
Roman von Chris Whitaker, erschienen im Piper Verlag, aus dem Englischen von Conny Lösch
Inhalt:
Es ist gleißend heller Hochsommer, als der dreizehnjährige Patch entführt wird. Für seine beste Freundin Saint bricht an diesem Tag die Welt zusammen. Sie isst, schläft und atmet nur noch, um ihn zu finden und nach Hause zu holen. Patch verbringt unendliche Stunden allein in einem stockdunklen Raum. Bis er eine Hand in seiner fühlt. Das Mädchen sagt, es heiße Grace, und es holt Patch aus dem Dunkel, indem es die Welt mit seinen Worten malt. Patch wird schließlich befreit, doch nicht erlöst. Denn niemand glaubt ihm, dass es Grace wirklich gab. Er will sie um jeden Preis finden und das Verbrechen sühnen, das ihn nicht loslässt. Auch Saint sucht den Täter und die Wahrheit, aber mit ganz anderen Mitteln als Patch. Selbst wenn das bedeutet, dass sie ihn für immer verlieren könnte.
Eigene Meinung:
Dieses Buch ist, einfach ausgedrückt, ein „großes Buch“ und damit meine ich nicht die 583 Seiten Umfang. Es ist ein Roman, der einen sehr schnell gefangen nimmt und damit eine unheimliche Sogwirkung auslöst. Man taucht ein in die Welt von Patch und Saint und folgt ihnen über mehrere Jahrzehnte. In diesen Jahrzehnten ändert sich natürlich auch viel in den Vereinigten Staaten, was man so am Rande mitbekommt. Der Roman wird mit einer wunderbaren Sprache erzählt und ist auch noch spannend bis zum Schluss, Beeindruckt hat mich auch, wie eine Liebe so viele Belastungen aushält, denn Saint gibt nicht auf. Auf jeden Fall eine Geschichte, die man so schnell nicht vergisst.
