„Verliebt auf Fehmarn“

Roman von Rebecca Schulz, erschienen im Piper Verlag

Inhalt:

Friderike Hansen ist 39 Jahre alt, ein klassischer Workaholic, Single und kinderlos. Nach Jahren in der Großstadt wagt sie als Buchhändlerin einen Neuanfang auf ihrer Heimatinsel Fehmarn, um endlich die große Liebe zu finden. Sowohl ihr Jugendfreund Jasper als auch ihr störrischer Nachbar Thies schleichen sich dabei in ihr Herz. Doch die Suche nach Mister Right stürzt sie in ein ungeahntes Gefühlschaos und der Neustart droht gänzlich in einem Desaster zu enden. Schließlich muss Rike eine Entscheidung treffen – und dabei zu sich selbst stehen.

Eigene Meinung:

Das Buch kann man gut als leichte Sommerlektüre genießen. Es ist entspannt zu lesen und handwerklich gut geschrieben. Auch eine frische Brise Ostseeluft fehlt nicht. Mich hat es trotzdem nicht so wirklich erreicht. So ganz konnte ich das Verhalten von Friderike mit fast 40 Jahren sowie ihrer Mutter nicht nachvollziehen. Gefallen haben mir die Szenen in der Buchhandlung, das hat sich gut angefühlt. Auf jeden Fall aber ein gute Lektüre für den Strandkorb an der Strandkorb an der Ostsee.

„Blutiges Sylt“

Nordseekrimi von Patrick Burow

Inhalt:

Die achtzehnjährige Amelie hat ihren Traum einer Schauspielkarriere ausgeträumt. Ihre Leiche wird am Sylter Strand gefunden. Sie wurde mit einem Schuss aus einer Schrotflinte ermordet.
Weil sie in einem Mordfall aus Gerechtigkeitssinn die Grenzen zulässiger Ermittlungsmethoden überschritten hat, wird Kommissarin Silja Hansen nach Sylt strafversetzt. Ihr neuer Partner, Kommissar Eike Norden, hat noch mit dem frühen Krebstod seiner Frau zu kämpfen. Aufgrund ihrer gegensätzlichen Charaktere bilden sie ein Team wie Hund und Katz. Gemeinsam versuchen sie in einem Spinnennetz aus Lügen und düsteren Geheimnissen den Mörder von Amelie zu finden.

Eigene Meinung:

Das Buch ist der Beginn einer neuen Küstenkrimireihe. Und ich muss sagen, ich bin begeistert. Das Buch hat nämlich alles, was ein Küstenkrimi so benötigt: viel Flair von der Insel Sylt, aber auch von Niebüll auf dem Festland, was einfach Realität ist. Dazu ein spannender Mordfall und Ermittlungen mit einer interessanten Wendung zum Schluss. Und ganz wichtig: ein interessantes und sympathisches Ermittlerteam. Die beiden Ermittler sind sehr unterschiedlich, jeder hat sein Päckchen zu tragen und ich bin gespannt, wie diese Zusammenarbeit weitergeht. Das alles mit einer kräftigen Prise Humor, gerade in den Dialogen zwischen den beiden Ermittlern, und man darf sich als Leserin über einen wunderbaren Küstenkrimi freuen. Das alles ist sehr flott geschrieben und wunderbar zu lesen. Von mir eine klare Leseempfehlung und ich freue mich auf den 2. Teil.

„Stürmisch verliebt- Inselglück & Strandkorbglück 2 „

Roman von Stina Jensen, erschienen am 30.06.2023 (=heute!)

