Leipziger Buchmesse 2019

LBM19 Halle

Am 21. März 2019 war es wieder soweit: Start der Buchmesse in Leipzig. Und dieses Jahr wurde es wirklich ein Frühlingsfest für die Bücher!

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Bei bestem Wetter gab es wieder viele Bücher, zahlreiche Lesungen, jede Menge Möglichkeiten, mit Autoren und anderen Büchermenschen in Kontakt zu kommen.

Für mich startet der Donnerstag mit einem Highlight: Lesung mit Marc Elsberg, der seinen neuen Thriller „Gier“ vorstellte. Marc Elsberg schreibt Science-Thriller und gehört seit „Blackout“ zu meinen Lieblingsautoren. In den Büchern wird der Krimi mit Wissenswertem verbunden und so geht es in dem neuen Buch um eine wissenschaftliche Neuheit aus England, die vorgestellt wird. Dabei geht es um den Zusammenhang, wie Vermögen in der Gesellschaft verteilt ist und dem Wachstum dieser Gesellschaft. Zu Recherchezwecken ist Elsberg sogar zu den Wissenschaftlern nach London gereist. Die Diskussion über das Thema hat nun auch Politik und Wissenschaft in Deutschland erreicht.

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Am Freitag ging es dann auf Einladung von Bastei Lübbe weiter mit einem Meet & Greet mit Lars Kepler. Lars Kepler ist das Pseudonym von Alexandra Coelho Ahndoril und Alexander Ahndoril. Das schwedische Ehepaar lebt in Stockholm und schreibt die Thriller um Kommissar Joona Linna gemeinsam. Zusammen schreiben tun die beiden Autoren seit 2009 und für beide ist die Zusammenarbeit wie Magie. Es tut beiden gut, zwei Schreiber im Dialog zu sein, statt einsam auf Inspiration zu warten. Eine große Leere entsteht erst dann , wenn ein Buch fertig ist, dann wird das Haus aufgeräumt. In Leipzig stellten die beiden Autoren „Lazarus“ vor, den 8. Band der Reihe um Kommissar Linna. Rund 2 Jahre dauert es, bis ein neues Buch herauskommt, davon für das Schreiben etwas mehr als 1 Jahr. Aber auch das Lesen, so Alexandra Coelho Ahndoril, ist für sie überlebenswichtig. Eine Rezi zu dem neuen Buch erscheint auf diesem Blog demnächst, ich habe die 600 Seiten nämlich in zwei Zügen „verschlungen“, weil es so spannend war.

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Zwischendurch eine nette Begrüßung am Rowohlt-Stand

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und dann weiter zur nächsten Lesung mit Romy Hausmann. Die junge Autorin hat aus ihrem Thrillerdebüt „Liebeskind“ gelesen. Romy Hausmann war zunächst als Redaktionsleiterin beim Fernsehen tätig, bis sie in ein Haus auf dem Land gezogen ist, um dort für einen Blog zu schreiben. Und während es ja so einige Krimis und wahre Geschichten gibt, wo jemand in einem Haus, hier eine fensterlose Hütte im Wald, festgehalten wird, beginnt dieser Thriller dort, wo andere enden, nämlich bei der Flucht… Die Lesung hat richtig Lust auf das Buch gemacht und auch bei einer langen Schlange zum Signieren hatte die Autorin sichtlich immer noch Spaß.

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Romy Hausmann rechts mit ihrer Lektorin

LBM19 Hausmann1verkelinert und Spaß beim Signieren.

 

Im Nordischen Forum gab es dann eine Lesung mit Katrine Engberg, die ihren 2. Krimi „Blutmond“ auf der Messe vorstellte. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Kopenhagen und hat zunächst beim Fernsehen und am Theater gearbeitet. Der neue Krimi spielt in der Modeszene, eine Szene mit vielen schrägen Typen, so die Autorin, dass man daraus gut eine Geschichte machen kann. Bei ihren Ermittlern versucht sie, richtige Menschen darzustellen, mit denen der Leser sich identifizieren kann und so sind die Ermittler handfest bzw. intuitiv. Außerdem sucht die Autorin immer nach neuen Methoden, jemanden umzubringen. In diesem Buch hat sie mit einem Abflussreiniger eine neue Mordwaffe gefunden. Motiv für die Tat ist Rache für einen schlechten Rat, den ein Prominenter in einer bekannten dänischen Radiosendung einem Hörer gegeben hat. Und eigentlich ist dann auch die Stadt Kopenhagen die „Hauptperson“ in den Krimis. Ich bin gespannt, und werde mit dem ersten Band „Krokodilwächter“ anfangen.

