Roman von Karen Köhler, erschienen im Carl Hanser Verlag
Inhalt:
Eine junge Frau wächst als Findelkind in einem Dorf auf. Das Dorf befindet sich auf einer Insel und wird abgeschirmt vom Rest der Welt. Hier haben die Männer das Sagen, dürfen Frauen nicht lesen, lasten Tradition und heilige Gesetze auf allem. Die Entscheidungen treffen die Männer im Ältestenrat, die Frauen müssen die Arbeit machen. Was passiert, wenn man sich in einem solchen Dorf als Außenseiterin gegen alle Regeln stellt, heimlich lesen lernt und sich verliebt? Eine Geschichte, die an jedem Ort und zu jeder Zeit spielen könnte.
Eigene Meinung:
Mich hat dieser Roman von Karen Köhler sehr beeindruckt und auch nachdenklich gemacht. Die Geschichte ist sehr interessant und zeigt auf, wie wichtig Bildung ist. Zumindest Lesen, Schreiben und Rechnen ist notwendig. Wer das nicht kann, hat es schwer. Beklemmend, wie die Menschen in diesem Dorf zusammenleben, wie wenig Rechte Frauen haben und wie schwer es ist, dagegen anzugehen. Die junge Frau hat von Anfang an nicht mal einen Namen, eine Tatsache, die ich schrecklich fand. Das alles wurde von Karen Köhler wunderbar geschrieben. Denn die junge Frau ist zwar einfach, aber eine sehr gute Beobachterin und im Rahmen ihrer Möglichkeiten macht sie sich viele Gedanken um die Natur, ihre Mitmenschen und das Leben. So gibt es z.B. für sie zwei Arten von Zeit: die richtige Zeit und die Zeit von Menschen, ihre Beobachtung einer Sonnenuhr und eben eines Uhrwerks. Die Sprache entwickelt sich dabei mit der Entwicklung der jungen Frau. Auch wenn mir das Ende des Buches etwas zu abrupt kam, insgesamt ein beeindruckendes Buch und eine klare Leseempfehlung.
Ein St.-Peter-Ording-Roman von Tanja Janz, erschienen bei MIRA Taschenbuch in der Harper Collins Germany GmbH
Inhalt:
Die drei Freundinnen Kinka, Jenni und Kirsten haben sich nach ihrer Schulzeit im Nordseeinternat in St. Peter-Ording aus den Augen verloren. Doch nun, zwanzig Jahre später, bekommen sie eine Einladung zum Abi-Treffen. Sie beschließen, ihre Freundschaft neu aufleben zu lassen und quartieren sich schon Tage vorher in dem gemütlichen Muschelhaus am Deich. Das Leben der drei Freundinnen hat sich sehr unterschiedlich entwickelt und so haben sie alle drei ganz unterschiedliche Sorgen und Nöte. Und da gibt es in der Auszeit an der Nordsee dann einige Überraschungen.
Eigene Meinung:
Und auch dieser Roman von Tanja Janz spielt wieder in St.Peter-Ording und liefert eine schöne Prise Nordseeluft. Dazu ist die Geschichte der drei Freundinnen ganz wunderbar und warmherzig geschrieben und man kann sich in diesem Buch einfach nur wohlfühlen. Und es ist spannend zu erfahren, wie unterschiedlich sich die drei Freundinnen nach der gemeinsamen Zeit entwickelt haben. Insgesamt ein großes Lesevergnügen.
Erik Fosnes Hansen und Moderator Hinrich Schmidt-Henkel
Im Rahmen des Harbourfront Literaturfestivals gab es in der St. Katharinen Kirche in Hamburg eine Premierenlesung, der norwegische Schriftsteller Erik Fosnes Hansen hat sein Buch „Ein Hummerleben“ vorgestellt.