Inhalt:

Seit Lektorin Steffi Sonntag weiß, wer ihr neuer Boss im Verlag wird, muss sie über eine alternative Karriere nachdenken. Niemand darf je erfahren, welch peinliche Erinnerung sie mit ihm teilt! Da kommt das unverhoffte Angebot, in einem einsamen Inselstrandhaus einen sinnlichen Liebesroman zu schreiben, wie gerufen. Auf der Nordseeinsel stolpert sie in die Arme von Mark, dem Sohn ihres tüdeligen Nachbarn. Bald schreibt sie nicht nur über die grünen Augen des lässigen Webdesigners, sie träumt sogar von ihm … Doch wenn echte Gefühle im Spiel sind, sollte sie ihm dann nicht ihre unrühmliche Vergangenheit gestehen? Trotz Jobintrigen, unverhofften Gästen und bedrohlichen Inselstürmen rückt das romantische Finale ihrer Lovestory auf dem Papier immer näher – und Steffi fragt sich, ob es nicht auch für sie ein Happy End geben könnte …

Eigene Meinung:

Auch der zweite Teil, der „Nortrum-Reihe“ hat mir sehr gut gefallen. Es gibt in diesem Buch wieder Nordsee-Feeling pur auf der fiktiven Insel „Nortrum“ und es ist wunderbar entspannt und flüssig zu lesen. Dabei kommen aber auch ernste Themen nicht zu kurz, denn die Fürsorge für alten Menschen ist ein wichtiges Thema in unserer Gesellschaft. Ob für Familie, Freunde oder Nachbarschaft- das ist eine wichtige Aufgabe, die auch die Hauptpersonen in diesem Buch beschäftigt. Die Hauptperson aus dem 1. Band der Reihe taucht hier am Rande wieder auf. Weiterhin finde ich das Konzept der Buchreihe sehr interessant und die ersten beiden Bücher haben mir schöne Lesestunden auf einer Nordseeinsel gebracht. Man kann die Bücher gut einzeln lesen, sollte aber nicht die Reihenfolge ändern.

Teil 1 der Reihe Inselküsse & Strandkorbglück

Nordisch Verliebt (Inselküsse und Strandkorbglück 1) von Karin Lindberg

„Nordisch Verliebt“ (Inselküsse und Strandkorbglück 1)

Roman von Karin Lindberg, via tolino media  

Inhalt:

Ständiges Fernweh lässt Wiebke von einem Sehnsuchtsort zum nächsten Treiben. Die Insel Nortrum, auf der ihre Großmutter wohnt, käme da allerdings kaum in die engere Wahl. Zu viele melancholische Erinnerungen warten dort auf sie. Doch als Oma Griet sich verletzt und Hilfe braucht, springt Wiebke auf die nächste Fähre. Mit gemischten Gefühlen landet sie auf der kleinen Nordseeinsel und trifft prompt auf Thore, ihre Jugendliebe. Ausgerechnet er kümmert sich als Inselarzt um ihre Oma. Noch heute lässt der Blick aus seinen blauen Augen Wiebkes Knie weich werden. Dabei hat er sie einst so schrecklich enttäuscht. Um sich von ihren Gefühlen abzulenken, räumt sie Opas alte Fahrradwerkstatt aus, trennt Schrott von Brauchbarem und repariert die Fahrräder der Nachbarn. Schnell fühlt sie sich auf Nortrum wieder so zu Hause wie in ihrer Kindheit. Doch gerade als sie und Thore sich wieder näherkommen, deutet alles darauf hin, dass er sich kein bisschen verändert hat.

Eigene Meinung:

Schon die Grundidee zu der Buchserie gefällt mir sehr gut. Vier Autorinnen schreiben eigenständige Romane, die alle auf einer (fiktiven) Nordseeinsel spielen. Und schon das 1. Buch ist wunderbar. Die Insel Nortrum und die Personen sind so liebevoll beschrieben, dass man eine genaue Vorstellung hat. Dazu ist das Buch wunderbar flüssig geschrieben, so dass man das perfekte Lesevergnügen genießen kann. Außerdem mag ich Wiebke sehr gerne, die das Herz am rechten Fleck hat, aber erst ihren Platz im Leben finden muss. Dabei ist sie nicht immer gleich richtig davor, aber zumindest in der Lage, ihre Macken und Fehler zu erkennen. Und es ist, glaube ich, auch nicht so einfach, ein ausgeglichener junger Mensch zu sein, wenn man Fragen zur eigenen Herkunft hat. Insgesamt für mich ein schöner Nordsee-Roman, bei dem mir das Lesen Spaß gemacht hat. 

