„Die Wand“

Roman von Marlen Haushofer, erschienen im Ullstein Verlag

Inhalt:

Eine Frau will mit ihrer Cousine und deren Mann ein paar Tage in einem Jagdhaus in den Bergen verbringen. Nach der Ankunft unternimmt das Paar noch einen Gang ins nächste Dorf und kehrt nicht mehr zurück. Am nächsten Morgen stößt die Frau auf ein unsichtbares, glattes, kühles Hindernis – eine unüberwindbare Wand, hinter der Totenstarre herrscht. Abgeschlossen von der übrigen Welt, richtet sie sich inmitten ihres engumgrenzten Stücks Natur und umgeben von einigen zugelaufenen Tieren aufs Überleben ein.

Eigene Meinung:

Nachdem ich das Buch gelesen habe, verstehe ich, warum es für viele Leserinnen und Leser zu den ganz besonderen Büchern gehört, die man unbedingt mal gelesen haben sollte. Es ist beeindruckend, wie sich die Hauptfigur in ihrer Einsamkeit einrichtet und Mittel und Wege findet, hier zu überleben. Sehr schnell entdeckt sie, wie die Natur ihr dabei helfen kann. Und unweigerlich überlegt man beim Lesen, wie es einem selbst in einer ähnlichen Situation gehen würde. Nun ist das Buch 1968 erschienen, die Menschen haben da noch in einer weniger technischen Welt gelebt, als wir es heute tun. Aber plötzlich komplett auf sich alleine gestellt zu sein, ist immer eine Herausforderung. Dieses wird in einer sehr ruhigen, einfachen Sprache erzählt, so dass sich das Buch auch sehr gut  lesen lässt. Zusammengefasst ein besonderes Buch, dass man nicht vergisst.

„Nachtflut“

Thriller von Stina Westerkamp, erschienen im Ullstein Verlag

Inhalt:

Orkanböen peitschen über die Straße, in den Nachrichten wird vor der kommenden Sturmflut gewarnt. Die Lage ist mehr als bedrohlich, der kleine Ort direkt an der Ostseeküste muss vollständig evakuiert werden. Doch Elisa wartet bis zur letzten Sekunde, längst sind alle anderen fort. Vor ihrem Aufbruch stößt sie im Haus nebenan überraschend auf die Nachbarn. Wieso sind sie noch da? Das Paar scheint – genau wie Elisa selbst – etwas zu verbergen. Der Deich bricht. Die drei sind in dem Haus gefangen. Der Strom fällt aus, der Pegel steigt. Aus der nahegelegenen JVA können Häftlinge entfliehen, und einer von ihnen hat nur ein Ziel: Elisa.

Eigene Meinung:

Dieser Psychothriller lässt mich etwas ratlos zurück. Ich finde die Grundidee sehr interessant, so einen Thriller mit dem Szenario Orkan und Sturmflut zu verbinden. Dieses Szenario wird hier auch gut dargestellt. Außerdem fand ich das Buch tatsächlich sehr spannend und es war für mich auch angenehm flüssig zu lesen. Aber zum Ende war die Handlung dann doch etwas zu konstruiert, es war alles etwas überzogen und unrealistisch. Mehr kann ich dazu nicht schreiben, ohne zu spoilern. Mit der Hauptfigur Elisa bin ich in dem Buch auch nicht warm geworden, da konnte ich nicht wirklich mitfühlen. Ein spannender, flotter Thriller, aber leider etwas überzogen.

„Mord auf den Färöern“

Kriminalroman von Carola Christiansen, erschienen im Gmeiner-Verlag

Inhalt:

Grausige Morde erschüttern die Färöer! Als ein Toter gefunden wird – grausam verstümmelt und bizarr drapiert – beginnt für Kommissar Revur ein Albtraum, aus dem es kein Erwachen gibt.
Denn dies ist erst der Anfang einer Reihe von Morden, die nur eins gemeinsam haben: alle Opfer werden an nationalen Kultstätten platziert. Treibt ein Serienmörder sein Unwesen im Nordatlantik? Zu Revurs Unterstützung wird die Kopenhagener Kommissarin Amalie Vinther nach Tórshavn geschickt. Zusammen kommen sie Geheimnissen auf die Spur, die internationale Kreise ziehen

Eigene Meinung:

