„Aus der Mitte des Sees“

Aus der Mitte des Sees

Roman von Moritz Heger, erschienen bei Diogenes

Klappentext:

Eine Benediktinerabtei, idyllisch an einem See legen. Ihr Gastflügel ist gut besucht, doch die meisten Mönche nähern sich dem biblischen Alter. Gerade hat einer der jungen Mönche das Kloster verlassen und eine Familie gegründet. Seither stellt auch Lukas, Ende dreißig, seinen Lebensweg in Frage. Da taucht Sarah auf, aufmerksam, zugewandt und körperlich. Die Mitbrüder drängen Lukas, die Leitung des Klosters zu übernehmen, doch auch das Leben lockt. Um zu einer Entscheidung zu finden, überlässt sich Lukas dem See: Beim Schwimmen öffnen sich Körper und Geist.

Eigene Meinung:

Dieses Buch ist ein ganz besonderes Buch. Mit leisen Tönen und trotzdem sehr vielen klugen Gedanken, dazu ein Schreibstil, der für mich feinsinnig ist. Man muss sich auf die ruhigen Töne einlassen und es ist ganz bestimmt kein Buch für jeden Leser und zu jeder Zeit. Wer aber eine ruhige Lektüre sucht mit einigen Denkanstößen, der ist hier genau richtig. Man begleitet den Mönch vierzehn Tage lang mit seinen Gedanken über das Kloster, das Leben und Sterben an sich und die Frage nach seiner Zukunft. Da gibt es nicht unbedingt viel Handlung, aber viele interessante Gedanken. Wenn man sich auf dieses Buch einlassen kann, ist es ein Buch, dass nachhaltig in Erinnerung bleiben wird.

4 Sterne-p1

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