„Unter Wasser“

Roman von Tara Menon, aus dem Englischen von Simone Jakob, erschienen bei Dumont

Inhalt

Als Marissa mit sechs Jahren ihre Mutter verliert, beschließt ihr Vater, ein Meeresbiologe, die Forschungsarbeit seiner Frau fortzuführen. Vater und Tochter gehen nach Thailand. Dort trifft sie Arielle, und eine geradezu märchenhafte Freundschaft entsteht. Unter der Woche leben die Mädchen in dem Resort von Arielles Eltern; an den Wochenenden verbringen sie ihre Zeit mit Marissas Vater auf einer nahe gelegenen Insel. Gemeinsam entdecken die Mädchen die zerbrechlichen Wunder der Riffe, Wälder und Strände. Gemeinsam lernen sie, in die Tiefe zu tauchen und minutenlang den Atem anzuhalten. Sie bewegen sich ebenso mühelos im Wasser wie die Mantarochen, die sie mit Namen kennen. Gemeinsam lernen sie, aus Gefahren herauszuschwimmen. Doch dann kommt eine riesige Welle, der Arielle nicht entkommen kann.
Jahre später ist Marissa zurück in New York, orientierungslos und verfolgt von der Erinnerung an ihre Freundin, erneut bedroht durch eine Naturkatastrophe. Als im Laufe zweier schicksalhafter Tage die Vergangenheit zurückkehrt, entdeckt sie, wie sie sich in einer unsicheren Welt behaupten kann.

Susannes Meinung:

Bei diesem Buch ist nicht nur das Cover wunderschön. Mir haben auch der ruhige Schreibstil und die vielen Naturbeschreibungen sehr gut gefallen. Und auch wenn es in dem Buch um wichtige Themen wie Freundschaft, Trauer und Verlust geht, ist es kein Buch, das einen traurig zurück lässt. Allerdings hinterlässt es einen bleibenden Eindruck, das Buch vergisst man nicht so schnell. Erzählt wird die Geschichte auf zwei Zeitebenen und für mich war das gut kenntlich gemacht und ich bin in einen guten Lesefluss gekommen. Insgesamt eine klare Leseempfehlung von mir.