Dieser Kriminalroman spielt auf den Färöern, einer Inselgruppe, die nur wenige kennen. Umso spannender ist es, Land und Menschen in einem Krimi kennenzulernen. Und hier merkt man dann auch schnell, dass die Autorin sorgfältig und mit Liebe zu Land und Menschen recherchiert hat, man bekommt nämlich einen umfassenden Einblick. Dazu gibt es einen spannenden Kriminalfall, der allerdings nichts für zarte Gemüter ist, die Opfer sehen nicht wirklich gut aus. Die Spannung wird über das ganze Buch gehalten, außerdem lässt sich die Geschichte sehr flüssig lesen. Bei mir ging es relativ schnell, dass ich mich an die etwas ungewöhnlichen Ortsnamen und Namen der Personen gewöhnt habe, das fällt mir beim Lesen immer etwas leichter. Außerdem haben mir die beiden Ermittler gut gefallen, so unterschiedlich sie auch sind. Da hoffe ich doch noch sehr auf weitere gemeinsame Einsätze.

„Mord und Flut“

Ein Nordseekrimi von Katharina Drüppel, erschienen im dp-Verlag

Inhalt:

Kriminaloberkommissarin Levke Tönnens wird an die Nordseeküste gerufen: Ein unbekleideter Mann – ermordet und kunstvoll in Szene gesetzt. Als ein zweites Opfer auftaucht, erkennt Levkes Freund Veit erneut ein Kunstwerk in der grausamen Mordszene. Obwohl die Opfer scheinbar völlig unterschiedlich sind, verbindet sie dieses Muster: Sie wurden nach Gemälden der Romantik inszeniert. Während Levke immer tiefer in das mysteriöse Rätsel um die Mordfälle eintaucht und Verstrickungen aus Intrigen und zwielichtigen Professoren lösen muss, wird der Fall plötzlich persönlicher, als sie anfangs dachte. In einem Wettlauf gegen die Zeit muss sie das Puzzle lösen, bevor der Killer erneut zuschlägt. Denn Levke weiß – der nächste Mord könnte ihr Leben zerstören.

Eigene Meinung:

Dieser Auftakt zu einer neuen Krimiserie hat mir gut gefallen. Ein spannender Kriminalfall mit einer ungewöhnlichen Inszenierung und viel „Nordseefeeling“. Dazu hat mir das Ermittlerteam sehr gut gefallen. Levke als Ermittlerin mit viel frischem Wind, zusammen mit  Henning Martens, ein cooler Typ, der ihr auch immer zur Seite steht, wenn sie vielleicht etwas emotional reagiert oder auch mit eigenen Problemen beschäftigt ist. Ich hatte beim Lesen schon einen Verdacht, wer die Täterin oder der Täter sein könnte, aber es gibt so einige Spuren, dass man sich auch freut, wenn man richtig gelegen hat. Auf jeden Fall ein lesenswerter neuer Krimi für alle Freunde von Nordseekrimis.

Ich darf das Erscheinen des Buches im Rahmen einer Bloggertour begleiten.

Mord und Flut“ beginnt mit einem plattdeutschen Satz und später gibt es einige umgangssprachliche Formulierungen, die aber auch ohne Plattdeutsch-Kenntnisse problemlos zu verstehen sind. Aber was ist eigentlich Plattdeutsch?

Plattdeutsch, auch Niederdeutsch genannt, ist eine Gruppe von Dialekten, die vor allem in Norddeutschland und den angrenzenden Regionen der Niederlande gesprochen werden.  Es handelt sich um eine germanische Sprache, die sich aus dem Altsächsischen entwickelt hat und viele Gemeinsamkeiten mit dem Englischen und dem Niederländischen aufweist. Plattdeutsch hat eine eigene Grammatik und einen eigenen Wortschatz, der sich von Hochdeutsch unterscheidet. Ursprünglich bezog sich die Bezeichnung „Platt“ nicht darauf, dass der Dialekt auf dem flachen norddeutschen Land gesprochen wurde, sondern es war die Sprache, die vom einfachen Volk gesprochen wurde. Und so wird die Sprache heute oft in ländlichen Gebieten gesprochen und hat eine reiche Tradition in der Literatur und Folklore. Durch die Vielzahl der Dialekte ist es  häufig auch  für einen Norddeutschen schwierig, das Platt aus eine anderen Region zu verstehen.  Eine gemeinsame niederdeutsche Schriftsprache existiert nicht, was es manchmal schwierig macht, niederdeutsche Texte zu lesen, da muss man sich häufiger erst „einlesen“.

In „Mord und Flut“ passen die wenigen plattdeutschen Formulierungen einfach gut zu dem „norddeutschen Gefühl“ in dem Buch.

