Lesung mit Andreas Winkelmann in Hamburg

In der Buchhandlung Thalia in der Spitaler Straße gab es im November eine ganz besondere Lesung: Andreas Winkelmann hat hier aus seinem Thriller „Das Letzte, was Du hörst“ gelesen. Das war insofern besonders, als das es die Premienlesung aus diesem Buch war, denn der Autor hat 1 Jahr keine Lesungen gemacht.

Und so erklärte Andreas Winkelmann, dass er Lesungen eigentlich nur im Herbst macht, damit die Zuschauer sich dann auf dem Heimweg schön im Dunkeln fürchten. Und weil er den Lesern Angst machen möchte, hat er für das Buch auch eine entsprechende Einleitung geschrieben, schließlich ist er selbst ein „Angsthase“. Wichtig ist ihm dabei auch, dass es von der 1. Seite an spannend losgeht (das klappt auch, kann ich bestätigen).

Bereits mit 14 Jahren hatte er aber schon den Plan, Beststellerautor zu werden, so wie Stephen King. Nachdem er mit Arno Strobel einen Podcast betrieben hat, lag es nahe, das Buch jetzt so zu schreiben. Vieles, was in den Geschichten auftaucht, hat er selbst erlebt, aus Erfahrung schreiben ist für ihn das Beste. Und so wird ein Erlebnis auf seiner letzten Schweden Reise Eingang in sein nächstes Buch finden. Zum Glück gehen ihm nicht die Ideen aus und dazu geht er mit offenen Augen durch die Gegend und hört zu, denn die Realität bietet die besten Anreize.

Beim Schreiben plotet er keine Geschichte, sondern er fängt an, die Geschichte zu schreiben und erzählt sie sich selbst. So entwickelt sich dann die Geschichte. Einen besonderen Bezug hat der Autor, der schon 25 Bücher veröffentlichte, zu „Blinder Instinkt“, das war für ihn der Durchbruch und dabei ist er emotional stark eingebunden.

Gelesen hat Andreas Winkelmann aus „Das Letzte, was Du hörst“, der Thriller ist im Rowohlt Verlag erschienen. Zum Inhalt, und wie es mir gefallen hat, gibt es weitere Infos:

„Das Letzte, was Du hörst“