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Und danach durfte ich mich dann auf eine Verlags-Preview für Blogger freuen:

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Vier Verlage haben ihre Neuerscheinungen vorgestellt:

mydarkdiamonds, carlsenimpress, Piper und Forever

Eine sehr gut vorbereitete Veranstaltung mit vielen Autoren und schon war der eigene Wunschzettel wieder etwas länger. Vielen Dank für die Einladung.

Danach war dann Zeit, Lorenz Stassen bei einer Lesung zu erleben. Der Autor stellte im Gespräch mit seinem Lektor sein neuestes Buch „Blutacker“ vor. Nachdem mir das Buch ebenso gut gefallen hat wie der Vorgänger „Angstmörder“ war es schön, den Autor hier einmal kennenzulernen. Hauptfiguren in den Büchern sind der Anwalt Nicholas Meller und seine Freundin Nina, die seit ihrer Geburt nur einen Arm hat. Das ist ihr Handikap, womit sie ihren Wunschberuf nicht ausüben kann, während Nicholas ein schlechtes Examen gemacht hat und damit beruflich weit unter seinen Möglichkeiten bleibt. Schon im ersten Band, so der Autor, wachsen sie beide über sich hinaus und im zweiten Band entwickeln sie sich weiter. Beiden Büchern ist gemeinsam, dass das Bild auf dem Cover auch entsprechend in dem Buch vorkommt. Und es wird noch einen dritten Band mit dem Anwalt Nicholas Meller geben.

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Und am Samstag ging es dann weiter im Bücherparadies:

 

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Am Stand von Droemer Knaur

Der Forever Verlag hatte zum Meet & Greet eingeladen und viele Autorinnen und Leser-/innen waren gekommen.  Für mich eine tolle Gelegenheit Evelyn Kühne, Julia Rogasch und Anni Deckner mal persönlich kennenzulernen. Und daneben konnte man in der lockeren Atmosphäre gleich noch weitere Autorinnen kennenlernen und schon war der eigene Wunschzettel wieder gewachsen. Eine tolle Veranstaltungsform, die ein entspanntes Kennenlernen ermöglichte.

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Julia Rogaschs Romane spielen auf Sylt

 

Anschließend zur Lesung mit Katarzyna Bonda, die im Gespräch mit den beiden Übersetzern ihrer Bücher den 2. Band  ihrer Reihe um die Profilerin Sasza Zaluska vorstellt, „Der Rat der Gerechten„- Der Tod ist nicht das Ende aller Dinge. Die Autorin war ursprünglich Journalistin und schreibt seit 2005. In ihrer Heimat Polen ist sie die „König der politischen Kriminalromane“. In ihren Büchern gibt es viele Personen, so dass eine Personenliste vorangestellt wird. Sasza ist der erste weibliche Profiler in Polen, mit vielen persönlichen Problemen kehrt sie in den Polizeidienst nach Polen zurück. Da es nur wenige Frauen gibt, die diesen Beruf ausüben, ist das Buch auch eine Huldigung an die Frauen, die diesen Beruf ausüben.

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Danach ging es dann zum Lesertreffen von LovelyBooks. Immer auch eine tolle Gelegenheit, andere Blogger kennenzulernen.

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Vier Autoren aus dem Fantasy-Bereich diskutierten über das Genre Fantasy und auch für mich, die in dem Bereich lesetechnisch nicht so oft unterwegs ist, gab es einige interessante Aussagen. Außerdem konnte ich Kai Meyer live erleben, der es mit „Die Seiten der Welt“ auch in mein Bücherregal geschafft hat.

