„Das Bernsteinkind“

Psychothriller von Max Bentow, erschienen im Goldmann Verlag

Inhalt:

Kommissar Nils Trojan steckt in einer Sackgasse. Innerhalb weniger Tage wurden drei Menschen getötet, zwischen denen es scheinbar keine Verbindung gibt. Was sie eint, ist allein die schaurige Inszenierung ihrer Augen, die golden wie Bernstein leuchten. Aber dann stößt Trojan plötzlich auf eine Spur: ein mysteriöser Thriller, in dem eine Frau in einem Verlies um ihr Leben schreibt. Und jedes der Opfer scheint mit diesem teuflischen Werk vor seinem Tod in Berührung gekommen zu sein. Als eine weitere junge Frau verschwindet, weiß Trojan, dass der Countdown läuft. Denn das »Nachtland« ist nicht nur der Titel des Romans – es ist ein realer Ort, an dem sich ein altes Versprechen auf grausame Weise erfüllt …

Eigene Meinung:

Auch der 10. Fall für Nils Trojan hat mich wieder total begeistert und mitgenommen. Der Thriller ist vom Schreibstil her angenehm zu lesen und hat auf mich eine Sogwirkung ausgeübt, dieses wunderbare Gefühl „ich muss unbedingt weiterlesen“ hat sich eingestellt. Gerade die Szenen im „Nachtland“ fand ich wunderbar geschrieben und ich konnte es mir sehr gut vorstellen und mitfühlen. Das hat dann sogar dazu geführt, dass mir sogar körperlich etwas unwohl war, weil es so gut geschrieben war. Ich möchte jetzt nicht spoilern, um das zu erklären. Und während man verfolgt, wie mehrere Menschen in die Hände des Täters gelangen, erfährt man parallel auch schon etwas über den Täter. Das Ganze mündet dann in einem spannenden Finale. Insgesamt wieder ein sehr guter Thriller von Max Bentow, der unter die Haut geht.

„Der Eisjunge“

Der Eisjunge

Psychothriller von Max Bentow, erschienen im Wilhelm Goldmann Verlag

Inhalt:

Nils Trojan ist eben zurück von seiner Auszeit auf einer Insel, da wird er schon an einen neuen Tatort gerufen. Im ersten Moment glaubt er, in einen absurden Albtraum geraten zu sein: Es sieht aus, als würde ein Tier über dem Opfer kauern, denn der Mörder hat das Fell eines Rehs über die getötete junge Frau drapiert. Wenig später ereignet sich der zweite Mord und wieder sind Mensch und Tier auf makabre Weise ineinander verschlungen. Aber was will der Täter mit seiner grausamen Botschaft mitteilen? In einem verlassenen Haus im Umland von Berlin stößt Trojan auf eine Fährte – und erkennt zu spät, dass er in eine mörderische Falle geraten ist.

Eigene Meinung:

Das Buch ist schon der 9. Fall für Nils Trojan und ich bin weiterhin begeistert von der Reihe. Auf jeden Fall ist auch dieses Buch nichts für schwache Nerven, es geht schon sehr „zur Sache“. Durch einen flüssigen Schreibstil, genau richtig auf den Punkt, wird das Buch zu einem spannenden Lesevergnügen. Auch die Erzählung aus unterschiedlichen Perspektiven ändert daran nichts. Das Buch ist einfach gut zu lesen. Und es hat bei mir nachhaltig Eindruck hinterlassen: Sobald ich einen Granatapfel sehe, muss ich an das Buch denken. Dazu freue ich mich dann auf den nächsten Fall für Nils Trojan.

5 Sterne-p1