„Die Erinnerungsfotografen“

Roman von Sanaka Hiiragi, aus dem Japanischen von Yukiko Luginbühl und Sabine Mangold, erschienen bei Hoffmann und Campe

Inhalt:

Das Fotostudio von Herrn Hirasaka ist ein magischer Ort: Hier, an der Schwelle zum Jenseits, können die Besucher aus Fotografien ihren persönlichen Lebensfilm zusammenstellen. Hirasaka bietet dabei einen besonderen Service: Jeder Besucher erhält die Möglichkeit, zu einem bestimmten Moment seiner Vergangenheit zu reisen und eins der Fotos aufzufrischen. Ob eine einstige Erzieherin mit blasser Erinnerung ans Nachkriegs-Tokio, ein ermordetes Yakuza-Mitglied, das glaubt, nichts als eine bedauernswerte Schneise der Verwüstung hinterlassen zu haben, oder ein Mädchen aus perspektivlosen Verhältnissen – ihnen allen zeigt Hirasaka: Das Leben ist doch wunderschön, man muss nur im richtigen Moment hinsehen.

Eigene Meinung:

Dieses kleine, sorgfältig gestaltete Buch ist eine besondere Leseerfahrung. Man muss sich zunächst gedanklich auf die Grundidee einlassen. Dann erzählt das Buch darüber, wie schön das Leben sein kann und was im Leben wirklich wichtig ist. Außerdem erfährt man etwas über einen anderen Umgang mit dem Tod, der in dem Buch auch sehr gegenwärtig ist. Das war für mich aber nicht belastend, weil es irgendwie auf eine selbstverständliche Art passiert. Und auch wenn die Themen nicht einfach sind, so ist das Buch doch flüssig zu lesen. Insgesamt eine interessante Leseerfahrung.

„Schatten über der Alhambra“

Ein Andalusien-Krimi von Susanne Beck, erschienen im Ullstein Verlag

Inhalt:

Sonnenuntergänge und spanischer Rotwein statt Winterdepressionen und Schneematsch – darauf hoffen die digitale Nomadin Clara und ihre Mutter Anneliese, als sie sich für einige Monate in Granada einquartieren. Und sie haben Glück: Ihr charmanter Vermieter Manuel zeigt den beiden verborgene Ecken der Stadt und zwischen Anneliese und ihm bahnt sich eine Romanze an. Doch der sorglose Spanienaufenthalt nimmt mit einem Todesfall in ihrem Umfeld schon bald eine düstere Wendung, die Clara und Anneliese dazu treibt, auf eigene Faust zu ermitteln. Dass die Schatten über der Alhambra dunkle Geheimnisse verbergen, merken sie erst, als es fast zu spät ist …

Eigene Meinung:

Das Buch ist nicht nur ein wunderbarer Urlaubskrimi, auch auf dem heimischen Sofa macht das Buch Spaß. Dabei bin ich bei Ermittlern immer vorsichtig, die nicht als Profis unterwegs sind. Aber hier habe ich Mutter und Tochter gerne bei ihren Nachforschungen begleitet. Der Krimi liest sich flüssig und es wird auch wirklich spannend. Zusätzlich gibt es ganz viel spanisches Flair aus Andalusien und natürlich von der Alhambra selbst.  Dadurch, dass die Alhambra als ehrwürdiges Gebäude zu Beginn jeden Kapitels auch selbst zu Wort kommt, bekommt das Buch auch noch einen angenehmen Tiefgang. Insgesamt hatte ich Lesespaß mit viel spanischer Sonne.

Lesung von Ursula Poznanski in Lübeck

In der Lübecker Filiale von Thalia stellte Ursula Poznanski ihren neuen Thriller „Die Burg“ vor. Für die Autorin aus Wien, die vorher als Medizinjournalistin tätig war, war es die erste Lesung in Lübeck.  Das Buch ist ein Thriller um künstliche Intelligenz und die Idee kam der Autorin im letzten Jahr, als KI ein Riesenthema war und die Entwickler gebremst haben. Die KI im Buch handelt wie eine eigene Figur und in diesem Fall mit Humor und bösartig. Dadurch, das ihr Sohn einen  Studentenjob als Gamemaster in einem Escaperoom hatte, war dann auch gleich der passende Ort für die Handlung gefunden.

