„Klugscheißer Deluxe“

Klugscheißer deluxe verkleinert

Roman von Thorsten Steffens, erschienen bei Piper

Inhalt:

Timo ist 29 Jahre alt und hat beruflich noch nicht allzu viel erreicht. Bisher stand ihm vor allem immer seine große Klappe im Weg, denn er ist ein chronischer Klugscheißer. Und so gerät Timo immer wieder mit seinen Mitmenschen aneinander. Nun glaubt er allerdings, erwachsener zu sein und beschließt, ein Studium der Pädagogik zu wagen – denn als Lehrer darf man immerhin von Amts wegen ein wenig klugscheißen. An der Uni trifft er auf anstrengende Lehrkräfte, außergewöhnliche Mitstudierende und auf die bildhübsche Sophie.

Eigene Meinung:

Auch dieser Teil des liebenswerten Klugscheißers macht wieder Freude. Unterhaltsam, flott zu lesen und so einige lustige Wortschöpfungen machen Spaß. Auch die Personen, mit denen Timo es hier zu tun bekommt, sind liebevoll und sehr bildlich dargestellt. Neben dem Studium unterrichtet Timo auch schon. Wie er hier mit seinem Schülern umgeht, gibt dem Buch etwas Tiefe. Insgesamt ein schöner Lesespaß, gerade auch, wenn man Wortwitz mag.

5 Sterne-p1

„Das kleine Haus in den Dünen“

das kleine Haus in den Dünen verkleinert

Roman von Julia Rogasch, erschienen bei Forever by Ullstein

Inhalt:

Clara ist mit ihrer Kraft so gut wie am Ende. Seit bei ihrem gemeinsamen Sohn eine schwere Atemwegserkrankung festgestellt wurde, stehen sie und ihr Mann Paul unter Druck. Finanziell ist es eng, da Clara weniger arbeitet, um ganz für ihren Sohn da zu sein. Sie und Paul streiten viel. Da tritt von einem Tag auf den anderen ihr alter Jugendfreund, ihre erste große Liebe Max wieder in ihr Leben. Max, der sein Leben lang nichts anbrennen ließ, erfolgreich im Job ist und der damals nach einer gemeinsamen Nacht mit Clara den Kontakt zu ihr abbrach. Er bietet der erschöpften Familie völlig überraschend sein Ferienhaus auf Sylt an, um dort wieder zu Kräften zu kommen. Clara nimmt widerwillig an, um der Gesundheit ihres Sohnes Willen. Doch kaum auf Sylt angekommen, bemerkt sie, dass ihre Gefühle für Max immer noch stark sind. Aber ist es mehr als Freundschaft? Und sie ahnt: Max Sinneswandel und Großzügigkeit müssen einen Grund haben.

Eigene Meinung:

Dieser Roman hat mir sehr gut gefallen. Er ist sehr entspannt zu lesen und dabei immer abwechselnd aus den Perspektiven von den Hauptfiguren Max und Clara geschrieben. Dazu spielt er sehr authentisch auf  Sylt und man spürt die frische Nordseeluft schon fast beim Lesen. Was mir aber gut gefallen hat, ist, dass es keine reine Liebesgeschichte ist. Als Leserin erfährt man schon sehr früh, warum Max sich so verändert hat und was ihn beschäftigt. Clara ist zu diesem Zeitpunkt immer noch auf Vermutungen angewiesen. Und die Dinge, die Max so beschäftigen, geben der Geschichte eine große Tiefe und das hat mir gut gefallen. Denn es gibt Situationen im Leben, da nützt einem noch so viel Geld nichts. Insgesamt ist diese Tiefe auch eine deutliche Weiterentwicklung zu dem vorherigen Buch und so bin ich gespannt auf weitere Bücher.