Und bald geht es weiter mit Band 2:

„Stürmisch verliebt“ von Stina Jensen,

auch auf diesem Blog

„Tatort Nord 2“

Urlaubskurzkrimis von Helgoland bis Usedom, herausgegeben von Franziska Henze, Anke Küpper, Yvonne Wüstel, erschienen bei HarperCollins

Inhalt:

Die deutsche Küste und der Norden haben so einiges zu bieten: frische Luft, tolle Landschaft, wortkarge Mitmenschen – und den ein oder anderen Mörder! Während die Sonne scheint und die Wellen glitzernd an den Strand spülen, stehen unsere Ermittler vor einer Herausforderung. In 21 Kurzkrimis untersuchen sie die Fälle, die alle nur eins gemeinsam haben: den Tatort …
Mit Kurzkrimis von Gesine Berg, Ulrike Bliefert, Carola Christiansen, Anja Gust, Jutta Götze, Kathrin Hanke, Franziska Henze, Eva Jensen, Anke Küpper, Angela Lautenschläger, Alexa Linell, Anja Marschall, Bettina Mittelacher, Ricarda Oertel, Alex Roller, Regina Schleheck, Bea Schreiner, Regine Seemann, Carolyn Srugies, Sabine Weiß und Fenna Williams

Eigene Meinung:

Und auch der 2. Teil von Tatort Nord hat mir wieder viel Spaß gemacht. Die Urlaubskurzkrimis sind so abwechslungsreich und interessant wie die Orte, in denen sie spielen. Alle Handlungsorte sind an Nord- und Ostsee in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie in Hamburg. Alleine diese Orte sind schon sehr interessant. Wenn diese dann aber noch zum Handlungsort kurzweiliger Krimis werden, umso besser. Und ich war wieder verblüfft, wie schnell es gehen kann, dass jemand ermordet wird. Frauen sind da sehr einfallsreich unterwegs, man sollte da sehr vorsichtig sein. Besonders auch, wenn die „Mörderischen Schwestern“ ihre Finger im Spiel haben, so wie bei diesen Kurzkrimis. Wunderbare Urlaubslektüre und nicht nur das…

„Mord in Bordeaux“

Ein kulinarischer Krimi von Sandrine Albert, erschienen im Ullstein Verlag

Inhalt:

Für Privatdetektivin und Foodbloggerin Claire Molinet könnte der Tag nicht schöner ausklingen – sie genießt vorzügliche Gambas und einen kühlen Tropfen Weißwein in einem Sternerestaurant. Doch plötzlich bricht am Nebentisch ein bekannter Politiker tot zusammen. Alles deutet auf einen Giftmord hin, und Commandant Raoul Chénier von der Police nationale übernimmt den Fall. Als Claire von zwei weiteren mysteriösen Vergiftungen erfährt, beschließt sie, Raoul bei den Ermittlungen zu unterstützen. Bei ihren Recherchen stößt sie auf Verbindungen zu einem politischen Skandal, der weit in die Vergangenheit zurückreicht. Zu spät erkennt Claire, dass sie sich dabei in ein Netz aus Intrigen verstrickt, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint.

Eigene Meinung:

Das Buch ist schon der 2. Fall für Claire Molinet. Ich kenne den ersten Fall nicht, es ist aber kein Problem, direkt beim zweiten Fall einzusteigen und der hat mir sehr gut gefallen. Was relativ ruhig anfängt, entpuppt sich schon sehr bald als ein sehr komplexer Fall. Dabei hat mich die Kombination aus einem kulinarischen Krimi und spannenden politischen Fragen schon sehr gefangen genommen. Das ist sehr gut und flüssig zu lesen und spannend ist der Fall auch. Mir hat Claire als Hauptfigur und Ermittlerin sehr gut gefallen. Eine Frau, mit allen Wassern gewaschen und Humor gibt es auch reichlich. Ganz nebenbei gibt es noch viel „Atmosphäre“ aus Bordeaux, was mir auch gut gefallen hat. Zu Anfang hätte ich mir vielleicht einige Kürzungen gewünscht, aber ab der Mitte wird es dann richtig spannend. Außerdem ist das Buch sehr liebevoll gestaltet, so gibt es am Ende eine Playlist und auch Rezepte. Insgesamt eine Leseempfehlung für Liebhaber von Frankreich-Krimis.