„Hotel Paraiso“

Roman von Arezu Weitholz, erschienen im Mare Verlag  

Inhalt:

Eines Tages bleibt Frieda beim Synchronsprechen im Studio die Stimme weg, die Worte haften nicht mehr. Jonas, ihr Freund, vermittelt ihr die Möglichkeit, an der portugiesischen Algarve ein Hotel zu hüten, das über den Jahreswechsel schließt. Allein mit Hotelhund Otto, dem Hausmeister und Handwerkern hat Frieda nicht viel zu tun: Strandspaziergänge, Einkaufen, Kochen, Schauen. Sie lüftet Zimmer und ihre Gedanken. Das Hotel Paraíso ruft bei ihr Erinnerungen an einen anderen Ort wach, an dem sie sich wohlfühlte, aber nicht bleiben konnte: die Tankstelle in einem niedersächsischen Dorf, wo sie aufwuchs, bis sie irgendwann erfuhr, warum sie trotzdem nicht dazugehörte. Und während Frieda in Portugal darauf wartet, dass Jonas nachkommt, wird eine Frage immer drängender: Kann das Dazwischen ein Zuhause sein?

Eigene Meinung:

Dieses Buch ist einfach nur ganz fein und wunderbar. Es passiert nicht wirklich viel in der Handlung, das liegt in der Natur der Sache, wenn man ein leeres Hotel hütet. Aber die Gedanken, die die Hauptfigur sich macht und wie sie ihre Umgebung, die Natur und die Menschen um sich herum wahrnimmt, das ist schon etwas ganz besonders. Sie denkt über ihr Leben nach und das Leben im allgemeinen. Dabei gibt es so viele schöne Gedanken, dass man sich fast auf jeder zweiten Seite einen Satz merken möchte. Außerdem ist das Buch auch noch wunderbar flüssig zu lesen und es strahlt eine gewisse Ruhe aus, die mir beim Lesen gut getan hat. Dazu entstehen durch die poetische Sprache viele Bilder im Kopf, wenn man über die Sätze nachdenkt. Einfach ein ganz bezauberndes Buch, eine klare Leseempfehlung von mir.

„Kalter Sturm“

Thriller von Anne Nordby, erschienen im Gmeiner-Verlag

Inhalt:

Ein dunkler Ort, den man nicht betreten darf. Ein Mord in Islands Einöde, der brutaler nicht sein könnte. Und der Glaube an finstere Mächte, die durch die Risse im Lavagestein nach oben steigen wie giftige Dämpfe und die Menschen in Angst und Schrecken versetzen. Eingeschlossen von einem Schneesturm weiß Kommissar Skagen, der Mörder ist mitten unter ihnen. Er muss ihn stellen, bevor er erneut zuschlägt. Ein Fall für Tom Skagen von der Sondereinheit Skanpol, der ihn im Land der Elfen und Zwerge in die Abgründe des Glaubens und Aberglaubens blicken lässt.

Eigene Meinung:

Das vorliegende Buch ist schon der vierte Fall für Tom Skagen und es hat mich vollständig gefangen. Die vorherigen Bücher nicht zu kennen, ist kein Problem, man kommt trotzdem sehr schnell in die Geschichte rein. Für mich passte hier einfach alles. Ein cooler, sympathischer Ermittler, der zu Beginn des Buches selbst auf der Flucht vor Verbrechern ist. Hier wird es also gleich zu Beginn schon sehr spannend und temporeich. Dann bekommt er einen Einsatz auf Island und kann sich so verstecken. Hier hat die Handlung dann etwas weniger Tempo, dafür gibt es aber sehr viel „Island-Feeling“, was mir auch sehr gut gefallen hat Und dabei bleibt das Buch bis zum Ende spannend und ist flüssig zu lesen. Für mich insgesamt ein großes Lesevergnügen..

„Wohnverwandtschaften“

Roman von Isabel Bogdan, erschienen bei Kiepenheuer & Witsch

Inhalt:

Constanze zieht nach der Trennung von ihrem Lebensgefährten in die Wohngemeinschaft von Jörg, Anke und Murat. Was zunächst als Übergangslösung gedacht war, entpuppt sich als zunehmend stabil. Da ist Jörg, dem die Wohnung gehört und der eine große Reise plant; Anke, die als mittelalte Schauspielerin kaum noch gebucht wird und plötzlich nicht mehr die einzige Frau in der WG ist; und Murat, der sich einfach keine Sorgen machen will und dessen Lebenslust auf die anderen mitreißend und manchmal auch enervierend wirkt. Constanze sorgt als Neuankömmling dafür, dass sich die bisherige Tektonik gehörig verschiebt. Alle vier haben ihre eigenen Träume und Sehnsüchte und müssen sich irgendwann der Frage stellen, ob sie eine reine Zweck-WG sind oder doch die Wahlfamilie.

