„Die souveräne Leserin“

die souveräne Leserin verkleinert_

Roman von Alan Bennett, aus dem Englischen von Ingo Herzke, Verlag Klaus Wagenbach

Inhalt:

Die Hunde sind schuld. Beim Spaziergang mit der Queen rennen sie los, um den allwöchentlich in einem der Palasthöfe parkenden Bücherbus der Bezirksbibliothek anzukläffen. Madam ist zu gut erzogen, um sich nicht bei dem Bibliothekar zu entschuldigen, leiht sich ebenfalls aus Höflichkeit ein Buch aus- und kommt auf den Geschmack. Von da an deckt sie sich jede Woche mit Lesestoff ein und lernt den Küchengehilfen Norman kennen, mit dem sie fortan über ihre Lektüren unterhält (wie übrigens auch mit dem verdutzten französischem Präsidenten).

Eigene Meinung:

Dieses Buch verbindet auf sehr unterhaltsame Weise typischen englischen Humor mit einer Liebeserklärung an die Bücher und das Lesen. Man kann es sich wunderbar bildlich vorstellen, wie die Queen sich immer mehr für das Lesen interessiert und so dann auch regelmäßig die Bibliothek besucht, nicht nur als Schirmherrin. Die Beschreibungen sind wunderbar und der trockene Humor lässt einen bei der Lektüre oft schmunzeln. Und jeder Mensch, der gerne liest, kann die Queen so gut verstehen. Eine Hommage an das Lesen und immer wieder eine absolute Leseempfehlung.

5 Sterne-p1

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