„UN-WORTE“

Kriminalroman von Angelika Flotow, erschienen im Spica Verlag GmbH

Inhalt:

Apotheker Dr. Klangweiler wird jäh aus seiner Euphorie über den glücklichen Neuanfang in dem Hamburger Vorort gerissen, als das Zwergkaninchen seiner Tochter geköpft vor ihm liegt. Noch ahnt er nicht, dass dies erst der Anfang einer Serie von Anschlägen auf seine Familie ist. Sein Nachbar und Freund, der junge Polizist Lukas Mundt, ermittelt in dem Fall. Doch die schwere Erkrankung seines Sohnes, die unregelmäßigen Dienstzeiten, der Wunsch, ein guter Polizist und gleichzeitig immer für seine kleine Familie da zu sein, setzen Lukas immer mehr zu. Trotz eigener Probleme hilft ihm seine patente Großmutter nach Kräften. Aber dann erfährt Lukas, dass sie ihm etwas Wesentliches verschwiegen hat. Vollends zusammen bricht seine Welt, als er erkennt, wer für die Anschläge auf den Apotheker verantwortlich ist.

Eigene Meinung:

Dieser Kriminalroman hat mir sehr gut gefallen. Schon das Setting ist etwas ungewöhnlich, man lernt zwei Familien kennen, die nebeneinander wohnen, dazu aber auch noch weitere Personen in einer schleswig-holsteinischen Kleinstadt, denn insbesondere die Großmutter von Lukas hat noch viele Bekannte. Dabei wechselt die Erzählperspektive zwischen mehreren Personen. Das tut dem Erzählfluss aber keinen Abbruch. Man ist als Leser innerhalb kürzester Zeit in der Stadt angekommen und hat das Gefühl, die Personen schon zu kennen. Dazu ist es auch noch spannend, wie sich die Geschehnisse um den Apotheker und seine Familie entwickeln und die Auflösung war für mich überraschend. Insgesamt ein ruhiger Kriminalroman, der mit seinem ungewöhnlichen Setting und seinen wunderbar beschriebenen Personen überzeugt. Für mich auch ein Buch, was länger im Kopf bleibt, weil es mal etwas anders ist.

„Schnappt Scholle“

Ein Küsten-Krimi von Krischan Koch, erschienen bei dtv

Inhalt:

Altganove Hans–Peter Scholz, genannt »Scholle«, plant mit seinen früheren Bandenmitgliedern den letzten großen Coup seines Lebens. Doch statt dem Casino Travemünde wird es die Raiffeisenbank in Fredenbülls Nachbarort Schlütthörn. Von der örtlichen Bäckerei aus will die Bande einen Tunnel in den Tresorraum graben. Da trifft es sich gut, dass Scholles Knastbruder Timo als gelernter Bäcker gerade die verwaiste Bäckerei im Ort übernommen hat. Als aber eines Morgens ein Toter in schwarz-weiß karierter Bäckerhose in der Sperrmüllpresse aufgefunden wird, geraten Scholles Grabungsarbeiten ins Stocken, die Region hat einen Backwarenengpass und der unterbeschäftigte Polizeihauptmeister Thies Detlefsen endlich wieder einen Mordfall!

Eigene Meinung:

„Ein Küsten-Krimi“ steht auf dem Cover. Ich würde daraus eher „ein unnachahmlicher Küstenkrimi“ machen. Ein echter Krischan Koch eben. Im 11. Band der Reihe freut man sich als Leserin auf das Wiedersehen mit den bekannten Personen aus Fredenbüll. Dieses Mal kommt noch reichlich Personal dazu, denn eine ganze Crew macht sich daran, die Bank auszurauben. Der Krimi ist spannend und wird zum Schluss sauber aufgelöst, dazu gibt es staubtrockene Dialoge und Beschreibungen, ich hätte mich teilweise weglachen können. Der Schreibstil von Krischan Koch ist für diese Art Küsten-Krimi einfach großartig, das ist beste Unterhaltung. Ich hatte sehr viel Spaß und freue mich schon auf den nächsten Band.