Eigene Meinung:

Isabel Bogdan schafft es auch in diesem Buch, ein ernstes Thema aufzunehmen und mit einem humorvollen und fast leichten Schreibstil darzustellen. Es geht nämlich nicht nur um das Zusammenleben in einer WG und um unterschiedliche Lebensentwürfe, es geht auch darum, dass einer der Bewohner an Demenz erkrankt und sich die Mitbewohner damit auseinander setzen müssen. Dabei erzählt Isabel Bogdan die Geschichte abwechselnd aus der Perspektive einer der vier Bewohner und es gibt dabei keine Rückblenden oder Erklärungen. Eine interessante Art des Erzählens, die dafür sorgt, dass man sehr flüssig lesen kann und immer irgendwie mitten im Geschehen ist. Spannend dabei auch, wenn in den letzten Kapiteln aus der Sicht von Jörg erzählt wird, der an Demenz erkrankt ist. Seine Wortfindungsschwierigkeiten kann man da beim Lesen gut mitfühlen. Vermutlich wird niemand genau sagen können, wie an Demenz erkrankte Menschen denken, aber nach eigenen Erfahrungen in der Familie kam mir das Verhalten  hier sehr authentisch vor. Auch die Reaktionen im Umfeld, wenn die Krankheit beginnt und es niemand so richtig wahrhaben möchte sind, glaube ich, sehr typisch. Insgesamt ein großartiges Buch, eine absolute Leseempfehlung, gerade auch in einer Zeit, in der immer mehr Menschen an Demenz erkranken und sich die Gesellschaft damit auseinander setzen muss.

„Box – Nimm Dich in acht vor dieser KI“

Thriller von Alexa Linell, erschienen bei Harper Collins

Inhalt:

Die Juristin Veda glaubt nicht, dass ihr Ex-Freund Danilo Selbstmord begangen hat. Durch seinen Bruder gelangt sie an Informationen, die Danilo vor seinem Tod gesammelt hatte, und stößt auf eine Serie mysteriöser Kriminalfälle. Ratlos, wie diese miteinander zusammenhängen, macht sie sich mit ihrem guten Freund Philipp und der Polizistin Talli auf die Suche. Worauf die drei stoßen, konnte niemand ahnen: eine künstliche Intelligenz. In den falschen Händen ein schreckliches Instrument, denn diese KI weiß alles über jeden, der mit ihr in Kontakt kommt. Die Spuren verdichten sich und deuten auf eine Korruption bis in die höchsten Ränge der Justiz hin. Unvermittelt stehen sie einem zu allem entschlossenen Gegner und dessen mächtiger Erfindung gegenüber.

Eigene Meinung:

Der Thriller von Alexa Linell überzeugt wieder mit allem, was ein Thriller haben muss. Er bietet Spannung, so dass man das Buch zeitweise nicht aus der Hand legen mag. Dazu gibt es mit Veda und Talli zwei Hauptfiguren, die einem beim Lesen gleich so sympathisch sind, dass man nicht anders kann, als mit ihnen zu fiebern. Zum Ende geht es dann auch noch um moderne Technik, was das Buch zu einem aktuellen Thriller macht. Und bei aller Spannung ist der Thriller auch noch gut und flüssig zu lesen. Ganz nebenbei bekommt man beim Lesen noch einen Blick hinter die Kulissen der Juristen, da wurden auch gleich nochmal viele Vorurteile bestätigt. Insgesamt ein spannender und moderner Thriller, der sich zu lesen lohnt.