5 Sterne-p1

 

„Unbarmherzig“

Unbarmherzig verkleinert

Kriminalroman von Inge Löhnig, erschienen im Ullstein Taschenbuchverlag

Inhalt:

Auf einem Kiesablageplatz nördlich von München werden die sterblichen Überreste von zwei Menschen gefunden, die dort mehrere Jahrzehnte verscharrt gewesen waren. Gina Angelucci, Spezialistin der Münchener Kripo für Cold Cases, ist gerade aus der Elternzeit zurückgekehrt und übernimmt gegen den Widerstand des Oberstaatsanwalts den Fall. Die erste Spur führt in das neu ausgewiesene Gewerbegebiet der Gemeinde. Dort befand sich während des Nationalsozialismus eine Munitionsfabrik. Als die Analyse ergibt, dass das weibliche Opfer aus dem Baltikum stammt, scheinen sich die Zusammenhänge zu klären. Eine Zwangsarbeiterin wurde ermordet und mit ihr ein Mann, der aus der Gegend stammt. Aber nicht alle im Dorf Altbruck sind an einer Lösung des Falls interessiert, denn die Ermittlungen reißen alte Wunden auf.

Eigene Meinung:

Ich habe großen Respekt vor Autoren, die die Ermittlungen zu Cold Cases spannend erzählen können, schließlich liegen die Morde schon lange zurück. Inge Löhnig ist für mich eine Meisterin dieses Faches. Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt, die aktuellen Ermittlungen und das Leben der Zwangsarbeiter 1944 in Deutschland, wobei der Hauptteil in der Gegenwart erzählt wird. Aber der Blick zurück macht das Buch zu etwas Besonderem, denn man erfährt sehr viel, unter welchen schwierigen Bedingungen die Menschen hier gelebt und gearbeitet haben. Insgesamt ein sehr lehrreicher Blick zurück. Und trotzdem bleibt die Spannung nicht auf der Strecke, was Täter und Motiv betrifft. Dadurch, dass die Handlung auch eng mit dem Schicksal einer Familie, die noch im Dorf lebt, verbunden ist, fühlt man als Leser auch besonders mit. Auf jeden Fall ein spannendes Buch mit einer wichtigen Lektion deutscher Geschichte, eine klare Leseempfehlung.

Dies ist übrigens der 2. Fall für Ermittlerin Gina Angelucci.

5 Sterne-p1

 

„Der Sprung“

der sprung verkleinert

Roman von Simone Lappert, erschienen im Diogenes Verlag

Inhalt:

Dienstagmorgen in einer mittelgroßen Stadt. Manu, eine junge Frau in Gärtnerkleidung, steht auf dem Dach eines Miethauses. Sie brüllt, tobt, wirft Gegenstände hinunter, vor die Füße der zahlreichen Schaulustigen, der Presse, der Feuerwehr. Die Polizei geht von einem Suizidversuch aus. Einen Tag und eine Nacht lang hält die Stadt den Atem an. Für Finn, den Fahrradkurier, der sich erst vor kurzem in Manu verliebt hat, bleibt die Zeit stehen. Genau wie für ihre Schwester Astrid, die mitten im Wahlkampf steckt. Den Polizisten Felix, der Manu vom Dach holen soll. Die Schneiderin Maren, die nicht mehr in ihre Wohnung zurück kann. Für sie und sechs andere Menschen, deren Lebenslinien sich mit der von Manu kreuzen, ist danach nichts mehr wie zuvor.

Eigene Meinung:

Dieses Buch hat bei mir nachhaltig Eindruck hinterlassen. Dabei ist es zu Anfang nicht so einfach zu lesen. Mit jedem Kapitel wird ein Teil der Geschichte aus Sicht einer anderen Person erzählt. Diese Personen wiederholen sich, aber es dauert etwas, bis man beim Lesen den Zusammenhang hat. Dabei ist der Schreibstil wunderbar, man hat fast das Gefühl, man befindet sich mit Nachbarn mitten in dieser Straße, wo das Mietshaus steht. Und der Blick in die unterschiedlichen Familien ist da wirklich sehr interessant. Was mich nachhaltig Stoff zum Nachdenken gibt, ist das was, was um das Haus herum passiert, wo die Frau auf dem Dach steht. Das wird für die Passanten zum Event, man bleibt stehen, bis endlich was passiert, holt sich Essen und Trinken und macht möglichst noch ein Selfie. Ich fürchte, dass das keine Fiktion ist, sondern leider schon Realität. Ein erschreckendes Bild unserer Gesellschaft. Insgesamt ist das Buch ein großartig geschriebener Roman, den ich sehr gerne gelesen habe.

