„Was damals geschah“

was damals geschah verkleinert

Roman von Lisa Jewell, aus dem Englischen von Carola Fischer, erschienen bei Limes in der Penguin Random House Verlagsgruppe

Inhalt:

In einem großen herrschaftlichen Haus in Londons elegantem Stadtteil Chelsea liegt ein Baby in seinem Bettchen. Das kleine Mädchen ist satt und zufrieden, es fehlt ihm an nichts. In der Küche des Hauses liegen drei Leichen. Neben ihnen eine hastig hingekritzelte Nachricht. Die drei sind seit Tagen tot. Doch wer hat sich dann um das Kind gekümmert? Und wo ist diese Person jetzt? Fünfundzwanzig Jahre später erhält eine junge Frau namens Libby einen Brief, der sie überraschend zur Erbin des Anwesens erklärt. Die Fragen von damals wurden nie beantwortet. Und schon bald beschleicht Libby das Gefühl, dass sie nicht allein im Haus ist…

Eigene Meinung:

Augen auf bei der Bücherwahl. Für mich sieht das Cover eher nach Thriller aus, auch der Klappentext vermittelt diesen Eindruck. Tatsächlich handelt es sich aber um einen Roman, in diesem Fall ein Familiendrama. Recht düster geschrieben, fordert es volle Aufmerksamkeit beim Lesen. Zwei Zeitebenen und sehr viele Personen sorgen dafür, dass man konzentriert lesen muss. Und auch wenn das ungewöhnlich und interessant ist, was dieser Familie passiert und teilweise sogar Spannung aufkommt, hatte ich doch Probleme, mit diese Familie zu fühlen oder mich mit ihr zu identifizieren. Dazu noch die vielen Personen, war es für mich nicht so das große Lesevergnügen. Wer aber auf der Suche nach einem ungewöhnlichen Familiendrama ist, wird an diesem Buch bestimmt Freude haben.

3 Sterne-p1

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