
Roman von Lucy Astner, erschienen bei Bastei Lübbe
Werbung, kein Rezensionsexemplar
Inhalt:
Charlie Henderson hat ihr Herz hinter dicken Mauern verschlossen und lebt ein scheinbar perfektes Leben in London – bis eine Erbschaft sie zurück nach Liberty Beach im Nordosten der USA ruft. Den Ort ihrer Kindheit und den Ort, den sie vor zehn Jahren Hals über Kopf verlassen hat. Dort erwartet sie nicht nur die Buchhandlung One Last Chapter, in der sie als Kind unzählige Stunden verbracht hat, sondern auch August Green, bester Freund aus Kindestagen, ihre erste große Liebe – und der Grund, warum sie damals aus Liberty Beach geflohen ist. Zwischen Regalen voller Geschichten und den Erinnerungen an schmerzhafte Verluste muss Charlie sich entscheiden: Bleibt sie Gefangene ihrer Angst oder wagt sie ein neues Kapitel?
Susannes Meinung:
Das Buch ist ein schöner Roman über Freundschaft und die Frage, wann soll man einen Neubeginn starten und wie viel Kraft und Mut braucht es dafür. Erzählt wird die Geschichte auf zwei Zeitebenen. Dabei geht es in einer Zeitebene um die Sommer, die die beiden Hauptpersonen als Kinder immer zusammen verbracht haben. Aufgewachsen in völlig unterschiedlichen Welten, bringt sie ihre Leidenschaft für Bücher zusammen. Die Freundschaft hält sehr lange, über viele Sommer. Die zweite Zeitebene erzählt das aktuelle Wiedersehen der beiden Hauptpersonen. Das Buch lässt sich leicht und angenehm flüssig lesen, allerdings hatte es für mich zwischendurch einige Längen. Durch die Freundschaft trotz unterschiedlicher sozialer Herkunft und die aktuelle Frage, ob Charlie nochmal einen Neustart wagen soll, bekommt die Geschichte den nötigen Tiefgang. Insgesamt ein schöner, lesenswerter Roman.