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Und zum krönenden Abschluss gab es für uns dann noch eine Veranstaltung auf dem „Blauen Sofa“ des ZDF: Ein KrimiSpeedDating mit den Krimiautoren Marc Elsberg, Stefan von der Lahr, Iva Prochàzkovà und Susanne Kliem, moderiert von Michael Sahr. Eine tolle Gelegenheit, vier Autoren und ihre Bücher kennenzulernen.

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Mit vielen neuen Eindrücken konnten wir dann die Heimreise antreten…

Lesen statt langeweile verkleinert

bis bald in Leipzig 2020…

„Ran an das Fett“

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Quelle: Verlag

Heilen mit dem Gesundmacher Fett von Dr. med. Anne Fleck, erschienen bei Wunderlich

Für diesen Blog mal was Neues, das erste Sachbuch. Aber Abwechselung muss sein und das Thema finde ich sehr interessant. Und, ich gebe es zu, ich bin ein Fan von „Doc Fleck“. Umso größer war die Freude über das neue Buch. Die Autorin hat für mich eine besondere Gabe, nämlich medizinische Zusammenhänge so zu erklären, dass sie auch für den Laien verständlich sind und man gerne zuhören bzw. lesen mag. Das ist auch in diesem Buch wieder sehr gelungen. Das Fett ein maßgeblicher Eckpfeiler einer gesunden Ernährung ist, ist inzwischen in aller Munde. Das außerdem seine Heilkraft positiv auf unsere Gesundheit wirkt, wohl eher nicht.

Und diese Zusammenhänge verdeutlicht Dr. Fleck in dem neuen Buch. Dazu gibt es zunächst „Neue Fette Wahrheiten“. In dem nächsten Abschnitt des Buches geht es um die „Heilkraft der Fette“ bei bestimmten Erkrankungen. Hier wird man als Leser sich vermutlich auf die Krankheiten beschränken, die einen betreffen bzw. interessieren. In dem dann folgenden Abschnitt werden „Fette Lebensmittel“ vorgestellt bevor sich dann der praktische Teil anschließt u.a. mit Checklisten und einer Lebensmittelliste.

Die ersten drei Abschnitte haben viel Text, der aber gut verständlich und anschaulich geschrieben und somit gut zu lesen ist. Außerdem sind die einzelnen Kapitel kurz gehalten. Dadurch ist das Buch auch jederzeit als Nachschlagewerk zu nutzen. Insgesamt ein interessanter, gut geschriebener Ratgeber.

5 Sterne-p1

 

„Eisige Tage“

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Quelle: Verlag

Kriminalroman von Alex Pohl, erschienen im Penguin Verlag

Klappentext:

Winter in Leipzig, die Stadt erstarrt in Eiseskälte. In einem Auto am Elster-Saale-Kanal wird die steifgefrorene Leiche eines Anwalts gefunden. Was für die smarte Kommissarin Hanna Seiler und ihren starrköpfigen Kollegen Milo Novic zunächst einem Routine-Mordfall aussieht, entpuppt sich rasch als ein Dickicht krimineller Verstrickungen: Im Besitz des Toten finden sie skandalträchtiges Material, darunter das Foto eines minderjährigen Mädchens, das seit einer Woche vermisst wird. Während die Stadt im Schnee versinkt, müssen die Ermittler eine düstere Welt betreten, in der schon die Jüngsten gefährliche Spiele treiben.

Eigene Meinung:

Das Buch ist der Auftakt einer neuen Krimireihe und wirklich nichts für schwache Nerven. Es ist rasant geschrieben und man bewegt sich in der Unterwelt, und da es dabei um vermisste Mädchen geht, sind gute Nerven gefragt. Dazu kommt die düstere Atmosphäre einer Großstadt im tiefsten Winter auch sehr gut rüber. Die Kapitel sind teilweise recht kurz, was der Geschichte Tempo verleiht. Trotzdem ist aufmerksames Lesen gefragt, denn teilweise gibt es auch Rückblenden in die Vergangenheit der entsprechenden Personen, damit man das heutige Handeln versteht. Außerdem ist dem Autoren ein interessantes Ermittlerduo gelungen. Die beiden sind sehr unterschiedlich, Hanna, die Mutter, und Milo, ein Serbe, eher ein Einzelgänger. Auch wenn sie über den Weg der Ermittlung nicht immer einer Meinung sind, so arbeiten sie doch am Ende gut zusammen. Und ich freue mich über auf weitere Fälle für die beiden.

