„Meerglück, friesisch blau“

Roman von Stina Jensen und Hannah Juli, erschienen bei Tolino Media

Inhalt:

Nach einem Schicksalsschlag hat Liv sich von ihrem Mann getrennt und auch die geliebte Arbeit als Möbelrestauratorin aufgegeben. Dann lädt ihre Freundin sie auf deren Landgut nach Föhr ein – ausgerechnet mit der Bitte, ihr bei der Ausbesserung antiker Möbel zu helfen. Liv zögert nicht lange und begibt sich auf die Reise. Auf der Insel empfängt sie der salzige Duft des Meeres, der Wind erfrischt ihr Herz, und auch die Begegnungen mit den friesischen Bewohnern geben ihr neuen Mut. Im Stall des Gutshofs entdeckt sie eine geheimnisvolle Skulptur, verborgen zwischen altem Holz und Staub, die sie auf seltsame Weise berührt. Auf der Suche nach dem Künstler trifft Liv auf Matthis, einen Mann mit tiefgründigem Blick, und seine bezaubernde Tochter. Zwischen Sanddünen und Salzwiesen wird Matthis für Liv zu einem Anker. Doch als sie die Wahrheit über die Skulptur erfährt, gerät ihr mühsam erlangtes Gleichgewicht ins Wanken.

Susannes Meinung:

Wenn man als Leserin am Ende eines Romans das Buch mit einem Lächeln zuklappt – dann haben die Autorinnen viel richtig gemacht. Und genauso ist es mir hier ergangen. Das Buch hat so vieles: ganz viel Inselflair von der Insel Föhr,  liebevoll dargestellten Personen, die man gleich ins Herz schließt, und eine bezaubernde Geschichte. Da es auch darum geht, nach einem Schicksalsschlag wieder ins Leben zurück zu kommen, hat das Buch außerdem eine angenehme Tiefe. Dazu ist es entspannt flüssig zu lesen und ich war am Ende froh, dass ich gesehen habe, es ist der Anfang einer Reihe. Da freue ich mich schon auf den nächsten Teil.