
Kriminalroman von Silke Mahrt
Inhalt:
Bei Rodungsarbeiten finden Forstarbeiter in der Nähe der Okertalsperre das Skelett einer jungen Frau. Bald darauf wird die Leiche eines Mädchens entdeckt. Die Spuren führen zu einem längst geschlossenen Kinderheim. Hauptkommissarin Carla Altmann und ihr Kollege Tom Steiger setzen alles daran, die beiden Toten zu identifizieren. Doch dann verschwindet wieder eine junge Frau.
Eigene Meinung:
Auch der 2. Fall für Carla Altmann und Tom Steiger hat wieder alles, was ein guter Regionalkrimi benötigt. Außerdem gelingt der Autorin dabei etwas, was für mich immer sehr bewundernswert ist. Nämlich einen Fall spannend zu erzählen, wo zumindest die erste Leiche schon länger tot ist. Und genau das ist hier der Fall. Durch die Ermittlungen kommen dann bestimmte Dinge in Gang und es wird spannend. Dazu gibt es wieder einen Hintergrund aus der Vergangenheit, der mich sehr berührt hat. Silke Mahrt versteht es sehr gut, ihren Regionalkrimis den notwendigen Tiefgang zu geben. Dabei wird alles ruhig erzählt und ist sehr gut und flüssig zu lesen. Auch die Stimmung im Harz wird sehr gut einfangen, was für einen Regionalkrimi einfach wichtig ist. Und mittlerweile sind mir die beiden Ermittler aus Altenau auch schon richtig ans Herz gewachsen. Ich denke, man kann diesen Band lesen, ohne den ersten Fall zu kennen. Besser ist es aber eindeutig, beim ersten Band anzufangen, denn die Personen entwickeln sich und viele Bewohner des Ortes sind auch auch wieder mit dabei. Da sollte man den ersten Fall auf jeden Fall auch lesen.
