„Verliebt auf Fehmarn“

Roman von Rebecca Schulz, erschienen im Piper Verlag

Inhalt:

Friderike Hansen ist 39 Jahre alt, ein klassischer Workaholic, Single und kinderlos. Nach Jahren in der Großstadt wagt sie als Buchhändlerin einen Neuanfang auf ihrer Heimatinsel Fehmarn, um endlich die große Liebe zu finden. Sowohl ihr Jugendfreund Jasper als auch ihr störrischer Nachbar Thies schleichen sich dabei in ihr Herz. Doch die Suche nach Mister Right stürzt sie in ein ungeahntes Gefühlschaos und der Neustart droht gänzlich in einem Desaster zu enden. Schließlich muss Rike eine Entscheidung treffen – und dabei zu sich selbst stehen.

Eigene Meinung:

Das Buch kann man gut als leichte Sommerlektüre genießen. Es ist entspannt zu lesen und handwerklich gut geschrieben. Auch eine frische Brise Ostseeluft fehlt nicht. Mich hat es trotzdem nicht so wirklich erreicht. So ganz konnte ich das Verhalten von Friderike mit fast 40 Jahren sowie ihrer Mutter nicht nachvollziehen. Gefallen haben mir die Szenen in der Buchhandlung, das hat sich gut angefühlt. Auf jeden Fall aber ein gute Lektüre für den Strandkorb an der Strandkorb an der Ostsee.

„Rügenträume und Meeresrauschen“

Roman von Evelyn Kühne, erschienen im Zeilenfluss-Verlag

Inhalt:

Die Familienpension muss gerettet werden – das ist den ungleichen Schwestern Hanna und Emma klar. Dabei könnten die beiden Zwillingsschwestern nicht gegensätzlicher sein: Während Emma durch die Weltgeschichte reist und ihr Leben genießt, führt Hanna gemeinsam mit dem Vater eine kleine Pension auf Rügen. Sie hält die Stellung im Gästehaus, obwohl dieses kurz vor dem Aus steht und ihr Vater zudem noch an Alzheimer erkrankt ist. Emma kommt nach Hause und die beiden Schwestern versuchen, die Pension zu retten. Dann verdreht auch noch Sascha, ein neuer Gast aus Hamburg, Hanna den Kopf, aber bald wird ihr klar, dass er ganz andere Interessen verfolgt…

Eigene Meinung:

Ein wunderbarer Roman mit ganz viel Meeresrauschen auf Rügen und doch auch dem notwendigen Tiefgang. Der Roman ist angenehm leicht zu lesen, durch die Aufnahme von ernsten Themen, wie die Erkrankung des Vater oder dem Konflikt zwischen den beiden ungleichen Schwestern, bekommt die Geschichte aber eine Tiefe, die das Buch zu einem rundum gelungenen Lesevergnügen macht. Dazu spielt dann auch noch die Insel Rügen eine schöne Hauptrolle. Man taucht sofort in die Geschichte ein und hat fast das Gefühl, die Familie schon länger zu kennen. Ich könnte mir gut eine Fortsetzung vorstellen und würde mich darüber freuen.

5 Sterne-p1