„Pancakes, Samt und Winterglanz“

Inhalt:

𝘌𝘪𝘨𝘦𝘯𝘵𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘩𝘢𝘴𝘴𝘵 𝘊𝘢𝘳𝘢 𝘋𝘰𝘯𝘢𝘵𝘪 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵𝘴 𝘮𝘦𝘩𝘳 𝘢𝘭𝘴 𝘏𝘦𝘪𝘮𝘭𝘪𝘤𝘩𝘬𝘦𝘪𝘵𝘦𝘯. 𝘋𝘢𝘣𝘦𝘪 𝘪𝘴𝘵 𝘴𝘪𝘦 𝘴𝘦𝘭𝘣𝘴𝘵 𝘥𝘪𝘦 𝘨𝘳öß𝘵𝘦 𝘎𝘦𝘩𝘦𝘪𝘮𝘯𝘪𝘴𝘬𝘳ä𝘮𝘦𝘳𝘪𝘯. 𝘚𝘰𝘯𝘴𝘵 𝘩ä𝘵𝘵𝘦 𝘴𝘪𝘦 𝘪𝘩𝘳𝘦𝘮 𝘔𝘢𝘯𝘯 𝘒𝘰𝘯𝘴𝘵𝘢𝘯𝘵𝘪𝘯 𝘸𝘰𝘩𝘭 𝘴𝘤𝘩𝘰𝘯 𝘭ä𝘯𝘨𝘴𝘵 𝘷𝘦𝘳𝘳𝘢𝘵𝘦𝘯, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘴𝘪𝘦 𝘷𝘰𝘯 𝘴𝘦𝘪𝘯𝘦𝘳 𝘈𝘧𝘧ä𝘳𝘦 𝘸𝘦𝘪ß. 𝘈𝘶ß𝘦𝘳𝘥𝘦𝘮 𝘸ü𝘳𝘥𝘦 𝘴𝘪𝘦 𝘪𝘩𝘮 𝘷𝘰𝘯 𝘥𝘦𝘳 𝘶𝘯𝘷𝘦𝘳𝘩𝘰𝘧𝘧𝘵𝘦𝘯 𝘌𝘪𝘯𝘭𝘢𝘥𝘶𝘯𝘨 𝘪𝘩𝘳𝘦𝘴 𝘨𝘦𝘮𝘦𝘪𝘯𝘴𝘢𝘮𝘦𝘯 𝘑𝘶𝘨𝘦𝘯𝘥𝘧𝘳𝘦𝘶𝘯𝘥𝘦𝘴 𝘔𝘪𝘭𝘰 𝘻𝘶 𝘴𝘪𝘤𝘩 𝘪𝘯𝘴 𝘛𝘢𝘯𝘯𝘩𝘦𝘪𝘮𝘦𝘳 𝘛𝘢𝘭 𝘦𝘳𝘻ä𝘩𝘭𝘦𝘯. 𝘖𝘥𝘦𝘳 𝘥𝘢𝘷𝘰𝘯, 𝘸𝘪𝘦 𝘷𝘰𝘳 𝘻𝘸𝘢𝘯𝘻𝘪𝘨 𝘑𝘢𝘩𝘳𝘦𝘯 𝘯𝘶𝘳 𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘣𝘳𝘦𝘯𝘯𝘦𝘯𝘥𝘦 𝘗𝘧𝘢𝘯𝘯𝘦 𝘗𝘢𝘯𝘤𝘢𝘬𝘦𝘴 𝘷𝘦𝘳𝘩𝘪𝘯𝘥𝘦𝘳𝘵 𝘩𝘢𝘵, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘢𝘶𝘴 𝘪𝘩𝘳 𝘶𝘯𝘥 𝘔𝘪𝘭𝘰 𝘦𝘪𝘯 𝘗𝘢𝘢𝘳 𝘸𝘶𝘳𝘥𝘦. 𝘈𝘭𝘴 𝘪𝘩𝘳𝘦 𝘚𝘤𝘩𝘸𝘦𝘴𝘵𝘦𝘳 𝘔𝘢𝘳𝘪𝘯𝘢 𝘴𝘪𝘦 𝘻𝘶 𝘦𝘪𝘯𝘦𝘮 𝘒𝘶𝘳𝘻𝘵𝘳𝘪𝘱 𝘦𝘪𝘯𝘭ä𝘥𝘵 𝘶𝘯𝘥 𝘊𝘢𝘳𝘢 𝘴𝘪𝘤𝘩 𝘥𝘢𝘴 𝘡𝘪𝘦𝘭 𝘢𝘶𝘴𝘴𝘶𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘥𝘢𝘳𝘧, 𝘦𝘳𝘴𝘤𝘩𝘦𝘪𝘯𝘵 𝘪𝘩𝘳 𝘥𝘢𝘴 𝘸𝘪𝘦 𝘦𝘪𝘯 𝘞𝘪𝘯𝘬 𝘥𝘦𝘴 𝘚𝘤𝘩𝘪𝘤𝘬𝘴𝘢𝘭𝘴. 𝘒𝘢𝘯𝘯 𝘴𝘪𝘦 𝘪𝘯 𝘥𝘦𝘯 𝘷𝘦𝘳𝘴𝘤𝘩𝘯𝘦𝘪𝘵𝘦𝘯 𝘛𝘪𝘳𝘰𝘭𝘦𝘳 𝘉𝘦𝘳𝘨𝘦𝘯 𝘬𝘭𝘢𝘮𝘮𝘩𝘦𝘪𝘮𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘨𝘦𝘳𝘢𝘥𝘦𝘳ü𝘤𝘬𝘦𝘯, 𝘸𝘢𝘴 𝘴𝘪𝘦 𝘷𝘰𝘳 𝘴𝘰 𝘭𝘢𝘯𝘨𝘦𝘳 𝘡𝘦𝘪𝘵 𝘷𝘦𝘳𝘱𝘢𝘵𝘻𝘵 𝘩𝘢𝘵? 𝘋𝘪𝘦𝘴𝘮𝘢𝘭 𝘸𝘪𝘭𝘭 𝘴𝘪𝘦 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵𝘴 𝘢𝘯𝘣𝘳𝘦𝘯𝘯𝘦𝘯 𝘭𝘢𝘴𝘴𝘦𝘯. 𝘌𝘳𝘴𝘵 𝘳𝘦𝘤𝘩𝘵 𝘬𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘗𝘢𝘯𝘤𝘢𝘬𝘦𝘴 …

