„Unorthodox“

Unorthodox verkleinert

Eine autobiografische Erzählung von Deborah Feldman, aus dem Englischen von Christian Ruzicska, erschienen bei btb

Inhalt:

In der chassidischen Satmar-Gemeine in Williamsburg, New York, herrschen die strengsten Regeln einer ultraorthodoxen jüdischen Gruppe weltweit. Deborah Feldman führt uns in ihrer autobiografischen Erzählung bis an die Grenzen des Erträglichen, wenn sie von der strikten Unterwerfung unter die strengen Lebensgesetze erzählt, von Ausgrenzung, Armut, von der Unterdrückung der Frau, von ihrer Zwangsehe. Und von der alltäglichen Angst, bei Verbotenem entdeckt und bestraft zu werden. Sie erzählt, wie sie den beispiellosen Mut und die ungeheure Kraft zum Verlassen der Gemeinde finde – um ihrem Sohn ein Leben in Freiheit zu ermöglichen.

Eigene Meinung:

Auf jeden Fall beeindruckt einen ist dieses Buch sehr nachhaltig und lässt den Leser nachdenklich zurück. Ich habe mich Anfangs mit dem Buch etwas schwer getan, aber zur Mitte hin hat es mich dann doch gefesselt. Zusammengefasst denke ich, dass der Anteil der Kindheit etwas groß ist im Verhältnis zu dem Teil, wo sie die Gemeinde verlässt. Denn dazu gehört wirklich sehr viel Mut. Auf jeden Fall ist diese autobiografische Erzählung ein sehr wichtiges Buch, dem ich auch sehr viele jugendliche Leser wünsche. Denn Freiheit ist nicht selbstverständlich.

4 Sterne-p1

Seit März 2020 gibt es das Buch als Serie verfilmt bei Netflix.