5 Sterne-p1

„Gefährdet“

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Quelle: Verlag

Kriminalroman von Meike Dannenberg, erschienen im btb Verlag

Inhalt:

Die Kinder des Hamburger Reeders und Lokalpolitikers Justus Stein werden auf dem Nachhauseweg entführt und bei eisigen Temperaturen in einen Container gesperrt. Nora Klerner, Spezialistin des BKA für Verbrechen gegen Minderjährige, wird zur Aufklärung nach Hamburg beordert. Statt einer gepeinigten Familie erwartet sie in der weißen Villa an der Alster jedoch nur Misstrauen und aggressives Schweigen. Und was hat der Tod eines russischen Ex-Zuhälters mit der Entführung zu tun? Nora muss hinter die großbürgerliche Fassade blicken, um eine fatale Verkettung von Ereignissen aufzuhalten. Dabei sucht sie Hilfe bei dem Kollegen Johan Helms von der Operativen Fallanalyse, mit dem sie auch schon bei ihrem letzten Fall zusammen gearbeitet hat.

Eigene Meinung:

Das Buch ist ein absolut überzeugender Kriminalroman mit sehr viel Hamburg Flair. Die Geschichte ist  spannend erzählt und als Leser ist man unheimlich nah dran am Geschehen. Die Erzählperspektive wechselt, was man beim Lesen aber gut unterscheiden kann, denn Ort und Uhrzeit sind dem jeweiligen Kapitel immer vorangestellt.  Und so erlebt man als Leser auch die Ängste und Nöte der Kinder hautnah mit, was ich schon sehr packend fand. Für mich war es der erste Fall der BKA-Spezialistin Nora Klerner, weil ich das erste Buch noch nicht kenne. Ich möchte aber auf jeden Fall mehr von dieser ungewöhnlichen Ermittlerin lesen.

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„Dünenrauschen“

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Quelle: Verlag

Ein Ostseeroman von Evelyn Kühne, erschienen bei Forever by Ullstein

Inhalt:

Tina ist Mitte vierzig und führt gemeinsam mit ihrem Mann eine Ferienwohnungsvermietung in Prerow an der Ostsee. Eigentlich war das schon immer ihr Traum, doch irgendwie sehnt sie sich nach einer Veränderung. Da stirbt ihre Freundin Marion und vererbt ihr im Nachbarort Zingst ein Schmuckgeschäft für Bernsteinarbeiten. Tina überlegt, den Laden zu übernehmen, doch ihr Mann ist strikt dagegen. Und dann lernt Tina auch noch den Musiker Daniel bei einem Fahrradunfall kennen. Für Tina beginnt eine Zeit der Entscheidung, ist sie schon bereit, für einen Neuanfang über ihren eigenen Schatten zu springen?

Eigene Meinung:

Das Buch ist ein wunderbar zu lesender Roman mit einer frischen Brise Ostseeluft. Allein die Beschreibungen der Orte auf dem Darß bereiten beim Lesen schon viel Vergnügen. Dazu die Geschichte einer Frau in der Mitte des Lebens, die die Chance auf einen Neuanfang bekommt und ganz viel Mut benötigt, um diese Chance auch zu ergreifen. Keine leichte Entscheidung, schließlich ist von dieser Entscheidung dann auch die ganze Familie betroffen. Aber dieses Buch macht auch Mut, dass es nie zu spät für Veränderungen ist. Auf jeden Fall wieder absolut lesenswert.

4 Sterne-p1

Lesung mit Dörte Hansen

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Es war ein großartiger Abend in Ahrensburg. Bestsellerautorin Dörte Hansen hat in der Stadtbücherei aus ihrem neuen Roman „Mittagsstunde“ gelesen. Der Roman handelt von der Veränderung des ländlichen Raumes in Nordfriesland von den 60- iger Jahren bis heute aus Sicht der Familie, die den Dorfgasthof betreibt.