5 Sterne-p1

„Der Kastanienmann“

der kastanienmann

Thriller von Soren Sveistrup, aus dem Dänischen von Susanne Dahmann, erschienen im Wilhelm Goldmann Verlag

Inhalt:

Es ist ein stürmischer Tag in Kopenhagen, als die Polizei an einen grauenvollen Tatort gerufen wird. Auf einem Spielplatz liegt die entstellte Leiche einer jungen Frau. Und der Täter hat eine unheimliche Botschaft hinterlassen: Über dem leblosen Körper schwingt eine kleine Puppe aus Kastanien im Wind. Kommissarin Naia Thulin und ihr Partner Mark Hess stehen vor einem Rätsel, denn die Figur trägt den Fingerabdruck eines Mädchens, das ein Jahr zuvor ermordet wurde – die Tochter der Politikerin Rosa Hartung. Und dann taucht ein zweites Kastanienmännchen auf…

Eigene Meinung:

Dieses Buch ist ein echter Thriller aus Dänemark. Dabei ist die Handlung wirklich nichts für schwache Nerven, die Leichenfunde haben es in sich. Und gerade in der zweiten Hälfte des Buches dreht der Autor förmlich auf.  Die Handlung gewinnt an Fahrt, es gibt ganz überraschende Wendungen, da hat mich das Buch gefangen. In der ersten Hälfte waren da für mich einige Längen drin, da hätte ich mir mehr Tempo gewünscht. Das Ermittlerteam arbeitet neu zusammen, mir haben die beiden gut gefallen, da kann ich mir durchaus auch weitere Fälle vorstellen. Insgesamt  guter neuer „Stoff“ für alle Thrillerfans.

4 Sterne-p1

„Früher war mehr Weihnachten“

Früher war mehr Weihnachten verkleinert

Weihnachtsgeschichten von Horst Evers, erschienen im Rowohlt Taschenbuch Verlag

Klappentext:

Horst Evers erzählt die schönsten Weihnachtsgeschichten. Er berichtet von traumatischen Erlebnissen mit dem Weihnachtsmann und testet Geschenkideen, von Ich-selbst-ganz-nackig-mit-Schleife bis zur Smartphone-Stirnhalterung. Was nach drei „alkoholfreien Glühwein mit Schuss“ auf der Eisbahn passiert, ist so lehrreich wie das, was uns der Romantik-Autodidakt für unsere Liebsten ans Herz legt. Und es bleibt Zeit für etwas Völkerkunde: Warum haben Eskimos dreißig Wörter für Schnee, aber keins für Schadenfreude? Ein anderer Blick auf Weihnachten – oder, wie Horst Evers es formuliert „Trotzdem fand ich`s als Erfahrung natürlich super“.

Eigene Meinung:

Dieses Büchlein ist eine Sammlung von Weihnachtsgeschichten, die in anderen Erzählbänden des Autors bereits veröffentlicht wurden. Da ich den Stil von Horst Evers sehr mag, hatte ich viel Spaß an dem Buch. Für mich ist er ein feiner Beobachter mit trockenem Humor. Noch dazu sind die Texte sehr gut lesbar und die Geschichten sind „auf den Punkt“ gebracht.  Mit 13 Texten auf 75 Seiten passt dieses Büchlein sehr gut in die häufig etwas hektische Vorweihnachtszeit. Man kann gut einige Seiten lesen und die Lektüre dann auch später fortsetzen.

