„Frankfurter Buchmesse 2022“

Endlich war es so weit: ich war Samstag  mal wieder einen Tag auf der Buchmesse in Frankfurt. Bücherluft schnuppern und Büchermenschen treffen – es ist immer schön. Auch wenn ein Tag dafür nicht gerade üppig ist.

Gefühlt waren die Aussteller z.T. auch immer noch etwas auf „Sparflamme“ unterwegs, aber trotzdem hat es großen Spaß gemacht. Auch hatte ich nicht so viele feste Verabredungen, von daher gibt es heute mehr Bilder.

Dieses Bild finde ich besonders gut. Es sind viele Besucher da und das Banner sagt eigentlich alles.

Als erstes habe ich dann Rainer Löffler am Stand von Bastei Lübbe getroffen. Das Gespräch mit dem sehr sympathischen Autor hat mir viel Spaß gemacht. Lese ich doch die „Blut-Reihe“ schon sehr gerne vom ersten Buch „Blutsommer“ an. Leider gab es damals meinen Blog noch nicht und somit dazu auch noch keine Rezi. Aber von dem neusten Buch Die Blutliste“ gibt es auf dem Blog eine Rezi. Dazwischen gehören noch „Blutdämmerung“ und „Der Näher“ zu der Reihe. Und, wie ich erfahren habe, geht es auch weiter. Rainer Löffler hat vor vielen Jahren „Das Schweigen der Lämmer“ gelesen und wollte so etwas auch auf Deutsch machen. Ich würde sagen, das ist absolut gelungen.

Dann ging es weiter zu einer Veranstaltung von Crimetrill. Das ist eine Community für alle, die Thriller lieben und wird von mehreren Verlagen begleitet. Hier wurden 5 Autoren ins Kreuzverhör genommen.

Andreas Storm stellte seinen Kriminalroman „Das neunte Gemälde vor“. Es ist der Auftakt einer Reihe bei der Kunstexperte Lennard Lomberg im Mittelpunkt steht und der Autor wollte damit ein Buch schreiben, was er immer so selbst gerne gelesen hätte.

           

Weiter ging es dann mit Andreas Winkelmann und „Das letzte, was Du hörst“, dazu gibt es hier auch schon eine Rezi. Andreas Winkelmann wollte damit erreichen, dass das Böse dem Leser so nah kommt, wie nur möglich – mit der Stimme.

          

Und ich freue mich jetzt schon auf die Lesung von Andreas Winkelmann im November in Hamburg. Ich werde berichten…

Ihm folgte Arno Strobel mit „FAKE – Wer soll dir jetzt noch glauben“, der der Meinung ist, dass wir alle unser Grundvertrauen in unser Justizsystem vielleicht mal in Frage stellen sollten.

               

Bei Cathrin Moeller ist „Todesglut“ auch der Auftakt einer neuen Reihe rund um die „Akademie des Verbrechens“, im Mittelpunkt steht ein ehemaliger Mordermittler und die Handlung spielt auf Rügen.

             

Zum Schluss der ersten Runde stellte dann Ursula Poznanski ihr neuestes Buch „Stille blutet“ vor. Auch dies ist der Beginn einer neuen Reihe. In diesem Fall geht es um eine Mordserie in Wien, bei der die Opfer ihre Ermordung ankündigen. Außerdem gibt es noch eine Erzählebene mit einem geheimnisvollen Ich-Erzähler…

             

Nach der kurzen ersten Vorstellung gab es dann mehrere Fragerunden, wo die Autoren Fragen beantworteten, wo z.B. die Ideen herkommen und wie viele Figuren durch ihre Tastenanschläge schon sterben mussten. Insgesamt eine sehr kurzweilige und interessante Veranstaltung.

Hinterher hatte ich dann noch die Gelegenheit für ein Selfie mit Ursula Poznanski.

Gerne wäre ich auch noch zum Signiermarathon gegangen, aber die Warteschlange war einfach riesig lang.

Dann habe ich die Zeit genutzt, mich einfach etwas treiben zu lassen und Eindrücke zu sammeln.

Kai Meyer bekannt durch „Die Seiten der Welt“ war dabei, sein neues Buch zu signieren. Das ist ein Autor, den ich sehr interessant finde.

Hätte es die Bücher doch nur zu meiner Kinderzeit schon gegeben….

Man bekommt viele unterschiedliche Eindrücke auf der Messe, Gärtner die ihre Bücher vorstellen…

…genauso wie „Bleistifte im Himmel“

                               

                                   

Und wie immer ist Sebastian Fitzek einer der Stars auf der Messe. Von ihm gibt es demnächst auch ein neues Buch- die PR-Maschinerie läuft an…

Für mich wurde es noch Zeit für einen Besuch bei den „Mörderischen Schwestern e.V.“. Der Verein ist ein Netzwerk von Autorinnen, Leserinnen und Buchbranchenprofis mit dem Ziel, von Frauen geschriebene, deutschsprachige Kriminalliteratur zu fördern. Nachdem ich die Ladies aus dem Norden schon bei einer Veranstaltung in Norderstedt erleben durfte, konnte ich jetzt Carolyn Srugies persönlich kennenlernen.  Die Bücher der Autorin spielen in Mecklenburg-Vorpommern und sie hat auch einen Beitrag zu „Tatort Nord“ geschrieben, den Urlaubskurzkrimis der Ladies. Und mit Freude habe ich gehört, dass es dazu einen 2. Teil geben wird. Dort wird dann auch Mecklenburg-Vorpommern vertreten sein. Ich freue mich darauf.

                                       

Den Messeabschluss am Samstag bildet für mich eigentlich immer ein Besuch beim „Blauen Sofa“ vom ZDF, wo es Samstagabend immer ein Krimi-Speeddating gibt. Und so war es auch dieses Mal:

Christa von Bernuth, Alex Beer und Alexander Oetker stellten hier ihre neuen Bücher vor.

Der Kriminalroman „Felix Blom – Der Häftling aus Moabit“ ist ein historischer Kriminalroman von Alex Beer und spielt 1878. Auch das Buch ist der Auftakt einer neuen Reihe um den Kleinkriminellen Flex Blom, der sich mit einer Detektivin zusammentut.

Das Buch „Spur 33“ von Christa von Bernuth spielt dagegen in der Gegenwart, es geht um ein Blutbad im Familienverbund. Ein dreifacher Mord, der 2020 in Starnberg tatsächlich passiert ist, ist hier die Grundlage der Geschichte,

Alexander Oetker ist eigentlich für seine französischen Krimis rund um den Ermittler Luc Verlains bekannt. Da aber in französischen Krimis mehr gegessen als gemordet wird, so Oetker, gibt es jetzt zu der Reihe ein Kochbuch mit französischen Rezepten. „Chez Luc“ ist dabei Krimi, Reiseführer und Kochbuch in einem. Der Autor freut sich, dass er zur Recherche zu Winzern und Austernfischern gehen kann und nicht in Archive steigen muss.

Für mich geht ein interessanter Messetag mit vielen Eindrücken zu Ende. Was mich beeindruckt hat war, wie viele besonders junge Leserinnen und Leser auf der Messe waren. Da wurden zahlreiche Bücher gekauft und gerade bei den Romance-Autorinnen gab es sehr lange Schlangen beim Signieren. Das macht Hoffnung auf die Zukunft des Buches.

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