Und wie schon „Altes Land“ ist auch dieses Buch wieder sehr authentisch, warmherzig geschrieben, mit norddeutsch trockenem Humor und erzeugt wunderbare Bilder im Kopf des Lesers. Diese Bilder sind der Autorin auch wichtig, die immer passende Formulierungen genau „auf den Punkt“ sucht und findet. Und so dauert es dann auch 2,5 bis 3 Jahre bis ein neues Buch fertig geschrieben ist. Ein Prozess des Fragens, so die Autorin, denn es war wieder viel Recherchearbeit notwendig. Auch das Schreiben ist dann eine Arbeit, die zäh und mühsam verläuft, es dauert halt, bis die treffenden Formulierungen gefunden sind. Als Leserin finde ich schon, dass man diese sorgfältige Arbeit den Büchern auch anmerkt, das trägt zur Lesefreude ganz erheblich bei.

Dörte Hansen lebt seit 2,5 Jahren wieder mit ihrer Familie in Nordfriesland, wo sie auch aufgewachsen ist. Ihre Bücher, so die Autorin, sind eine Liebeserklärung an die jeweilige Gegend. Aber es handelt sich um einen Roman, die Personen sind komplett fiktiv.

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Die Gäste in Ahrensburg durften sich dann noch über das Signieren der Bücher freuen, auch hier wurde viel gelacht, die Autorin begrüßte jeden mit einem Lächeln, es gab viele persönliche Gespräche- absolut natürlich und sympathisch – tolle Bücher und eine tolle Autorin.

 

 

Gelesen wurde aus „Mittagsstunde“, erschienen im Penguin Verlag

Lesung von Ella Danz im Speicherstadtmuseum

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Lesungen im Hamburger Speicherstadtmuseum sind immer ein besonderes Vergnügen – tolle Autoren und eine schöne Atmosphäre. Und so war auch die Lesung mit Ella Danz ein ganz besonderes Vergnügen.

Die Berliner Autorin hat in Hamburg aus dem 9. und 10. Fall ihres Kommissars Georg Angermüller gelesen. Kommissar Angermüller ist Oberfranke, der in den Krimis in Lübeck und Umgebung tätig ist. Außerdem ist Angermüller Feinschmecker und Hobbykoch und so kämpft er nicht nur gegen das Verbrechen sondern auch gegen schlechtes Essen. Das Essen spielt in den Büchern auch immer wieder große eine Rolle und in jedem Buch findet man die entsprechenden Rezepte. Ein echter Mehrwert, so die Autorin, wenn man den Krimi durch hat, kann das Buch immer noch als Kochbuch dienen.  Während der Lesung ist den Gästen auf jeden Fall das Wasser im Mund zusammengelaufen, so lecker waren die Gerichte, die z.B. auf der Speisekarte der Strandbude standen, in der der 10. Fall spielt.

Die Krimis überzeugen durch einen sympathischen Kommissar, einen soliden Krimifall und eine Prise trockenen Humor. Und ein bis zwei Tote lassen sich in einem Krimi einfach nicht vermeiden, so die Autorin. Dazu kommt dann noch der regionale Bezug zu Schleswig-Holstein, der besonderen Spaß beim Lesen macht.

Aus diesen Büchern wurde in Hamburg gelesen:

Alle Bücher der Kommissar Angermüller Reihe sind im Gmeiner Verlag erschienen.

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Quelle: Verlag
Schockschwerenot verkleinert
Quelle: Verlag

Lesung mit Dora Heldt in Bad Oldesloe

Dora Heldt 16.2.19

Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bad Oldesloe, Marion Gurlit, hatte im Rahmen der Frauenkulturtage eingeladen und durfte sich über einen vollen Saal im KuB freuen: Bestsellerautorin Dora Heldt war zu einer Lesung zu Gast in Bad Oldesloe und es wurde ein toller Abend.

Im ersten Teil des Abends las die Autorin aus ihrem neuen Buch „Drei Frauen am See“. Dabei geht es um die bewegende Geschichte einer Frauenfreundschaft, vier Leben und ein Haus am See. Der Publikum erfuhr, dass die Autorin nach den Krimis gerne mal wieder ein Buch mit Hauptpersonen unter 70 Jahren schreiben wollte, so kam es dann zu der Geschichte um die Frauenfreundschaft.

