
Thriller von Anne Nordby, erschienen im Gmeiner Verlag
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar
Inhalt:
Der Anngiaq ist ein böser Geist. Er riecht Geheimnisse, fühlt sich magisch davon angezogen. Er schleicht sich in dein Leben und vergiftet es langsam. Wie der Kadaver eines verwesenden Tieres, der oben in einem Bachlauf liegt und das Wasser vergiftet, das man unten schöpft und durstig trinkt.Ein altes Geheimnis, tief verborgen in Grönlands Geschichte. Wer es ans Licht bringt, muss sterben. So besagt es ein alter Fluch. Marit Rauch Iversen war noch ein Kind, als der Anngiaq ihre Familie in Grönland tötete. Heute arbeitet sie als Super-Recognizerin für die Polizei in Kopenhagen. Den Fluch von damals hat sie längst vergessen. Bis eine Reihe grausamer Morde die dänische Hauptstadt erschüttert.
Susannes Meinung:
Was für ein Thriller – dieses Buch hat mich echt beeindruckt und ich kann es auch nicht so schnell vergessen.Ein packender, spannender Thriller und die Auflösung geht so unter den Haut, dass man wirklich erstmal durchatmen muss. Auf jeden Fall nichts für schwache Nerven. Vorkommnisse aus der Geschichte von Grönland und Dänemark, sehr gut recherchiert und spannend erzählt. Mehr möchte ich dazu nicht schreiben, um nicht zu spoilern. Ich habe auf jeden Fall einen ganz anderen Blick auf das Verhältnis der beiden Länder zueinander bekommen, was gerade in der aktuellen politischen Diskussion wirklich interessant ist. Dazu gib es viele Geister und Sagen aus Grönland, was auf jeden Fall zu dem Land gehört, und eine tolle Hauptfigur, Marit Rauch Iversen, die hier in einen sehr persönlichen Fall gerät. Das Buch beginnt schon rasant, hält die Spannung und punktet mit einer interessanten Auflösung. Für Leser skandinavischer Krimis eine klare Leseempfehlung von mir.
