-Erzählers erzählt, der gerade seinen Schulabschluss gemacht hat, aber nicht mit Literatur aufgewachsen ist. Dafür ist er aber ein guter Beobachter, besonders auch, was die Natur betrifft. Und als er Zugang zu Literatur bekommt, verändert sich seine Sprache. Und spätestens zu diesem Zeitpunkt war ich von dem Buch restlos begeistert. Es hat mich sehr beeindruckt, hier mitzuerleben, wie der Zugang zu Literatur einen Menschen verändern kann. Die Gespräche von Dulcie und Robert haben mich so gefangen genommen, das ich nur ungerne die Welt der beiden wieder verlassen habe. Das Cottage und die wunderbare Natur darum sind so schön beschrieben, man mag es nicht verlassen, sondern möchte dort auch auf die offene See schauen.  Eine klare Leseempfehlung.

5 Sterne-p1

„Leben“

Leben verkleinert

Thriller von Uwe Laub, erschienen im Heyne Verlag

Inhalt:

Fledermauskolonien auf der Schwäbischen Alb und Antilopenherden in Südafrika: Weltweit verenden innerhalb kürzester Zeit große Tierpopulationen, ganze Arten sterben in erschreckendem Tempo aus. Experten schlagen Alarm, denn das mysteriöse Massensterben scheint vor keiner Spezies Halt zu machen. Der junge Pharmareferent Fabian Nowack stößt auf Hinweise, dass selbst der Fortbestand der Menschheit unmittelbar bedroht ist. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, an dessen Ende unsere Erde nie wieder so sein wird wie zuvor.

Eigene Meinung:

Genauso wie mit dem 1. Buch „Sturm“ ist Uwe Laub hier wieder ein großartiger Thriller gelungen. Er versteht es wunderbar, wissenschaftliche Fragen mit einer spannenden Handlung zu verbinden. Das Buch liest sich sehr flüssig, trotz vieler Schauplätze und Personen. Man kann sehr gut folgen, weil die einzelnen Kapitel entsprechend gekennzeichnet sind. Und so beginnt ein rasanter Wettlauf gegen die Zeit. Als Leser wird man sehr nachdenklich, was den Umgang der Menschen mit der Erde angeht, aber auch, wie hinter bestimmten Handlungen knallharte wirtschaftliche Überlegungen stehen. Diese Ansätze sind natürlich auch gerade topaktuell, wo die Menschen sich mit der Bewältigung der Corona-Krise beschäftigen. Da wirft ein Blick hinter die Kulissen eines Pharmakonzerns noch ganz neue Fragen auf. Mich hat dieses Buch absolut gefesselt, ich konnte es nicht aus der Hand legen und die Lektüre wird lange nachwirken. Eine absolute Leseempfehlung.

5 Sterne-p1