Im zweiten Teil des Abends wurde es dann richtig lustig. Dora Heldt schreibt seit 8 Jahren Kolumnen für die Zeitschrift „Für Sie“, die dann regelmäßig in Büchern zusammengefasst werden.  Mit diesen Alltagsgeschichten wollte die Autorin beim Publikum „Bilder im Kopf erzeugen, die Sie nicht vergessen…“. Das ist auf jeden Fall gelungen z.B. mit pummeligen Hummeln und eitlen Männern am Strand.  Insgesamt ein interessanter, abwechslungsreicher und amüsanter Abend, die Gäste verließen mit einem Lächeln zufrieden das KuB.

Aus folgenden Büchern wurde gelesen:

Drei Frauen am See verkleinert

Das fällt mir noch was ein verkleinert

Beide Bücher erschienen bei dtv.

 

„Blutacker“

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Quelle: Verlag

Thriller von Lorenz Stassen, erschienen im Wilhelm Heyne Verlag, München

Inhalt:

Nachdem der junge Anwalt Nicolas Meller den Angstmörder zur Strecke gebracht hat, geht es für ihn bergauf. Er hat zahlungskräftige Mandanten, ein neues Büro in der Innenstadt von Köln, mehrere Angestellte und eine neue Wohnung in guter Lage. Privat ist er mit Nina zusammengezogen, einst seine Referendarin und jetzt seine Lebensgefährtin. Doch dann bringt Hauptkommissar Rongen eine beunruhigende Nachricht: Ein Paketbote wurde brutal ermordet – und das einzige Paket, dass entwendet wurde, war an Nicolas Meller adressiert. Was hat das alles mit einem neuen Mandanten zu tun? Nicolas Meller stehen unruhige Zeiten bevor.

Eigene Meinung:

Schon der erste Band um den jungen Anwalt Nicolas Meller hat mir gut gefallen. Und so bietet auch dieses Buch wieder einen ganz besonderen Krimi. Schließlich gibt es nicht so oft junge Anwälte mit besten Kontakten nach Russland. Dazu gibt es noch eine aktuelle interessante Geschichte aus Köln, die hier der Auslöser für mehrere Verbrechen ist. Nic ist unkonventionell und gibt für seine Mandanten wirklich alles. Und so lässt sich dieses Buch wieder sehr gut lesen und wird im zweiten Teil dann auch richtig spannend. Ich freue mich auf jeden Fall auf den nächsten Fall für Nic Meller.

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„Kälter als die Angst“

Kälter als die Angst verkleinert
Quelle: Verlag

Kriminalroman von Christine Drews, erschienen bei Bastei Lübbe

Inhalt:

Carla Delbrück wurde grausam ermordet. Zunächst sieht alles nach einer Beziehungstat aus, auch wenn ihr Ehemann jegliche Schuld leugnet. Tatsächlich bekam die Tote anonyme Drohbriefe, die in Zusammenhang mit einer angeblich längst aufgeklärten Bluttat stehen. Wurde Carla Delbrück Opfer eines Nachahmungstäters? Oder wusste sie mehr über den Mord von damals? Charlotte Schneidmann und Peter Käfer ermitteln, ohne zu ahnen, dass sie einen ruchlosen Killer jagen, der sich gerade erst warm läuft, denn es tauchen weitere anonyme Drohbriefe auf.

Eigene Meinung:

Ich habe schon mehrere Bücher der Autorin gelesen, die mir alle sehr gut gefallen haben. Auch dieses Buch ist ein solider Krimi. Interessant geschrieben, gibt es doch auch immer einige Kapitel aus der Sicht eines Täters. Auch das Ermittlerduo Schneidmann/Käfer hat mir gut gefallen. Aber trotzdem hat mir das Buch nicht so begeistert, wie die vorherigen. Ich glaube, mir war die Geschichte etwas zu konstruiert. So war auch die Auflösung des Falls recht überraschend, aber für meinen Geschmack doch etwas überzogen. Trotzdem freue ich mich auf das nächste Buch der Autorin.

3 Sterne-p1