4 Sterne-p1

„Um fünf unter den Sternen“

Um fünf unter den Sternen

Roman von Holly Hepburn, aus dem Englischen von Cathrin Claußen, erschienen im Penguin Verlag

Inhalt:

Die Schwestern Nessie und Sam könnten unterschiedlicher nicht sein, doch eines haben sie gemeinsam: ein hoch kompliziertes Liebesleben. Als sie von ihrem Vater einen romantischen kleinen Pub auf dem Land erben, kommt die Chance auf einen Neuanfang für beide wie gerufen. Doch der verläuft anders als gedacht, denn das Gebäude ist heruntergekommen und die Dorfbewohner haben ganz eigene Vorstellungen. Aber die beiden Schwestern sind entschlossen, den Pub zu retten und wieder zum Mittelpunkt des Dorfes zu machen. Zum Glück gibt es da auch noch Joss, den charmanten Kellner, und Owen, den benachbarten Schmied.

Eigene Meinung:

Das Buch überrascht die Leserin inhaltlich nicht wirklich. Trotzdem ist es ein wunderbares Lesevergnügen. Es ist flott zu lesen und bietet dabei beste Unterhaltung. Man taucht ein in dieses Dorfleben und wünscht sich am Ende schon fast, dort am Abend im Pub auch sein Bier zu trinken. Die Personen sind  liebevoll beschrieben und man begleitet die beiden Mädels ein Jahr durch Höhen und  Tiefen. Auch wenn die Handlung etwas vorhersehbar war, so hat mir das Buch großen Spaß gemacht. Neben die üblichen Liebeswirrungen kommen auch ernste Themen wie Alkoholsucht vor. Insgesamt ein schönes, rundes Lesevergnügen.

5 Sterne-p1

 

„Lesung mit Isabel Bogdan in Bad Segeberg“

Bogdan verkleinert

Ende November hat Isabel Bogdan in Bad Segeberg aus ihrem aktuellen Buch „Laufen“ gelesen. Wie schon das Buch, so war auch die Lesung sehr beeindruckend.

In dem Buch geht es um eine Frau, deren Partner Selbstmord begangen hat. Das Buch erzählt ein Jahr lang, wie sie ihre Trauer verarbeitet, insbesondere auch, indem sie regelmäßig Laufen geht.  Dabei ist das Buch auch in dem Atemrhythmus  der Hauptfigur geschrieben, eine Tatsache, die mich schon beim Lesen beeindruckt hat.

Isabel Bogdan betonte dann auch gleich, dass das Buch nicht autobiografisch ist. Nur die Lauferfahrungen sind komplett von ihr, denn sie läuft regelmäßig, seit sie 14 Jahre alt ist.  Sie hat für das Buch aber viel mit Leuten gesprochen, die trauern. Fachliche Unterstützung gab es von Angelique Mundt, einer Hamburger Diplom-Psychologin und Krimiautorin, die  darüber berichtet hat, wie sie mit Angehörigen nach einem Suizid spricht. Denn gerade die Angehörigen quälen sich mit der Frage, ob sie den Suizid hätten verhindern können. Außerdem ist es so, dass, wenn mehrere Leute um eine Person trauern, sie dieses sehr unterschiedlich tun. Auch diese Frage ist Thema in dem Buch.

Auf die Frage, warum dieser zweite Roman so sehr unterschiedlich zu dem ersten Roman „Der Pfau“ ist, erklärte Isabel Bogdan, dass sie als Autorin nicht in eine bestimmte Schublade gesteckt werden möchte. So hat sie als Übersetzerin sehr viele Frauenromane übersetzt und wollte jetzt nicht auch in einer Schublade landen. Vorher war „Laufen“ nur eine Kurzgeschichte und nun ist daraus ein essentielle Geschichte geworden.

