„Dürre“

Dürre

Thriller von Uwe Laub, erschienen im Wilhelm Heyne Verlag

Klappentext:

Es ist der dritte Dürresommer in Folge. Das Wasser wird knapp. In ganz Europa herrscht Hungersnot. Um der wachsenden Bedrohung etwas entgegenzusetzen, beschließt die EU drastische Maßnahmen: Landwirtschaftliche Betriebe werden verstaatlicht, eine App soll den CO2-Fußabdruck eines jeden Bürgers kontrollieren. Als die Geschwister Julian und Leni des CO2-Betruges angeklagt werden, verlieren sie ihre Existenzgrundlage – und werden erbarmungslos gejagt.

Eigene Meinung:

Für mich ist das Buch bisher der Thriller des Jahres. Ein topaktuelles Thema mit dem Klimawandel und den Auswirkungen, dazu eine spannende Handlung, die mich besonders im letzten Drittel voll in ihren Bann gezogen hat. Außerdem hat mir auch in diesem Buch von Uwe Laub wieder der kompakte, griffige Schreibstil gut gefallen, so dass das Buch auch sehr gut zu lesen war. Nachhaltig Eindruck hat bei mir allerdings diese fiktive Welt in dem Buch hinterlassen, wo ich mich ständig gefragt habe, ob ich in der Welt leben möchte und wie weit wir mit der Realität eigentlich davon noch entfernt sind. Gefühlt sind wir nämlich schon ziemlich dicht dran. Diese Gedanken bleiben auch nach der Lektüre noch länger im Kopf und so ist dieser spannende, aktuelle Thriller für mich eine absolute Leseempfehlung.

5 Sterne-p1