Die Autorin hat am meisten Freude beim Schreiben, wenn sie ihrer Fantasie freien Lauf lassen kann und dazu gab es bei dem neuen Buch reichlich Gelegenheit. Ihre Bücher schreibt die Autorin chronologisch und baut die Ideen, die ihr beim Schreiben kommen, dann auch gleich ein. Sie selbst liest gerne Spannung und Fantasy, und ist offen für Abwechselung, mag aber keine Frauenromane.

Auf eine Frage aus dem Publikum zu einer weiteren Zusammenarbeit mit Arno Strobel kam die Antwort, dass es bei den beiden erfolgreichen Autoren zusammen Zeitprobleme gibt. Die Zusammenarbeit war so, dass jeder eine Figur gehabt hat, dann wurde ein Plan gemacht und jeder hat abwechselnd Kapitel geschrieben.

Der Abend war insgesamt sehr kurzweilig und mit der charmanten Autorin verging die Zeit wie im Fluge. Ein bisschen froh war ich bei der eigentlichen  Lesung aus dem Buch, dass in der Buchhandlung des Licht nicht ausgemacht wurde. Mir war es ein bisschen unheimlich auf der Burg… aber ich werde das Buch natürlich lesen…

Das Buch:

Inhaltsangabe:

Es hat ihn buchstäblich Unsummen gekostet – doch Milliardär Nevio hat die halbverfallene Burg Greiffenau nicht nur einfach instandsetzen lassen: Die unterirdischen Geheimgänge, Gruften und Verliese wurden mithilfe modernster Technik zu einer einzigartigen Escape-Welt ausgebaut. Eine künstliche Intelligenz sorgt dafür, dass das Spiel auf jede Besuchergruppe individuell zugeschnitten ist. Ob mittelalterliche Festung, Vampirschloss oder Fantasywelt – Burg Greiffenau kann alles sein, was sich die Spieler wünschen. Um sein grandioses Werk zu testen, lädt Nevio eine bunt zusammengewürfelte Gruppe von Experten ein. Niemand ahnt, dass die KI längst beschlossen hat, ihr eigenes Spiel zu spielen. Und darin ist ein Happy End nicht vorgesehen.

„Zornige Flut“ Der 7. Fall für Liv Lammers

Sylt-Krimi von Sabine Weiss, erschienen bei Bastei Lübbe

Inhalt:

Nach einem nächtlichen Brand in ihrem Haus ist Kriminalkommissarin Liv Lammers gerade erst in den Dienst zurückgekehrt, als sie nach Sylt gerufen wird. Ausgerechnet einer ihrer Kollegen hat in einer Fastenklinik bei Archsum einen menschlichen Schädel gefunden. Die Verletzungsspuren sprechen für einen gewaltsamen Tod, doch es erscheint nahezu unmöglich, den Schädel einem Vermisstenfall zuzuordnen. Oder handelt es sich bei dem Opfer etwa um eine bekannte Sylter Galeristin, die sich seit Monaten nicht bei ihren Freunden gemeldet hat? Noch während sie und ihre Kollegen von der Flensburger Mordkommission ermitteln, entgeht Liv einem erneuten Unfall nur knapp. Ein furchtbarer Verdacht kommt auf: Versucht jemand, die Aufklärung des Falls zu verhindern? Oder hat es jemand auf Livs Leben abgesehen?

Eigene Meinung:

Der 7. Fall für Kriminalkommissarin Liv Lammers hat es wirklich in sich. Neben den Ermittlungen auf Sylt scheint es auch noch jemand auf die Kommissarin persönlich abgesehen zu haben. Als Leser hat man wieder spannende Unterhaltung vor der perfekten Kulisse von Sylt. So kommt sehr viel Sylt-Feeling in dem Buch rüber, aber auch die Gegend um Flensburg kommt nicht zu kurz. Dabei ist der Krimi sehr flüssig zu lesen und wird insbesondere im letzten Drittel sehr spannend und fesselnd. Und so freue ich mich schon auf den nächsten Fall für diese Ermittlerin.