Das Buch erzählt den Niedergang eines einstmals mondänen Hotels in den norwegischen Bergen. Der Roman wird aus der Sicht des 13-jährigen Sedd in den 1980er-Jahren erzählt, der in einem norwegischen Berghotel bei seinen Großeltern aufwächst. Das Hotel liegt hoch oben im norwegischen Fjell. Über seinen Vater weiß er nicht viel, die Mutter ist verschollen. Liebevoll, aber bestimmt wird er von den Großeltern – der Großvater ist nebenbei Tierpräparator, die Großmutter stammt aus Wien – auf seine Rolle als zukünftiger Hotelerbe vorbereitet. Er hilft als Laufbursche, Küchenjunge und Tourenbetreuer aus und verinnerlicht den Leitsatz „Jeder einzelne Gast zählt“ bereits im zarten Kindesalter. Zufluchtsort ist für ihn die Großküche des Hotels, in der der ehemalige Seefahrer Jim schaltet und waltet und für Sedd Vater, Mutter und Freund zugleich ist, wenn die Großeltern keine Zeit für ihn haben. Doch spätestens, als der Bankdirektor Berg bei einem Essen im Hotel stirbt, zeigen sich erste Risse in der vermeintlichen Idylle.
Die Lesung war schon eine gute Einstimmung auf die Frankfurter Buchmesse, bei der Norwegen dieses Jahr Gastland ist. Der Autor spricht sehr gut Deutsch, so dass keinerlei Übersetzung nötig war und man als Zuhörer einem sehr humorvollen, aufgeschlossenen Autor unmittelbar folgen konnte, was großen Spaß gemacht hat.
Das Buch beschreibt er als Drama und Komödie. Die Idee dazu kam ihm in Spanien, wo er mit seiner Frau regelmäßig überwintert. Dort haben die beiden Familien gesehen, die aufgrund der Finanzkrise alles verloren haben und auf der Straße standen. Dabei haben diese Menschen nichts falsch gemacht und standen trotzdem auf der Straße. Die Norweger kannten die Finanzkrise bis dahin nur aus der Zeitung. Der Gedanke, dass Menschen eigentlich nichts falsch machen und trotzdem plötzlich vor dem Aus stehen, hat ihn nicht losgelassen und so hat er diesen Gedanken auf die norwegischen Berghotels übertragen. In Norwegen wurden viele große Hotels gebaut und dann fingen die Norweger an, ihre Ferien plötzlich im warmen Süden zu verbringen mit dem Ergebnis, dass viele Hotels halb leer standen. 1982 gab es dann die Krise der norwegischen Berghotels. Und auch hier haben die Direktorenfamilien eigentlich keine Fehler gemacht, aber die Entwicklung war eine andere und sie standen plötzlich vor dem Aus.
Die Geschichte wird aus Sicht eines 14-jährigen Jungen in den 1980er Jahren erzählt. Der Junge versteht nichts aufgrund seiner fehlenden Erfahrung und kommt daher etwas altklug daher, der Leser soll verstehen und eine Vision haben. Diese Sichtweise war eine große Herausforderung für Hansen, die ihm aber auch sehr viel Spaß gemacht hat. Um das so hinzubekommen, hat er den Text diktiert und ihn dann von seiner Frau oder einer Assistentin schreiben lassen. Anders hätte er die Sichtweise eines 14-jährigen Jungen so nicht hinbekommen.
Insgesamt ein sehr interessanter, humorvoller Abend, der große Lust auf das Buch gemacht hat.
„Ein Hummerleben“ von Erik Fosnes Hansen, aus dem Norwegischen von Hinrich Schmidt-Henkel, erschienen bei Kiepenheuer & Witsch
Roman von Nadin Maari, erschienen bei dp Digital Publishers
Inhalt:
Coffee to go? Nicht für Claire, deren Herz für guten Kaffee und ihr gemütliches Café Coffee to Stay schlägt, eine duftende Kaffee-Oase mitten in Berlin. Neben ihrem Café liebt Claire auch ihren Freund Tobias über alles, der allerdings noch nicht weiß, dass er Vater wird. Bis zur Nasenspitze mit Glück gefüllt, möchte Claire Tobias schließlich die freudige Nachricht mitteilen. Doch er kommt ihr mit einer eigenen Überraschung zuvor, denn er hat die Chance, einen tollen Job in Kalifornien zu bekommen. Claire muss sich entscheiden: to stay oder to go?
