„Das Jahr der Wale“

Roman von Kelly Anderson, aus dem amerikanischen Englisch von Johannes Sabinski, erschienen bei Droemer Knaur

Werbung, da Rezensionsexemplar

Inhalt:

Annie MacLeod hat schon immer gespürt, dass sie anders ist. Ihre Kindheit verbringt sie hauptsächlich auf einem Segelboot vor der Westküste Kanadas, denn ihre Mutter erträgt es nicht, längere Zeit vom Meer getrennt zu sein. Doch in Hale’s Landing wartet Evan auf Annie, und als die beiden erwachsen werden, wird aus der Kindheitsfreundschaft etwas Tieferes. Eines Tages bleibt Annie zum ersten Mal allein bei Evan, während ihre Eltern segeln gehen. In dieser Nacht zerstört ein Tsunami ihre ganze Welt. Annie ist an Land gestrandet, ihre Eltern kehren nicht zurück. Am Strand rettet Annie einen jungen Mann aus den Fluten. Walker scheint stumm zu sein, trotzdem spürt sie sofort eine seltsame Verbindung. Als würde etwas in ihm zu etwas in ihr sprechen, das ihr selbst verborgen ist. Dann soll Hale’s Landing evakuiert werden, und Annie muss entscheiden, wohin ihr Herz gehört …

Susannes Meinung:

Die Geschichte hat mich etwas ratlos zurückgelassen Ich hatte Schwierigkeiten, für das Buch  eine klare Genrezuordnung zu machen, denn für eine Liebesgeschichte, einen Roman ist die Geschichte teilweise zu mystisch. In den Danksagungen spricht die Autorin von einem Märchen, das ist für mich stimmig, sollte dann aber auch so beworben werden. Und mit diesem Grundgedanken bekommt man dann eine sehr schön erzählte Geschichte, die sich trotz einiger Zeitsprünge flüssig lesen lässt. Die Verbundenheit der Hauptfigur Annie zur Natur und ganz besonders zum Meer steht im Mittelpunkt und das wird sehr schön erzählt. Und so kommt man dann in einen angenehmen Lesefluss und taucht tief ein in die Welt des Meeres. Die Kraft der Natur sorgt aber auch für einen Tiefgang in der Geschichte, denn die Folgen einen Tsunamis sind vielfältig und grauenhaft. Insgesamt ein ruhiges, interessantes Leseabenteuer.