Lesung von Inger-Maria Mahlke in Eutin

Auf Einladung der Buchhandlung Hoffmann stellte Inger-Maria Mahlke im Januar ihr neues Buch „Unsereins“ in Eutin vor. Eine epische Familiengeschichte, die in Lübeck um 1900 spielt. Für die Figuren im Roman gibt es dabei reale Vorbilder. Die Autorin, die in Lübeck aufgewachsen ist, will zeigen, wie es sich in Lübeck zu Zeiten der Buddenbrooks gelebt hat und insbesondere wie auch die nicht so privilegierten Menschen zu dieser Zeit gelebt haben. Dabei war es bei der Recherche schwierig, etwas über den Alltag in dieser Zeit zu erfahren, denn von den einfachen Menschen gibt es zu dieser Zeit wenig Material. Das Buch ist auf jeden Fall ein interessanter Blick auf Lübeck und die damalige Zeit und überrascht hat mich der trockene Humor, der in dem Buch vorkommt und der auch den Abend in Eutin zu einem kurzweiligen und interessanten Abend gemacht hat.

Vorgestellt wurde „Unsereins„:

Inhaltsangabe:

Eine Lübecker Familie, protestantisch, konservativ, kaisertreu: die Lindhorsts. 1890 kommt Marthe in dem weitläufigen Patrizierhaus in der Königstraße zur Welt. Um sie eine Schar älterer Brüder, deren Freiheiten nicht ihre sein werden. Und doch ist es ein Leben mit glänzenden Aussichten. Bis ein Bestsellerroman, verfasst vom Sohn eines verstorbenen Bekannten, den respektablen Lindhorsts klarmacht, dass sie für ihr Umfeld auch nach zwei Generationen noch immer «die Jüdischen» sind.

Unsereins ist der Roman einer Stadt und ihrer Gesellschaft, ihrer Bürger und Lohndiener, der Handwerker und, vor allem, ihrer Frauen. Ob Dienstmädchen, Hausfrau, Weißnäherin oder Schriftstellerin, ob manisch-depressiv wie Marthes Mutter, durchlässig wie Marthe selbst, die mit eigenen und fremden Erwartungen ringt. Inger-Maria Mahlke erzählt von Identität und Zugehörigkeit, von Geschlecht und Klasse, von Macht- und Liebesverhältnissen – von allem, was nicht nur den vormals «kleinsten Staat des deutschen Reichs» formte und zusammenhielt.

„Ein Hund für zwei“

Roman von Thorsten Steffens, erschienen bei Piper

Inhalt:

Tony wünscht sich nichts sehnlicher als einen Hund. Leider ist er Single und arbeitet in Vollzeit, weswegen ihm das Tierheim keinen vermitteln möchte. Dieses Schicksal teilt Isabelle, der man ebenfalls einen Hund verwehrt. Als sie sich zufällig begegnen, tun sie sich zusammen: Im nächsten Tierheim geben sie sich als Paar aus und beschließen, sich abwechselnd um den Hund zu kümmern! Ansonsten haben sie zwar nichts gemeinsam, aber was soll schon schiefgehen? So zieht kurzerhand Labrador-Mischling Buddy als Teilzeithund bei ihnen ein. Der stellt ihr Leben ganz schön auf den Kopf – und dann funken auch noch Gefühle dazwischen.

Eigene Meinung:

Dieser Roman bietet gute Unterhaltung. Wer auf der Suche nach einem Roman mit einer charmanten Grundidee ist und dazu auch noch trockenen Humor mag, der wird hier fündig. Und für Hundefreunde ist dieser Roman bestimmt eine besondere Freude. Dabei ist auch dieser Roman des Autors wieder sehr entspannt und flüssig zu lesen. In dem Buch ist es mal wieder so, man macht einen Plan und dann kommt das Leben dazwischen, hier auf sehr humorvolle Weise erzählt. Insgesamt ein Buch, das gute, entspannte Unterhaltung bietet.