Eigene Meinung:
Ich kannte die Reihe noch nicht und auch war es überhaupt mein erstes Buch von der Autorin und es war eine sehr positive Überraschung. Ein sehr warmherzig geschriebenes Buch mit wunderbar beschriebenen Personen, eine Geschichte, die die Leserin warm einhüllt. Anders kann ich es nicht beschreiben. Dazu der angenehme Duft von frischem Kaffee, der einem aus fast jeder Seite entgegenkommt. Das alles liest sich entspannt und flott und man ist am Ende schon etwas traurig, das Café verlassen zu müssen.
Im Rahmen des Harbourfront Literaturfestivals gab es jetzt eine ganz besondere Lesung im Foyer des Dialoghauses in Hamburg. Christine Brand hat dort aus ihrem Kriminalroman „Blind“ gelesen. Der Ort war sehr passend gewählt, denn in dem Buch geht es darum, dass Nathaniel, der blind ist, mit einer Frau telefoniert, die er über eine App kontaktiert hat, damit sie ihm hilft, ein passendes Hemd auszusuchen. Während des Telefonats hört er einen Schrei, dann bricht die Verbindung ab. Nathaniel befürchtet, dass der Frau etwas Schlimmes passiert ist. Doch keiner glaubt ihm, es gibt keine Beweise. Mit Hilfe der Journalistin Milla macht er sich auf die Suche nach der Wahrheit.
Auch wenn das Foyer normal beleuchtet war, war es ein sehr passender Ort für die Lesung. Für die Zuhörer lagen Abdeckungen für die Augen bereit, so dass jeder die Möglichkeit hatte, die Lesung komplett im Dunkeln zu erleben und sich so in Nathaniels Welt besser hineinzuversetzen. Das war schon ein besonderes Erlebnis. Dazu begann die Lesung auch noch mit einem Hörspiel, so dass man den Beginn des Krimis sehr nah erleben konnte.
Die Autorin kommt aus der Schweiz, ist Journalistin und war als Gerichtsreporterin tätig. Da es die App BeMyEyes tatsächlich gibt, mit der Sehende den Blinden helfen können, hat sie sich oft überlegt, wie es wäre, wenn dabei etwas passiert? Als Tochter eines Bestatters und ehemalige Gerichtsreporterin sind ihr Tod und Verbrechen dann auch nicht fremd. Das nächste Buch wird im März 2020 erscheinen, wobei Christine Brand dann auch noch erzählte, dass sie am liebsten in Cafés schreibt. Mir hat die Lesung sehr gut gefallen, ich habe auch wieder neue Dinge kennengelernt und Erfahrungen gemacht und bin sehr gespannt auf das Buch.
Der Kriminalroman „Blind“ von Christine Brand ist im Blanvalet Verlag erschienen:
Kriminalroman von Henrik Siebold, erschienen im Aufbau Taschenbuch Verlag
Inhalt:
In Hamburg gibt es einen brutalen Todesfall, ein kleiner Junge wird vom Balkon geworfen. Während hier der Täter anscheinend schnell gefasst ist, haben die Ermittler bei einem zweiten Mordfall in der Stadt wesentlich mehr Ermittlungsarbeit zu leisten. Markus Sassnitz wird tot aufgefunden, ein Investor in der Internetszene. Schon bald stellt sich raus, dass der Mann nicht nur Freunde, sondern auch einige dunkle Seiten hatte. Viel Arbeit für die Ermittlerin Claudia Harms und ihren Kollegen Ken Takeda, der eigentlich Inspektor der Mordkommission in Tokio ist.