Eigene Meinung:

Dieses Buch ist bereits der 8. Band der Winterknistern-Reihe der Autorin. Es ist aber kein Problem, die anderen Bände nicht zu kennen, denn alle Bände sind in sich abgeschlossen. Auch in diesem Band bekommt man wieder einen wunderbaren Roman. Eine schöne Liebesgeschichte, bei der man die Hauptfiguren schon sehr bald ins Herz schließt, denn insbesondere Cara und Milo werden so warmherzig beschrieben, dass man sie schnell gerne hat. Auch die Schwester Marina hat das Herz am rechten Fleck, sie bekommt in der Geschichte aber genug eigene Probleme. Und auch wenn es sich um eine wunderschöne Liebesgeschichte handelt, wird es nicht kitschig, denn gerade bei Marina und Milo sorgen Schatten aus der Vergangenheit dafür, dass die Geschichte den notwendig Tiefgang hat. Dabei ist das Buch entspannt zu lesen, man fliegt durch die Seiten und ich hätte mir tatsächlich gewünscht, dass es doppelt so viele Seiten hat. Auf jeden Fall ein sehr gutes Buch für die Vorweihnachtszeit oder als entspannte Lektüre über die Feiertage.

„Flunder-Verschwörung“

Ein Küsten-Krimi von Patricia Brandt, erschienen im Gmeiner-Verlag

Inhalt:

Notfall in der Familie Oltmanns: Ausgerechnet in seinen Ferien muss der wortkarge Küstenpolizist Oke Oltmanns auf dem Kutter eines Verwandten aushelfen. Der Fischer, »der schöne Hauke«, wird seit Tagen vermisst. Kurz darauf findet eine Gruppe von Walschützern einen abgetrennten Fuß, eingewickelt in ein Fischernetz. Oke ermittelt wider Willen und stößt bald auf ein Geflecht aus Lügen – und eine Leiche im Kettenkasten seines Kahns. Das ruft zu seinem Verdruss jede Menge Schaulustige, Reporter und Hellseherin Ortrud auf den Plan.

Eigene Meinung:

Dieser Küsten-Krimi war für mich das erste Buch von Patricia Brandt. Tatsächlich ist es aber schon der 4. Fall für den Küstenpolizisten Oke Oltmanns. Das ich die ersten drei Bände nicht kenne, war aber kein Problem und hat das Lesevergnügen nicht geschmälert. „Okes Welt“, vorne im Buch, ist eine Personenliste, die im Zweifelsfall weiterhilft. Und ich hatte wirklich sehr großen Lesespaß bei meinem Ausflug nach Hohwacht an der Ostsee. Dieser Küsten-Krimi hat alles, was ein Küsten-Krimi haben muss: Viel Ostsee-Flair, originelle Personen und einen spannenden Fall. Das alles ist hier vorhanden und dazu noch eine große Prise Humor. Und so hat das Lesen richtig Spaß gemacht. Zusammengefasst eine klare Leseempfehlung für alle, die Bücher z.B. von Krischan Koch mögen. Und ich freue mich schon auf den nächsten Fall.