„Vertrauen“

Vertrauen

Roman von Dror Mishani, aus dem Hebräischen von Markus Lemke, erschienen bei Diogenes

Inhalt:

In einem Vorort von Tel Aviv wird vor einem Krankenhaus ein Neugeborenes gefunden. Am selben Tag verschwindet ein Tourist und lässt sein Gepäck im Hotelzimmer zurück. Inspektor Avi Avraham hat genug von Bagatellfällen und häuslichen Dramen. Deshalb stürzt er sich gleich in den rätselhaften Vermisstenfall. Doch bald merkt er, dass auch das Private Sprengstoff birgt- und gerät in ein Labyrinth aus Gewalt und täuschung, das ihn bis nach Paris führt und nicht nur mit dem Mossad in Konflikt bringt.

Eigene Meinung:

„Vertrauen“ ist schon der vierte Fall für Avi Avraham, für mich ist es das erste Buch von dem Autoren. Es ist, glaube ich, kein Problem, die Vorgänger nicht zu kennen, ich bin trotzdem gut in die Geschichte reingekommen. Und nachdem ich zu Anfang etwas Probleme hatte, mich in Israel einzufinden, so waren Namen, Orte und Begebenheiten doch etwas fremd, hat mir das Buch sehr gut gefallen, es hat sogar eine gewissen Sogwirkung entfaltet. So geht es viel um Glauben und Vertrauen, das fand ich sehr interessant. Auch die Geschichte ist spannend, einzig und allein die Auflösung war mir nicht klar genug. Trotz der unterschiedlichen Ermittlungen in gleich zwei Fällen kann man als Leser gut folgen. Spannend der Blick auf die Einwohner von Israel und wohltuend ruhig der Ermittler Avi. So freue ich mich auf den nächsten Fall und werde bestimmt noch die „Vorgänger“ lesen.

4 Sterne-p1

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