Eigene Meinung:
Mich hat dieses ungewöhnliche Ermittlerpaar begeistert. Eine starke Kommissarin zusammen mit einem Kollegen aus Tokio, der so ganz eigene Methoden hat, sich in die Ermittlung einzubringen und dabei auch noch ganz normale menschliche Schwächen zeigt. Dazu bekommt man auch eine Ahnung, wie deutsche Gewohnheiten auf ausländische Gäste wirken müssen. Außerdem noch eine überzeugende Geschichte als Krimi und alles zusammen ist ein großes Lesevergnügen.
Henrik Siebold stellte letzten Freitag auch sein 4. Buch mit Inspektor Takeda auf einer Premierenlesung im Hamburger Speicherstadtmuseum vor. In dem 4. Band wird Inspektor Takeda, japanischer Polizist in Diensten der Hamburger Polizei, zu einem Fall gerufen, der ihn besonders erschüttert. In einem hässlichen Gewerbehof wird die Leiche eines Mannes gefunden, der brutal hingerichtet wurde. Und der Tote ist ein Landsmann und prominent obendrein: Ryūtarō Matsumoto ist ein Profifußballer, der beim HSV unter Vertrag steht. Takeda und seine Kollegin Claudia Harms vermuten zunächst ein Verbrechen im Fußballmilieu. Doch dann entdecken sie mysteriöse Dinge in der Vergangenheit des Spielers, die bis in hohe Yakuza-Kreise in Japan reichen. Und sie entschließen sich, gegen jede Vorschrift zu einer heimlichen Reise nach Japan.
Neben einer tollen Lesung von einigen Passagen aus dem Buch erfuhren die Gäste etwas zu den historischen Hintergründen und es gab interessante Informationen zu Gesellschaft und Politik in Japan. So gibt es in Japan neue Religionen und in einer entsprechenden Sekte war anscheinend das Opfer Mitglied. Eine Sekte, die junge Menschen in den Selbstmord schickt, was zu wütenden Protesten von Eltern in Japan führt. Auch hat die besondere Form des Selbstmordes, eine Entleibung mit einem Schwert, historische Wurzeln.
Daneben erfuhren die Gäste, dass der Autor bereits seit 20 Jahren Bücher schreibt, allerdings waren das vor der Takeda-Reihe Unterhaltungsromane. Dann war ein Genrewechsel fällig und die Takeda-Reihe begann. Da der Autor in einem Korrespondentenbüro für eine japanische Tageszeitung gearbeitet hat, besteht eine große Affinität zu Japan und so wurde Inspektor Takeda erschaffen. Allerdings werden sich die Fans noch 2 Jahren gedulden müssen, bis Band 5 erscheint.
Als absoluter Fan von Inspektor Takeda hatte ich viel Spaß bei der tollen Lesung mit spannenden Hintergrundinformationen und freue mich auf jedes neue Buch. Ich mag diesen coolen Inspektor, finde die Fälle in Hamburg sehr spannend und finde es auch immer sehr interessant, etwas über Japan zu erfahren.
Kriminelle Kurzgeschichten von Britta Bendixen, erschienen bei Britta Bendixen
Inhalt:
18 spannende Kurzkrimis, locker-leicht und mit einem Augenzwinkern erzählt. Der Leser schlüpft mal in die Rolle des Ermittlers, des Täters oder in die eines Amateur-Detektivs, der unverhofft ein Verbrechen aufklären will. Dabei gibt es kurze knackige Krimis für zwischendurch und auch längere Geschichte für Mußestunden. Auch hat man die Gelegenheit, bei den Küstenkrimis die Ermittler Andresen und Weichert kennenzulernen. Für jeden Krimi-Fan ist etwas dabei und spannende Unterhaltung ist garantiert.
Eigene Meinung:
Ich habe einen großen Respekt vor Autoren, die gute Kurzgeschichten schreiben. Für mich die hohe Kunst, auf wenigen Seiten eine spannende Geschichte zu erzählen, die einen als Leser fesselt. Britta Bendixen ist das in dem vorliegenden Band gelungen. Interessant auch die unterschiedliche Perspektive, aus der die Geschichten erzählt werden. Da das Buch in entsprechende Abschnitte unterteilt ist, nimmt man das als Leser ganz bewusst wahr, was das Lesen auch interessant macht. Und gerade die Küstenkrimis haben bei mir die Lust auf „mehr“ geweckt, denn die beiden Ermittler haben mir sehr gut gefallen. Insgesamt für die Liebhaber von Krimi-Kurzgeschichten eine klare Leseempfehlung.