„Nordwestschuld“

 

Ein Fall für die Soko St. Peter-Ording Band 4 Krimi von Svea Jensen, erschienen bei HarperCollins

Inhalt:

Als die 55-jährige Karla Hensel vermisst gemeldet wird, übernimmt die Soko St. Peter-Ording den Fall. Bei den Befragungen des Umfelds stellt sich schnell heraus, dass Karla erst vor Kurzem über Facebook einen interessanten Mann kennengelernt hat. Ihre Mitarbeiterin Inken berichtet außerdem von Geldüberweisungen, die Karla an diesen Mann getätigt haben soll, und vermutet, Karla sei einem Love-Scammer aufgesessen. Ist dieser für Karlas Verschwinden verantwortlich?

Dann tauchen auch noch Skelettteile am Ordinger Strand auf. Sie können Elke Färber zugeordnet werden, einer vor zwei Jahren in Itzehoe verschwundenen Frau, die seinerzeit unter ähnlichen Umständen verschwand. Kann es wirklich sein, dass gefährliche Betrüger, die auch nicht vor Mord zurückschrecken, ihr Unwesen im Norden treiben?

Eigene Meinung:

Dieser Band ist schon der 4. Fall für die Soko St. Peter-Ording und bietet wieder spannende Krimi-Unterhaltung. Ich mag das Ermittlerteam der Soko und finde es wieder eine sehr gelungene Mischung zwischen persönlichen Themen der Ermittler und spannender Ermittlungsarbeit. Noch dazu, wo die Ermittlungen viel mit Love-Scamming zu tun haben und somit ein sehr aktuelles Thema aufgreifen. Welcher Facebook-Nutzer hat nicht auch schon mal so eine Kontaktaufnahme bekommen? Die Autorin hat viele Beispiele in ihrem Buch mit aufgenommen, da ist es mir kalt den Rücken runtergelaufen, wenn man überlegt, wie oft man selbst schon entsprechende Posts bekommen hat. In diesem Krimi kriegt man einen nachhaltigen Eindruck davon, welche Folgen das alles haben kann. Das Buch ist schön flüssig zu lesen, der Fall ist spannend und dazu kann man per Buch einige Zeit in St. Peter-Ording verbringen, also bestes Lesevergnügen. 

Inhaltsangaben und Rezensionen zu Band 1-3 sind auch hier auf dem Blog zu finden. 

„Wellentanz und Liebesglück“

Roman von Jane Hell, erschienen bei Montlake

Inhalt:

Als Simons Ehe in Scherben liegt, flüchtet der Architekt zu seiner Oma Fria ins idyllische Hareby an der dänischen Küste. Nirgends fühlt er sich so geborgen wie in dem gemütlichen Reetdachhaus, das schon morgens nach Zimtschnecken duftet. Doch alles ist anders als früher, denn dort lebt nun auch Frias jüngere Mitbewohnerin. Die dreißigjährige Lerke praktiziert Qigong im neu angelegten Zen-Garten, der Simons geliebten Fußballrasen verdrängt hat. Außerdem legt Lerke viel Wert auf Ordnung und Ruhe, beides nicht gerade Simons Stärken. Erst als ausgerechnet Lerke Simon und seine Tochter auf einen Ausflug begleitet, sprühen die Funken zwischen den beiden. Dabei hat Lerke ihr Herz vor langer Zeit verschlossen und Simon würde zu gerne wissen, warum.

Eigene Meinung:

Dieses Buch ist schon Band 2 der romantischen Ostsee-Reihe der Autorin und entführt wieder ins dänische Hareby. Man muss den ersten Band nicht unbedingt kennen, um an diesem Buch Spaß zu haben. Die Hauptfiguren aus Band 1 sind zwar wieder da, aber dem kann man folgen, ohne das vorherige Buch zu kennen. Und dann gibt es wieder den gemütlichen und entspannten Lesespaß. Eine weitere Person kommt nach Hareby und wieder ist es nicht so einfach, wenn zwei ziemlich verschiedene Personen sich näher kennenlernen. Dazu kann man dann noch in das gemütliche Hareby eintauchen und so hat man großen und entspannten Lesespaß und auf jeden Fall beste Unterhaltung.