Das nächste Projekt ist erstmal eine Übersetzung eines Buches von Jane Gardam, einer alten englischen Dame, die schreibt, seit sie 40 ist. Da gab es für die Zuhörer gleich noch eine Leseempfehlung. Für ein nächstes eigenes Projekt gibt es noch keine so richtige Idee, berichtete die sympathische Autorin, die auch immer Angst hat, dass ihr nichts einfällt.

„Der Pfau“ gehört zu meinen Lieblingsbüchern und „Laufen“ hat mich auch begeistert und sehr beeindruckt. Ich bin gespannt und freue mich auf weitere Projekte dieser sympathischen Autorin.  Die Lesung war auf jeden Fall so toll wie die Bücher.

Und hier geht es zu der Rezension von „Laufen“

Laufen verkleinert

„Laufen“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Schwarze Förde“

Schwarze Förde

Ein Küsten Krimi von Beeke Dierksen, erschienen bei Emons Verlag GmbH

Inhalt:

Auf einem Acker nahe Flensburg werden die Leichen von sechs als vermisst gemeldeten Frauen entdeckt, die dort im Laufe mehrerer Jahre vergraben wurden. Bei ihren Ermittlungen stoßen die Kommissare Hannah Lundgren und Christoph Wengler auf ein grauenerregendes Verlies, in dem die Frauen offenbar gefangen gehalten wurden – doch vom Täter fehlt jede Spur. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn eine siebte Frau wird noch vermisst.

Eigene Meinung:

Ein sehr packender Küstenkrimi, der sich mit einem grausigen Kriminalfall beschäftigt. Kein Fall für zarte Seelen, aber spannend bis zur letzten Seite. Dabei ist hier auch ein neues, interessantes Ermittlerteam bei der Arbeit, das in dem Buch näher vorgestellt wird. Dieser Krimi ist sehr gut und flüssig zu lesen und schon am Ende des ersten Drittels entfaltet die Geschichte eine Sogwirkung auf den Leser, die bis zum Ende nicht mehr nachlässt. Der kompakte Schreibstil hat mich total überzeugt. Dabei wird die Geschichte dann auch schlüssig aufgelöst. Mir hat dieses Ermittlerteam auch sehr gut gefallen, wo eigentlich alle ihre Ecken und Kanten haben, die das Leben so mit sich bringt. Von diesem starken Team würde ich gerne mehr lesen.

5 Sterne-p1

Ergänzung:

Beeke Dierksen ist das Pseudonym der Krimiautorin Angelika Svensson. Unter dem Namen Angelika Svensson ist die sehr lesenswerte Krimireihe um die Kommissarin Sanders erschienen. Beste norddeutsche Regionalkrimis.

„Nachtblau der See“

Nachtblau der See verkleinert

Kriminalroman von Gabriela Kasperski, erschienen im Emons Verlag

Inhalt:

Schnyder und Meier ermitteln wieder. Kurz vor Beginn des Freilicht-Festspiels bei Schloss Greifensee stürzt eine junge Influencerin von der Tribüne in den Tod. Sie hätte in der Shakespeare-Komödie eine Hauptrolle gespielt. War es ein Unfall – oder wurde sie gestoßen? Werner Meier übernimmt den Fall, während Zita Schnyder ihre eigenen Interessen verfolgt und verdeckt ermittelt. Sie stößt auf ein System voller Intrigen, Korruption, Macht und Gewalt, doch die Zeit läuft ihr davon. Denn bald hebt sich der Vorhang…

Eigene Meinung:

Für mich der erste Schnyder und Meier-Fall. Von der Handlung her ist der Fall in sich abgeschlossen, aber einige Vorkenntnisse über die Beziehung der beiden Hauptfiguren wären schon hilfreich gewesen. Die Handlung selbst überzeugt durch ihre Aktualität angesichts der #MeToo-Debatte und bietet auch einen interessanten Blick hinter die Kulissen einen Theaters. Dabei ist das Buch in ruhigen Tönen geschrieben. Durch die vielen Personen und verschiedenen Handlungsebenen ist allerdings aufmerksames Lesen notwendig.

4 Sterne-p1