Die Buchhandlung Hugendubel hatte zu einem Literatur Battle in Kiel eingeladen. Durch eine Autorin war ich darauf aufmerksam geworden, konnte mir aber nicht richtig was darunter vorstellen. Ein Kampf in der Literatur? Tatsächlich treten die beiden Hauptpersonen aber auch unter dem Titel„Live-Literaturshow – Die Seitenspringer“ zusammen auf und das passt richtig. Karla Paul, sehr erfolgreiche Buchbloggerin und auch in Verlagen tätig, und Günter Keil, Journalist, Moderator und Literaturblogger, gestalten zusammen einen höchst unterhaltsamen Abend.
Beide stellen immer abwechselnd 60 Sekunden lang ein Buch vor und versuchen, das Publikum von dem jeweiligen Buch zu begeistern. Insofern ein Kampf um die Begeisterung des Publikums, aber immer mit dem Fokus, gute Bücher vorzustellen und nicht Bücher schlecht zu machen. Zur Unterstützung hatten sich die beiden in Kiel dann mit Angelika Svensson und Jan Christophersen noch zwei Autoren aus Schleswig-Holstein geholt, die ebenfalls ihre Bücher vorstellen konnten. Ausgestattet mit der entsprechenden Bücherliste hat es riesigen Spaß gemacht, den beiden Profis zuzuhören, wie sie präzise und flott die Bücher vorgestellt haben. Spannend war auch die Vielfalt der vorgestellten 18 Bücher, da dürfte für jeden Geschmack etwas dabei gewesen sein. Zwischendurch gab es dann noch Unterhaltung in Form von einer Pantomime von Buchtiteln oder ein Buchquiz . Insgesamt ein sehr kurzweiliger Abend, der viel Lust aufs Lesen gemacht hat. Den Besuch dieser Veranstaltung kann ich nur empfehlen!
Thriller von Lina Bengtsdotter, aus dem Schwedischen von Sabine Thiele, erschienen im Penguin Verlag
Inhalt:
Gullspäng, eine Kleinstadt in Westschweden. Als in einer heißen Sommernacht die siebzehnjährige Annabelle spurlos verschwindet, ist schnell klar, dass Verstärkung angefordert werden muss. Mit Charlie Lager schickt die Stockholmer Polizei ihre fähigste Ermittlerin – doch was die Kollegen nicht wissen dürfen: Die brillante Kommissarin ist selbst in dieser Kleinstadt aufgewachsen. Je tiefer Charlie nach der Wahrheit hinter Annabelles Verschwinden gräbt, desto mehr droht das Netz aus Lügen zu reißen, das sie um ihre eigene, dunkle Vergangenheit gesponnen hat. Doch die Zeit drängt – sie muss Annabelle finden, bevor es für sie beide zu spät ist…
Eigene Meinung:
Als ich mit dem Buch durch war habe ich zunächst nochmal gucken müssen, was das sein sollte. Laut Cover ein Thriller. Da muss ich sagen, so ist mir das Buch nicht vorgekommen. Mehr war es ein Drama mit etwas Spannung. Es geht doch sehr viel um Charlies Kindheit in dem Ort. Dazu ist das Buch in drei verschiedenen Zeitebenen geschrieben. Die aktuellen Ermittlungen, dann kann man Annabelle an ihrem letzten Tag folgen und es gibt noch einen Rückblick in die Vergangenheit, der sich aber erst ganz zum Schluss erschließt. Das Buch ist der Auftakt einer Reihe mit dieser Ermittlerin. Charlie hat mir als Person richtig gut gefallen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es bei weiteren Bänden, die nicht so mit Charlies Vergangenheit zu tun haben, richtig spannend wird.