Blogtour zu „Die toten Engel von Kreta“

Und nun geht es weiter zum Buch:

Kriminalroman von Anja Marschall, erschienen bei Emons

Inhalt:

Die dunkle Seite Kretas, eindrücklich in rasante Bilder gesetzt. Thea reist nach Kreta, wo ihre Tochter einen tödlichen Unfall hatte. Doch die Tote, die sie identifizieren soll, ist nicht Anna. Wo ist ihr Kind? Zusammen mit einem geheimnisvollen Einheimischen, der sich Alexis nennt, stellt Thea auf eigene Faust Nachforschungen an, denn die Behörden verweigern ihre Hilfe. Nach und nach muss sie jedoch erkennen, dass Alexis von ganz eigenen Motiven angetrieben wird. Wer ist er wirklich – und was will er von Theas Tochter?

Eigene Meinung:

Mit diesem Krimi von Anja Marschall lernt man die Urlaubsinsel Kreta von einer ganz anderen, eher dunklen Seite kennen. Und während man der spannenden Handlung folgt, lernt man auch noch viel über die Landschaft, das Essen und das Leben auf Kreta. Dabei ist dieser Krimi sehr flüssig zu lesen. Man ist in diesem Buch sofort mitten im Geschehen, denn man kommt als Leser mit Thea auf der Insel an. Dann nimmt die Handlung auch bald richtig Fahrt auf. Dadurch, das man zwischendurch auch in einigen Kapiteln aus der Sicht von Anna dabei ist, wird zusätzliche Spannung erzeugt und es stellt sich dieses gewisse Unbehagen beim Lesen ein, was einen guten Krimi ausmacht. Insgesamt ein Lesevergnügen für Krimi-Freunde, nicht nur für den nächsten Kreta-Urlaub.  

Und hier geht es weiter mit der Blogtour bis zum 21.Mai 2023:

Und am 22.Mai 2023 endet die Blogtour um 18.00 Uhr mit einem Meet & Greek mit Anja Marschall. Per Zoom habt Ihr dann die Gelegenheit, mit der Autorin zu sprechen und alle Fragen loszuwerden. Die Zugangsdaten bekommt Ihr noch rechtzeitig.  

„Tod auf Mallorca“

Kriminalroman von Bea De Olivera, erscheint am 27.04.2023 bei Piper

Inhalt:

Privatermittlerin Aimée Sander wird beauftragt, den Mord an einer Yoga-Queen in einem mallorquinischen Wellness-Hotel aufzuklären. Schulden, ein Verlobter und das Umwelt-Engagement des Opfers sorgen für Motive, aber Aimée lässt sich nicht auf falsche Fährten locken. Es reicht, dass ihr ein alter Fall um ein vermisstes Mädchen zeitgleich um die Ohren fliegt. Doch dann durchkreuzt Aimées Tochter ihre Recherchen, und plötzlich fordert der perfide Mörder Aimée zu einem tödlichen Spiel heraus …

Eigene Meinung:

Bei dem Buch ist es nicht übertrieben, zu sagen: pures Mallorca-Feeling. Man fühlt sich beim Lesen, als wenn man auf der Insel ist. Das Essen, die Gerüche, der Lebensstil, über alles kann man sich in dem Buch freuen. Dazu dann noch ein spannender Krimi mit einer wirklich coolen Ermittlerin. Dabei geht es um sehr aktuelle Themen, wie der Gegensatz zwischen Tourismus mit Hotelbauten und den Wünschen der Bewohner nach einer intakten Umwelt. Dabei ist der Krimi flott geschrieben und die Überschriften mit Ort und Zeitpunkt erleichtern die Orientierung, so dass einem spannenden Lesevergnügen nichts im Wege steht. Mir hat die Ermittlerin sogar so gut gefallen, dass ich mir eine Fortsetzung wünschen würde. Eine Lesevergnügen- nicht nur für den nächsten Mallorca-Urlaub.