„Meeresnacht“

Nordseekrimi von Carina Lund, Elin Bertram ermittelt 2, erschienen im Ullstein Verlag

Inhalt:

Alle zwei Jahre und vier Monate, in einer Vollmondnacht. Dann schlägt der Mondscheinmörder wieder zu.

Elin Bertram und Thees Conrads von der Soko Mondschein wissen noch immer nicht, wer hinter dem grausamen Ritual steckt, dem bislang fünf Frauen zum Opfer gefallen sind. Eine Woche vor der Frist erreicht sie plötzlich eine unerwartete Nachricht: In Bremerhaven ist ein junger Mann verschwunden und die dortige Polizei hat Hinweise, dass der Serientäter verantwortlich ist. Elin Bertram vermutet, dass es sich um einen Nachahmungstäter handelt. Doch am Tatort finden sich Hinweise, die die Handschrift des Mondscheinmörders tragen. Dann verschwindet eine weitere junge Frau. Und während Elin und Thees die Zeit zwischen den Fingern zerrinnt, müssen sie sich fragen, wieviel sie überhaupt verstehen in diesem tödlichen Spiel …

Eigene Meinung:

Der 2. Teil der Trilogie hat mir auch wieder sehr gut gefallen. Man wird als Leser schon nach kurzer Zeit direkt in den Krimi reingezogen und mag dann kaum noch aufhören zu lesen. Denn das Buch  lässt sich sehr flüssig lesen und es hat ein gutes Tempo und die notwendige Spannung, damit man als Leser dran bleibt. Außerdem gefällt mir das Ermittlerduo Elin und Thees sehr gut.  Sie ermitteln gut zusammen, aber auch trockener Humor kommt nicht zu kurz. Sicherlich macht es Sinn, den ersten Teil der Serie, „Meeresdämmerung“, vorab zu lesen, denn es wird doch häufiger darauf Bezug genommen. Dieser zweite Fall ist zwar in sich abgeschlossen, aber der Mondscheinmörder wird die Soko noch weiter beschäftigen. Und daher freue ich mich schon sehr auf den 3. Band, wo es dann die Auflösung geben soll.

Teil 1 der Reihe

„Meeresdämmerung“

„Alsterschatten“

Kriminalroman von Leo Hansen, erschienen im Emons Verlag

Inhalt:

Hamburg wird von einer brutalen Mordserie erschüttert. Privatermittler Dr. Elias Hopp, Ex-Soldatin Janne Bakken und LKA-Profiler Zillinski arbeiten zusammen, um dem Täter auf die Spur zu kommen. Der Schluss liegt nahe, dass ein Psychopath sein Unwesen treibt. Doch um das perfide Spiel tatsächlich zu durchschauen, müssen die drei ihr ganzes Können aufbringen. Eine Informantin aus der Szene der »Neuen Rechten« bringt die Ermittler auf eine heiße Spur. Viel Zeit bleibt ihnen allerdings nicht, denn unter der Oberfläche ziehen gefährliche Gegner ihre Fäden.

Eigene Meinung:

Das Buch ist der 2. Band für das Hamburger Ermittlerteam. Ich kenne Band 1 nicht, teilweise wäre es gut gewesen, den Band zu kennen, aber trotzdem hatte ich Lesespaß. Dieser Krimi überzeugt mit Aktualität, es geht schließlich um ein rechtes Terrornetzwerk in Hamburg. Als Laie kann man nur staunen, was da hinter den Kulissen wohl so teilweise passiert. Dazu sind interessante Ermittlertypen tätig und es gibt ganz viel Hamburg-Atmosphäre. Außerdem ist der Fall noch spannend und es gibt überraschende Wendungen. Ein Krimi mit gesellschaftspolitischem Tiefgang, der auf jeden Fall im Gedächtnis bleibt.